Teil VII der Interviewreihe: 25 Jahre Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (1995-2020)
Daniel R. Bonenkamp/Takuma Melber

Professorin Kerstin von Lingen hat seit 2019 an der Universität Wien die Professur für Zeitgeschichte (Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung) inne. In ihrer Forschung beschäftigte sie sich unter anderem mit NS-Kriegsverbrechen, den alliierten Kriegsverbrecherprozessen der Nachkriegsära in Ostasien, sowie mit Erinnerungskulturen. Für ihre jüngste Monografie ‚Crimes Against Humanity‘: Eine Ideengeschichte der Zivilisierung von Kriegsgewalt 1864-1945 zeichnete sie das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in diesem Jahr (2020) mit dem Ernst-Otto-Czempiel-Preis aus.

 

 

Liebe Frau Prof. von Lingen, Sie sind seit 1998 Mitglied des Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (AKM) und gehören damit der „ersten Generation“ von AKM-Mitgliedern an. Aktuell engagieren Sie sich auch im AKM-Vorstand. Was sind spontan Ihre ersten Gedanken, wenn Sie hören, dass der AKM schon ein Vierteljahrhundert existiert?

von Lingen: Als Arbeitskreis haben wir einiges erreicht in diesen Jahren und die Aufmerksamkeit für die Themen, die wir bearbeiten, hat sich generell positiv gewandelt. Das Thema Krieg und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft ist nicht nur eine fachlich höchst lebendige Subdisziplin, sondern erfreut sich auch ungebrochener öffentlicher Resonanz. Dabei geht es heute viel weniger um operative Geschichte oder genuin militärische Themen, sondern verstärkt auch um das Themenfeld Gewalt. Insbesondere wird auf die Auswirkungen von Gewalt auf die Gesellschaft und die vielfältigen Verflechtungen, die ebenfalls Unrecht schaffen, fokussiert – man denke hier nur an die Kriegswirtschaft und das Zwangsarbeitssystem. Generell lässt sich eine starke Zunahme an historischen Themen in populärwissenschaftlichen Medien konstatieren, die ja gerade rund um Jahrestage immer besonders augenfällig sind, wenn sich verschiedene Geschichtsmagazine geradezu mit Sonderheften überbieten. Auch die breite Vielfalt von Geschichtsmedien und Themen zeigt die Breitenwirkung, die in den letzten 25 Jahren erzielt wurde – und ich denke, Studien zur „modernen“ Militärgeschichte oder der von Wolfram Wette damals ausgerufenen „Militärgeschichte von unten“, dem „Krieg des kleinen Mannes“, haben daran durchaus ihren Anteil.

 

Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie 1998 als damals junge Doktorandin dem AKM beigetreten sind? Sie waren ja damit eines der ersten weiblichen AKM-Mitglieder.

von Lingen: Eingetreten bin ich im Zusammenhang mit der Tagung 1998 in Bochum.1 Thema war „Was ist Militärgeschichte?“. Das hat mich absolut fasziniert, insbesondere die Debatten der anwesenden jungen Historiker, ich erinnere mich da vor allem an die Interventionen von Benjamin Ziemann und Klaus Latzel. Alles fand in einer Turnhalle statt und atmete den Geist von Aufbruch und Avantgarde. Auch die anwesenden Doktoranden und Doktorandinnen haben sich sofort vernetzt, es kam vor Ort zu einer „Eintrittswelle“ in den AKM, die insbesondere meine Generation auch zu einer Gruppe geformt hat. Einige dieser Personen sitzen auch heute noch im Vorstand zusammen.

