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Verheizt – Vergöttert – Verführt. Die deutsche Gebirgstruppe 1915 bis 1939

Sonderausstellung im Bayerischen Armeemuseum
Datum: 
Freitag, 19. Mai 2017 bis Mittwoch, 1. Januar 2020
Ort: 
Ingolstadt
Vormarsch zur Westfront bei Aubres (4. Flandernschlacht) im Bereich der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht, zu der das Deutsche Alpenkorps gehörte, April 1918 (Inv. Nr. 64-1974) © Bayerisches Armeemuseum

Die Sonderausstellung setzt die Ausstellung "Krieg in den Alpen – die Alpen im Krieg" fort, die sich mit den Anfängen der Deutschen Gebirgstruppe bis ins Jahr 1915 beschäftigt hatte.

Die aktuelle Präsentation gliedert sich in drei Abschnitte: Die Zeitspanne bis zum Ende des Ersten Weltkrieges („Verheizt“); die durch den Versailler Vertrag bestimmte Weimarer Republik, in der die Reichswehr trotz Verbot der Siegermächte, Gebirgstruppen zu unterhalten, Grundlagen für eine künftige Gebirgstruppe schuf („Vergöttert“); das Dritte Reich bis 1939, in der sämtliche Rüstungsbeschränkungen des Versailler Vertrages für gegenstandslos erklärt wurden und die Gebirgstruppe auf drei Divisionen verstärkt wurde („Verführt“).

Mit bislang nicht gezeigten Stücken aus der umfangreichen Sammlung des Bayerischen Armeemuseums sowie öffntlichen und privaten Leihgaben zeichnet die Ausstellung den Weg des Alpenkorps und anderer Gebirgsverbände im Ersten Weltkrieg nach. Sie zeigt die Anstrengungen der Reichswehr, die militärischen Fertigkeiten der deutschen Gebirgstruppe trotz der politischen Beschränkungen des Versailler Vertrages zu bewahren. Die ab 1935 beginnende Umwandlung der aus Berufssoldaten bestehenden Reichwehr in eine Wehrpflchtarmee, der Aufbau einer schlagkräftigen Hochgebirgstruppe und die zunehmende Einflssnahme der nationalsozialistischen Machthaber auf die Armee bilden die Schwerpunkte des dritten Ausstellungsteils.

Öffnungszeiten:  Di – Fr  09.00 – 17.30   |   Sa – So 10.00 – 17.30

Eintritt:   €3,50  |  €3 (ermäßigt)  |  Sonntag  €1  |  Kinder und Jugendliche  frei

Ausstellungsort:  Bayerisches Armeemuseum (Reduit Tilly), Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt

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Kontakt:

Bayerisches Armeemuseum

(t)   +49 (0)841 9377 0

(f)   +49 (0)841 9377 200

(@) info[at]armeemuseum[dot]de

 

Marc Hansen

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