Militärische Geheimdienste am Vorabend des Ersten Weltkriegs

Marc Hansen
Datum: 
Freitag, 8. November 2019
Ort: 
Wien

Die Institutionalisierung und Professionalisierung von Geheimdiensten datiert ins ausgehende 19. Jahrhundert.
Die Militärspionage der europäischen Staaten brachte sich angesichts verschiedener internationaler Krisen am
Vorabend des Ersten Weltkriegs in Stellung.
Die Konferenz möchte der Frage nachgehen, wie sich die zukünftigen Bündnispartner und Gegner auf den
"Krieg im Dunkeln" vorbereiteten.

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Programm:

13.00 - 13.30 Begrüßung - WOLFGANG MUELLER (WIEN) | VERENA MORITZ (WIEN)
13.30 - 15.00 I
Chair: Verena Moritz
ERWIN A.SCHMIDL (WIEN): Vom Wissen über den Anderen - Zu den Berichten der Kriegsattachés aus dem Zweiten Anglo-Buren-sowie dem Russisch-Japanischen Krieg
GÜNTER KRONENBITTER (AUGSBURG): Military Intelligence, Kriegsplanung und Sicherheitspolitik in Österreich-Ungarn 1906-1914
MARKUS PÖHLMANN (POTSDAM): Der deutsche militärische Nachrichtendienst gegen Russland am Vorabend des Ersten Weltkrieges
Diskussion
15.00 - 15.30 Kaffeepause
15.30 - 16.30 II
Chair: Siegfried Beer
HANNES LEIDINGER (WIEN): Der österreichisch-ungarische Geheimdienst und seine "zivilen Kämpfe" 1913/1914
NICOLA LABANCA (SIENA): Italian Military Intelligence prior to the First World War
16.30 - 17.00 Kaffeepause
17.00 - 18.30 III
Chair: Wolfgang Mueller
EVGENIJ SERGEEV (MOSKAU); Russian Military Intelligence in a Coalition War, 1914-1918
BRUCE MENNING (KANSAS): Missing Pieces of the Espionage Puzzle
Schlussdiskussion

Tagungsort: Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte, Spitalgasse 2 (Hof 3, Eingang 3.2), 1090 Wien

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Kontakt:
Mag. Dr. Verena Moritz
Institut für Osteuropäische Geschichte
Universität Wien
@: verena.moritz@univie.ac.at