 

Wozu haben Sie damals gearbeitet?

von Lingen: Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Dissertation begonnen, bei der es um den Kesselringprozess von 1947 und den Kontext der Adenauer‘schen Vergangenheitspolitik ging. Großes Hintergrundthema war das Verhalten der Wehrmacht in Italien, insbesondere nach dem italienischen Kriegsausstritt im September 1943 bis zum Kriegsende im Mai 1945. Die Kriegsverbrechen in der Toskana waren in der Öffentlichkeit damals nahezu komplett unbekannt, es ging eigentlich immer nur um die Ostfront. Italien wurde auch im Krieg mit „dolce vita“ verbunden. Das kollidierte stark mit der Wahrnehmung der Deutschen im Land selbst als „Bestien“, die ich als Au-Pair Mädchen 1990 in Mailand immer wieder vorwurfsvoll zu hören bekommen hatte, und die mir meine komplette Unkenntnis eines ganzen Kriegsschauplatzes klarmachte. Seitdem ließ mich das Thema nicht mehr los. Der Krieg in Italien wurde, auch durch Beratungen durch Dr. Schreiber im damals in Freiburg angesiedelten Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA)2, erst zu einem Magister- und dann zu einem Dissertationsthema. Zudem trat ich 1999 meine Stelle am Tübinger SFB (Sonderforschungsbereich) 437 „Kriegserfahrungen“ an. Gefühlt ist damals der halbe SFB in den AKM eingetreten, da gab es unglaublich viele Synergieeffekte und viel Austausch. Und ich selbst befand mich mit meiner entstehenden Dissertation in diesem Spannungsfeld und habe von beiden Seiten sehr profitiert. Wichtig war in dem Zusammenhang übrigens auch die Reihe im Schöningh-Verlag „Krieg in der Geschichte“3, wo unsere Dissertationen quasi der Reihe nach erscheinen konnten. Das hat die große Gruppe der Forschenden und ihr Netzwerk sehr augenfällig gemacht, wie mir auch heute beim Blick in mein Bücherregal immer wieder auffällt.

 

Inwiefern unterschied sich der Arbeitskreis Ende der 1990er-Jahre vom AKM im Jahr 2020 – etwa in puncto personeller Zusammensetzung, der thematischen Auseinandersetzung mit militärgeschichtlichen Themen, aber auch darüberhinausgehend?

von Lingen: Heutzutage muss man vielleicht nicht mehr so kämpfen und wird nicht mehr komisch angesehen mit seinen Themen. Während in Freiburg am Seminar wie auch im Militärarchiv natürlich viele Gleichgesinnte an Themen zu Krieg und Militär forschten – es ist ja kein Zufall, dass der AKM in Freiburg gegründet worden ist –, stellte ich nach meinem Weggang aus Freiburg doch fest, dass an anderen Unis mein Thema – der Krieg in Italien, Wehrmachtsverbrechen, und die daraus resultierenden unterschiedlichen Erinnerungskulturen – immer wieder Unverständnis, bei Betreuern wie Kommilitoninnen und Kommilitonen hervorrief. Der Arbeitskreis Militärgeschichte hat dieses Fremdgefühl für mich beendet. Das war die Freiburger Debattenkultur zu den Themen, auf ein überregionales Level gehoben. Im AKM konnte man viele dieser Fragen breit und sehr kompetent diskutieren, da war ich mit dem Thema Wehrmachtverbrechen absolut keine Exotin mehr.

 

An welche AKM-Jahrestagung denken Sie besonders gerne zurück und aus welchem Grund?

von Lingen: Ich habe tatsächlich viele Tagungen mitgemacht, neun über die ganze Zeit: 1998 Bochum „Militärgeschichte“, 2003 Reinbek „Soldat und Gesellschaft“, 2004 Düsseldorf „Helden“, 2005 Mainz „Kriegsgreuel“, 2010 Bern „Ehre“, 2011 „Zwangsarbeit“, 2012 Osnabrück „Krieg und Migration“, 2014 Ingolstadt „Kriegstote“, 2015 Chemnitz „Computerspiele“, 2017 Münster „Militärisches Entscheiden“. Auf jeder dieser Tagungen habe ich viel für mich und später auch Anregungen für die Lehre mitgenommen. Jede der Jahrestagungen, die ich nicht besuchen konnte, hat mir im Jahresrhythmus dann auch irgendwie gefehlt.

