Aktuelle Beiträge

Der Mythos des Partisanen
Von: 
Martin Rink
Das Bild zeigt das Konterfei Schills
Wenn es einen Archetypen des "deutschen Partisanen" gibt, dann Ferdinand von Schill. Im preußischen Katastrophenwinter 1806/07 trat er mit der Bildung eines Freikorps hervor und avancierte rasch zum Publikumsliebling. 1809 desertierte er mit seinem gesamten Regiment, um die Bevölkerung für einen Volksaufstand zum Kampf gegen Napoleon anzustacheln. Einen Monat später scheiterte er, verlor sein Leben - und avancierte zum Helden. Mit Schill verbanden sich fortan nationale Mythen. Fortan wurde er von verschiedenen Gruppen verehrt. In der Tat: Schill blieb schillernd.
 
 
Interview mit Rudolf Jaun (Zürich)
Von: 
Rudolf Jaun
Prof. Dr. Rudolf Jaun
Zum Start des Portals Militärgeschichte lassen prominente Vertreter des Fachs die bisherige Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und zeigen Forschungsperspektiven für die Zukunft auf. Die Interviewfolge wird mit Prof. Dr. Rudolf Jaun fortgesetzt. Seit 2003 ist er Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit und Militärgeschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich. Verfolgen Sie die Entwicklung der deutschsprachigen Militärgeschichtsschreibung aus Schweizer Sicht.
 
 
Die Tendenz zum totalen Krieg, 1792-1945
Von: 
Stig Förster
Das Bild zeigt den Blick aus der Bugkanzel einer He 111.
Schon im 19. Jahrhundert finden sich Beispiele für eine entgrenzte Kriegführung. In den beiden Weltkriegen wurde die Tendenz zur Totalisierung des Krieges unübersehbar. Der Wunsch nach totaler Sicherheit führte dazu, dass im Krieg die Trennlinien zwischen Kombattanten und Zivilisten verwischt wurden. Die Folge war die totale Unsicherheit.
 
 
Workshop, Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam, 10.05.-11.05. 2012
Von: 
Friederike Höhn

Dass der Zweite Weltkrieg längst nicht als "ausgeforscht" bezeichnet werden kann, beweist die Fülle an Publikationen in den letzten Jahren ebenso wie das anhaltende Interesse an diesem Themenkomplex beim akademischen Nachwuchs. Daher lud das Militärgeschichtliche Forschungsamt am 10. und 11. Mai 2012 junge Wissenschaftler_innen aus dem In- und Ausland zum Workshop "Neue Forschungen zum Zweiten Weltkrieg" nach Potsdam ein, um sich über laufende und kürzlich abgeschlossene Projekte, neue Quellen, Methoden und Fragestellungen auszutauschen.

 
 
Interview mit Bernhard Kroener (Potsdam)
Von: 
Bernhard Kroener

Zum Start des Portals lassen prominente Vertreter des Fachs die bisherige Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und zeigen Forschungsperspektiven für die Zukunft auf. Die Interviewfolge wird mit Prof. Dr. Bernhard Kroener fortgesetzt. Er hat seit 1997 den Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam inne.

 
 
Interview mit Christa Ehrmann-Hämmerle (Wien)
Von: 
Christa Ehrmann-Hämmerle
ao. Univ.-Prof. Christa Ehrmann-Hämmerle

Zum Start des Portals reflektieren prominente Vertreter des Fachs über die bisherige Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum und zeigen Forschungsperspektiven für die Zukunft auf. Die Interviewfolge wird mit ao. Univ.-Prof. Christa Ehrmann-Hämmerle fortgesetzt. Sie ist Professorin für Neuere Geschichte und Frauen-/Geschlechtergeschichte an der Universität Wien und seit 2011 Sprecherin des Arbeitskreises Historische Friedensforschung.

 
 
in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1 (1967), S. 21-29.
Von: 
Christian Th. Müller

Der Start des Portals Militärgeschichte ist gleichzeitig Anlass erneut über Forschungsstand, Inhalt und Zweck von Militärgeschichte nachzudenken. Neben der Befragung führender Militärhistoriker der Gegenwart liegt es da auch nahe, programmatische Schriften der Vergangenheit als analytische Kontrastfolie heranzuziehen. Für die deutschsprachige Militärhistoriographie hatte der 1967 in der ersten Ausgabe der vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) herausgegebenen Militärgeschichtlichen Mitteilungen erschienene Aufsatz „Wehr-, Kriegs- oder Militärgeschichte?“ von Rainer Wohlfeil wegweisende Bedeutung.

 
 
Interview mit Gerd Krumeich (Düsseldorf)
Von: 
Gerd Krumeich
Prof. Dr. Gerd Krumeich

Zum Start des Portals lassen eine Reihe prominenter Vertreter des Fachs die Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und wagen den Ausblick in die Zukunft. Die Interviewfolge wird von Prof. Dr. Gerd Krumeich fortgesetzt, von 1997 bis 2009/10 Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

 
 
Interview mit Alaric Searle (Salford, UK)
Von: 
Alaric Searle
Dieses Bild zeigt Dr. Alaric Searle
Zum Start des Portals lassen eine Reihe prominenter Vertreter des Fachs die Entwicklung der Militärgeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum Revue passieren und wagen den Ausblick in die Zukunft. Die Interviewfolge wird von Dr. Alaric Searle fortgesetzt. Er ist Reader in Military History an der University of Salford und Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V.
 
 
Vier Thesen zur Mobilität von Soldaten und Kombattanten in der Neuzeit
Von: 
Christoph Nübel
Das Bild zeigt deutsche Soldaten vor dem Arc de Triomphe, Paris 1940

"Krieg, Militär und Mobilität" lautete der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte. Am Ende der Konferenz herrschte Einigkeit darüber, dass es angesichts der Vielfalt der beobachteten Phänomene und Befunde schwierig sein würde, die Grundstrukturen des Themenfeldes zu bestimmen. Dieser Beitrag stellt vier Thesen zur Diskussion, mit denen sich einige der in den Tagungsvorträgen ausgelegten Fäden bündeln lassen und die als Ausgangspunkt für weitere Forschungen dienen können.

 
 

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