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Fokus Königgrätz

Sonderpräsentation in der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums
Datum: 
Dienstag, 5. Juli 2016 bis Samstag, 31. Dezember 2016
Ort: 
Berlin

Am 3.Juli 1866, vor 150 Jahren, entschied sich in der Schlacht bei Königgrätz die Zukunft Deutschlands: Der Sieg der preußischen Armeen über Österreich begründete die preußische Hegemonie in den deutschen Territorien.

Das Deutsche Historische Museum widmet diesem für die deutsche Geschichte wichtigen Ereignis eine temporäre Präsentation in der Dauerausstellung mit neuen, teils noch nie gezeigten Objekten, die ausschließlich aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums stammen. Gleichzeitig wird in einer Medienstation das Geschehen des 3. Juli 1866 in Zeitabschnitten nachgezeichnet. Ein auf dem Boden angebrachter Zeitstrahl zeigt die politischen Entwicklungen, die zur Schlacht bei Königgrätz führten, sowie die politischen Nachwirkungen.

Im Zentrum der Ausstellung steht das um 1868 von Georg Bleibtreu (1828–1892) geschaffene Gemälde "Die Schlacht von Königgrätz am 3. Juli 1866". Es gehört zu den bekanntesten Werken der zeitnahen, künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Ereignis. Erstmals seit 25 Jahren sind zwei Wilhelm I. gewidmete Lorbeerkränze wieder in Berlin zu sehen, die als Anerkennung von der Berliner Fischerinnung und von "den alten Kriegern“ gestiftet wurden. Sie stehen symbolhaft für die bei Königgrätz errungene Vormachtstellung Preußens und für die Gründung des Deutschen Reiches unter preußischer Führung. Nach der Ausstellung gehen sie wieder als Dauerleihgabe des Deutschen Historischen Museums auf die Burg Hohenzollern zurück. Daneben stehen im Mittelpunkt Zeitzeugnisse wie eine bei Königgrätz getragene Uniform, ein Tagebuch, ein Feldpostbrief und Beispiele für die damals neue preußische Waffentechnik.

Um den Schlachtverlauf nachvollziehbar zu machen, wird eine Medienstation angeboten. Anhand von Animationen mit eingeblendeten Texten können sich die Besucherinnen und Besucher mit der Strategie und Taktik sowie den Truppenbewegungen der beiden Kriegsparteien auseinandersetzen.

Ausstellungsort:  Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2 , 10117 Berlin

Öffnungszeiten:  täglich 10.00 - 18.00

Eintritt:  frei

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Kontakt:

Boris Nitzsche

Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2

10117 Berlin

(t)   +49 (0) 30 203 04-410

(f)   +49 (0) 30 203 04-412

(@)  nitzsche[at]dhm[dot]de

 

Marc Hansen

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