Zu meinen Highlights gehört die Jahrestagung in Freudenstadt 2011, weil es die erste war, die ich selbst organisiert habe und die Stimmung in diesem doch etwas abgelegenen Schwarzwald-Hotel damals wirklich einen besonderen akademischen Spirit offenbarte. Daneben sei die Tagung zu „Ehre“ in Bern genannt, weil es zu einer Art Vorlauf des Abschieds von Stig Förster wurde, wir mehr oder weniger fortgeschritten auf dem Weg zur Professur waren und so den Ablauf eines Berufungsverfahren aus nächster Nähe beobachtet haben.

„Denkwürdig“ war für mich auch Ingolstadt 2014, wo ich mich plötzlich, durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle und eines kleinen Fahrradunfalls zu Tagungsbeginn, unversehens als alleiniges Vorstandsmitglied wiederfand und aus dem Stand vergleichsweise unvorbereitet viele Funktionen und Moderationen auf einmal übernehmen musste, von der Begrüßung bis zur Panelmoderation bis zur Mitgliederversammlung. Es war eine unglaublich intensive Konferenz! Aber sie ist mir immer noch in angenehmer Erinnerung. Zudem war ich danach jedes Mal ausgesprochen dankbar, wenn ich einfach nur zuhören durfte, weil mir klar wurde, wie viele verschiedene Facetten Vereinsarbeit hat (und warum es gut ist, dass man das als Team macht).

 

Gibt es daneben weitere „AKM-Highlights“ persönlicher oder auch fachlicher Natur?

von Lingen: Die Tagung 2015 in Chemnitz zu den Computerspielen hat mich anfangs weit aus meiner fachlichen Komfortzone geführt – und total bekehrt. Ich mache inzwischen regelmäßig an der Uni Wien Seminare zu ungewöhnlichen Formen der Geschichtsvermittlung, von Comics über Serien (TV- wie auch bspw. Netflixserien) bis zu Computerspielen, und ich lerne noch immer begeistert dazu. Ich schätze es am AKM, dass jede/r ein Tagungsthema vorschlagen kann und sich dadurch auch die vielfältigen Interessen der Mitglieder spiegeln.

Weitere Highlights waren für mich aber auch die Exkursionen, wobei ich aus familiären Gründen nicht an allem so teilnehmen konnte wie ich vielleicht Lust gehabt hätte. Ich war 2006 in Flandern und 2010 in der Normandie dabei. Die Referate vor endlosen Gräberreihen, an irgendwelchen Strandabschnitten und die Führungen durch halb zugewachsene Bunker sind mir wirklich in sehr lebhafter und manchmal auch bedrückender Erinnerung geblieben. Das waren unglaublich intensive Tage, wo man übrigens auch andere AKM-Mitglieder besser kennenlernen konnte. Denn ein nicht unbeträchtlicher Teil unserer Mitglieder ist ja nicht an der Uni, sondern im Schuldienst oder es sind „interessierte Laien“, wie es so schön heißt.

 

Mit Blick auf die Gesamtliste der AKM-Mitglieder fällt auf, dass die überwiegende Mehrheit der Mitglieder männlich ist. Dem AKM-Vorstand gehören aktuell allerdings drei Frauen und vier Männer an, es herrscht also gendertechnisch nahezu Parität. Haben Historikerinnen möglicherweise einen anderen Blick auf Militärgeschichte?

