Aktuelle Beiträge

Von: 
Sönke Neitzel / Kerstin v. Lingen
Kasematte der Küstenbatterie in Longues sur Mer

Die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 und die folgenden sechswöchigen Kämpfe markieren einen zentralen Markstein der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Exkursion vertiefte die Erkenntnisse über diese wichtige Phase in der deutsch-französischen Geschichte an herausragenden Lernorten und analysierte zugleich die regionale Erinnerungskultur im internationalen Kontext.

 
 
Frederik Müllers, M.A., (Preisträger) und Prof. Dr. Stig Förster (1. Vors.)

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Militärgeschichte e. V. anlässlich der Jahrestagung 2011 in Freudenstadt wurde am 23. September 2011 zum sechsten Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen.

 
 
Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V.
Von: 
Richard Bussmann
AKM-Jahrestagung Zwangsarbeit Freudenstadt 2011

Die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte (AKM) war dem transglobalen und epochenübergreifenden Zusammenhang von Zwangsarbeit und Krieg gewidmet. Das Thema "Zwangsarbeit" knüpft an aktuelle Debatten im Zusammenhang mit Entschädigungsansprüchen der letzten überlebenden ZwangsarbeiterInnen des 2. Weltkriegs an, die sich auch in einer Vielzahl von Ausstellungen und Einrichtung von Gedenkstätten manifestiert. Daher widmete sich ein Teil der Tagung ausschließlich der Erinnerungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg.

 
 
Das Fort auf Langeland, Dänemark
Von: 
Christoph Nübel

Die Beherrschung strategisch wichtiger Meerengen ist eine klassische Aufgabe von Seefestungen. Während des Kalten Krieges sorgten zwei Anlagen auf dänischem Gebiet für die Überwachung und Verteidigung des Ostseeausganges. Das Stevnsfortet im Südosten Seelands schirmte den Öresund ab, während das Langelandsfortet den Langelandsbelt kontrollierte. Im Ernstfall konnten die Anlagen so die schiffbaren Routen ins Kattegat und Skagerrak von den Ostseeflotten des Warschauer Paktes abriegeln und spielten somit eine bedeutende Rolle im Verteidigungskonzept der NATO.

 
 
(Zwei Dissertationsprojekte)
Von: 
Marc Lutz, Christoph Wyniger

Der „Kampf“ um die Ausgestaltung von Armee, Militär und Landesverteidigung findet in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert statt. Aufgrund ihres Charakters als Milizarmee, in der über Jahrzehnte praktisch die gesamte männliche Bevölkerung wehrpflichtig war, stand die Schweizer Armee oft im Zentrum von öffentlichen gesellschaftspolitischen Debatten. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird beabsichtigt, die Auseinandersetzungen und Debatten um die Schweizer Armee zwischen 1966 und 2003 anhand ihrer zentralen Themen und Akteursgruppen zu erfassen und zu analysieren.

 
 
Jahrestagung 2012 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

Armeen mobilisieren die Ressource Mensch über Raum und Zeit zur Projektion von Macht und für die Anwendung organisierter Gewalt. Beides erzeugt spezifische Formen von Mobilität bzw. Migration, die vor allem Soldaten und nicht zuletzt deren Familien im Kontext des Eintritts in eine militärische Organisation, der Zugehörigkeit zu ihr in Krieg und/oder Frieden und schließlich auch des Ausscheidens aus dem Militärdienst betreffen.

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