AKM

Wechselwirkungen zwischen Militär und Politik von der Antike bis heute
Von: 
Christoph Nübel, Wencke Meteling
Vom 7. bis zum 9. Oktober 2020 veranstaltet der AKM e.V. in Kooperation mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) eine Fachtagung zum Thema "Ordnung und Gewalt. Wechselwirkungen zwischen Militär und Politik von der Antike bis heute". Sie findet am ZMSBw in Potsdam statt und ist zugleich die Jubiläumstagung zum 25-jähringen Bestehen des AKM. Organisiert wird sie von Christoph Nübel und Wencke Meteling. Abstracts zum Vortrag von max. 400 Wörtern und kurze biobibliographischen Angaben (1 Seite) werden bis zum 6. Januar 2020 erbeten an: meteling@uni-marburg.de
 
 
Herkunft und Motivationen
Von: 
Peter Huber
Der ehemalige Fremdenlegionär Ernst Hunn, der im Sommer 1941 in Syrien zur Résistance überläuft. Bildnachweis: Service historique de la Défense (SHD), Paris-Vincennes (16P 299347)
80 Jahre nach Kriegsbeginn, der Unterwerfung Frankreichs und dem Aufruf von General de Gaulle zum Widerstand ist es an der Zeit, den lange Zeit unterschlagenen Beitrag ausländischer Freiwilliger an der Befreiung Frankreichs zu untersuchen und hervorzuheben.
 
 
Ulrike Ludwig
Kerstin von Lingen
Ulrike Ludwig (links) und Kerstin von Lingen (rechts) sind die neuen Beisitzerinnen.
 
 
Von: 
Martin Schröder
Cover Querengässer
Forschungen zum Großen Nordischen Krieg aus sächsischer Sicht sind rar oder mehr als 100 Jahre alt. Mit der Studie über das kursächsische Militär in der Zeit von 1700 bis 1717 legt Alexander Querengässer nun eine Untersuchung vor, die für die Landesgeschichte Sachsens und für die Militärgeschichtsschreibung zahlreiche Impulse bereithält.
 
 
Von: 
Christine Schramm
Venzl Cover
Als Literaturwissenschaftler wagt Tilman Venzl in seiner Dissertation die lohnenswerte Verknüpfung der Germanistik mit der Perspektive der Neuen Militärgeschichte der Frühen Neuzeit. Die Soldaten der im 18. Jahrhundert etablierten stehenden Heere halten in dieser detaillierten Darstellung einer Genregenese Einzug auf die deutschen Bühnen und in die Theaterwissenschaft des 21. Jahrhunderts.
 
 
Ein Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, am 26. März 2019
Von: 
Lisa Marie Freitag

Bürokratie ist für den heutigen Staatsbürger ein Segen und ein Fluch zugleich. Sie verspricht innerhalb der Gesellschaft einerseits Sicherheit und Zuverlässigkeit durch festgelegte Aufgaben und Verfahren. Andererseits stellt sie eine unerwünschte Restriktion, beispielsweise durch undurchdringbare und schwer verständliche Formulare dar.

 
 
Von: 
Martin Schröder
Warnke Cover
Operationsgeschichte und Logistikgeschichte können verbunden werden. Dies beweist Marcus Warnke in seiner Doktorarbeit zur preußischen Kriegsführung im Jahr 1757 während des Siebenjährigen Krieges. Allerdings wirft die Art und Weise, wie beide Geschichten hier verknüpft werden sowie die kriegsgeschichtliche Fragestellung, einige Fragen auf.
 
 
Von: 
Christian Methfessel
Das Bild zeigt die deutsche Kreuzerfregatte SMS Charlotte (Stapellauf 1885) (Quelle: Wikipedia).
Der deutsch-haitianische Konflikt 1897 ist heutzutage fast vergessen. Dabei löste er damals in Medien und Politik Kontroversen aus. Zusammen mit der zeitgleich stattfindenden Intervention in China stand er für die neue „Weltpolitik“ des Wilhelminischen Kaiserreichs. Zudem spielte er in den Debatten über das Tirpitz’sche Flottenprogramm zeitweise eine wichtige Rolle. Dieser Beitrag untersucht die zeitgenössischen Argumentationsmuster und verweist damit auf das imperiale Selbstverständnis sowie die Auseinandersetzungen über die Legitimität von Militäreinsätzen.
 
 
Eine Tagung des Berliner Forschungsprojekts „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“
Von: 
Guido Berndt
Kampfillustration in einem 'Jungfrauenspiegel' (Speculum Virginum), um 1200, Quelle: wikimediacommons (gemeinfrei)

Nach drei Jahren Förderung durch die Fritz Thyssen Stiftung (Köln) endete mit Ablauf des Jahres 2018 das Berliner Forschungsprojekt zur „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften“. Um noch eine weitere Perspektive auf dieses vielschichtige und prägende Phänomen zu gewinnen, wurde vom 28. bis zum 29. November 2018 eine Tagung vom Berliner Forschungsprojekt „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“ (Leitung: Dr. Laury Sarti und Prof. Dr. Stefan Esders) veranstaltet.

 
 
Von: 
Christian Th. Müller
Arand Cover
Nach fast 50 Jahren legt Tobias Arand mit seinem Band „1870/71. Die Geschichte des Deutsch-Französischen Krieges erzählt in Einzelschicksalen“ erstmals wieder ein umfassende deutschsprachige Monographie zum letzten der drei deutschen Einigungskriege vor.
 
 

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