von Lingen: Ich bin davon überzeugt, dass es keinen männlichen oder weiblichen Blick auf Militärgeschichte gibt. Ich kenne Männer, die zum Frauenbild an der Heimatfront forschen, und Frauen, die Veteranenverbände und Kameradschaftstreffen analysieren. Allerdings sehen wir in der Mitgliederentwicklung natürlich einen Spiegel der studentischen Entwicklung als Ganzes. Da kann man klar konstatieren, dass Geschichte dabei ist, ein „weibliches Studienfach“ zu werden. Aus meiner Sicht hat das leider nicht mit gewachsener Attraktivität des Geschichtsstudiums zu tun, sondern eher mit dem hohen Anteil an Lehramtsstudierenden – traditionell gibt es auch hier einen Frauenüberhang – und, leider, auch mit den zunehmend schwierigen Berufsaussichten einer akademischen Karriere, die für Männer offenbar, in ihrer Unplanbarkeit und langen Dauer, zunehmend unattraktiv ist. Von der damit verbundenen schlechten Bezahlung und jahrelangen Phasen der Arbeitslosigkeit bis es wieder eine Projektstelle gibt mal ganz abgesehen. Hier muss sich strukturell etwas ändern: Postdoc-Karrieren müssen planbar werden und zwar für uns alle. Jedenfalls ist der aktuelle AKM-Vorstand aus meiner Sicht einfach ein Abbild der Absolvent*innenzahlen der letzten Jahre.

 

Wie hat sich Ihrer Meinung nach die gerade im Vergleich zu den Anfangsjahren gestiegene Zahl an weiblichen AKM-Mitgliedern auf die Aktivitäten des Arbeitskreises ausgewirkt?

von Lingen: Nochmal: Es gibt keine weiblichen Themen im AKM. Aber es gibt durch den AKM eine Plattform, ein Forum, wo sich alle wiederfinden können mit ihren Dissertationsthemen, die mit Gewalt und Krieg zu tun haben. Dadurch ist eine enorme Vielfalt entstanden. Und natürlich gibt es dann auch zwangsläufig neue Themen, denn jeder Doktorand und jede Doktorandin bringen natürlich eigene Schwerpunkte und Ideen ein. Zugenommen haben meiner Ansicht nach dabei auch interdisziplinäre Ansätze, etwa Geschichte und Politikwissenschaften oder Ethnologie, oder auch die Einbindung globaler Themen, wofür ja besondere Sprachkenntnisse vonnöten sind. Ich selbst forsche gerade an einer großen Studie zu displacement und resettlement, also Zwangsmigration nach Konflikten, zur Umweltgeschichte der Ostfront im Ersten Weltkrieg und zu gesellschaftlichen Folgen von Vergewaltigungen zu Kriegsende und in der Besatzungszeit. Beim letztgenannten Thema geht es insbesondere um die westlichen Besatzungsmächte USA und Frankreich und ihre Standorte in Deutschland und Österreich – also letztlich um die Soldaten, die dort dienten. Keines dieser Themen ist „nur“ weiblich.

 

Für Ihr Buch ‚Crimes Against Humanity‘: Eine Ideengeschichte der Zivilisierung von Kriegsgewalt 1864-1945 werden Sie mit dem Ernst-Otto-Czempiel-Preis des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) 2020 ausgezeichnet. Wir gratulieren! Taugt Ihr Buch auch als gutes Beispiel eines neuen/anderen Verständnisses von Militärgeschichte im 21. Jahrhundert – möglicherweise einer „modernen Militärgeschichte“?

von Lingen: Über den Preis habe ich mich sehr gefreut, da er für mich auch belegt, dass es ein interdisziplinäres Feld der Friedens- und Konfliktforschung gibt, wo wir unsere Arbeiten gegenseitig zur Kenntnis nehmen, egal ob jemand an aktuellen oder vergangenen Konflikten forscht. Das Thema ist eine intellectual history der Zivilisierung von Kriegsgewalt. Im Zentrum stehen die Debatten und Denkfiguren, insbesondere von Juristen, den Krieg „einzuhegen“, wie es so schön heißt. Ich glaube daher nicht, dass es zutreffend ist, das Buch als moderne Militärgeschichte zu labeln. Es geht mir hier ja um die historische Rechtsgeschichte, also den Zugang von Historiker*innen zum Thema Gerechtigkeit.

Eine der Grundfragen, die mein wissenschaftliches Oeuvre antreibt, war von jeher die Frage, wie die Transition von Krieg zu Frieden innerhalb von Gesellschaften abläuft und ob wir das mit justizförmigen Abläufen positiv beeinflussen können. Wann kam der Gedanke auf, Zivilisten vor Kriegsgewalt schützen zu wollen, und wie wurde es argumentativ untermauert. Das sind für mich ganz zentrale Forschungsfragen, die ich von 1868 bis zu den beiden Internationalen Militärgerichtshöfen in Nürnberg und Tokyo durchdekliniert habe. Manche dieser Debatten liefen schon vor und während des Konflikts ab, man lernt sozusagen aus einem Krieg schon für den nächsten. Ich denke, das ist das Verbindende unserer ganzen Forschungsfelder: die Suche nach dem „learning system“.

Gerade bei der Ahndung von Kriegsverbrechen ist das eine Geschichte von hochfliegenden Plänen und immerwährender Enttäuschung, wenn es darauf ankam. Es gibt keine „Gerechtigkeit“ nach kriegerischen Konflikten – dennoch geht von den großen Gerichtsverfahren, wie Nürnberg und Tokyo, eine enorme Signalwirkung aus, der wir uns auch 75 Jahre nach Kriegsende nicht verschließen können. Ich habe in den letzten Jahren zwei Sammelbände zum bisher in Europa stark vernachlässigten IMT -Prozess in Tokyo herausgegeben, da können Sie diese Signalwirkung – selbst durch die bewusste Unterdrückung der Erinnerung an diesen Prozess – sehr gut studieren.

 

Mit Blick auf Ihr Forschungsportfolie könnten Sie als „Militärhistorikerin“ „Gewaltforscherin“ oder auch „Friedens- und Konfliktforscherin“ gelten. Welche dieser Bezeichnungen präferieren Sie und warum? Oder sollte man das nicht allzu eng sehen?

von Lingen: Ich präferiere als Berufsbezeichnung schlicht „Historikerin“, denn ich habe breite Interessen und möchte mich nicht in Schubladen stecken lassen. Aber alles drei spiegelt natürlich Elemente meiner Arbeit wider, wobei ich selbst den Leitbegriff „Gerechtigkeit“ als roten Faden in meinen Forschungen herausstreichen würde.

 

Was sind im Sinne „moderner Militärgeschichte“ weitere Themenkomplexe und Aspekte, denen sich der AKM in näherer Zukunft annehmen sollte?

von Lingen: Ich denke mit Blick auf das 20. Jahrhundert, für das ich mich bei der Frage am kompetentesten fühle, Untersuchungen zu Transitionsprozessen, die Frage nach den Langzeitfolgen von militärischer Gewalt in Gesellschaften, sowie Studien zu bisherigen Auswirkungen von Krieg beispielsweise auf die Umwelt werden zunehmen. Und, nachdem das Zeitalter der Weltkriege ja schon etwas zurückliegt, wird ein breiterer Blick benötigt, also auch Studien zu globalen Konflikten, dem Kalten Krieg und den Auswirklungen auf andere Weltregionen, oder zu „Stellvertreterkriegen“.

 

Was wünschen Sie dem AKM für die nächsten 25 Jahre?

von Lingen: Ich wünsche dem Arbeitskreis, dass er auch weiterhin Themen findet, die die Mitglieder begeistern, und dadurch viele zur Mitarbeit ermuntert. Ein Arbeitskreis ist immer nur so gut wie das Engagement und die Begeisterungsfähigkeit seiner Mitglieder. Ehrlich gesagt mache ich mir darum allerdings keine Sorgen: Allein der Blick auf meine Studierenden, die ich jede Woche im Seminar sehe und deren Prüfungsarbeiten ich begleite, zeigt mir, dass das Interesse an „Kriegsthemen“ nicht nachlässt, sondern eher mehr wird.

Artikeltyp: 
Takuma Melber
Veröffentlicht am: 
Montag, 8. Februar 2021 - 11:26