Aktuelle Beiträge

Der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte ist der Erinnerung an den führenden deutschen Militärhistoriker Prof. Dr. Wilhelm Deist (1931-2003) gewidmet, der den Arbeitskreis Militärgeschichte (AKM) 1995 mit begründete und ihm bis 2002 als Erster Vorsitzender vorstand.

Sonderausstellung im Militärhistorischen Museum, Dresden

Für die erste Sonderausstellung hat das MHM den wohl renommiertesten Kriegsfotografen unserer Zeit, den New Yorker James Nachtwey (63), ausgewählt. Es werden rund 70 Bilder von Nachtwey gezeigt, die aus 6 Themenkomplexen seines Schaffens stammen, sowie in einer Deutschlandpremiere sein berühmtes rund 11m breites Wandfries "The Sacrifice" - erst zum dritten Mal überhaupt nach Ausstellungen in den USA und Frankreich. Thematisch geht es neben den Kriegsgebieten von Afghanistan bis Indonesien auch um "Hunger als Waffe".


Jahrestagung der International Intelligence History Association (IIHA)

The four European powers - France, Germany, Great Britain and Italy - enjoy a long and varied history of intelligence services and activities. Many of these services have played important roles in wars, conflicts, diplomacy, politics, economics and peace-making, both within Europe and on the global arena. From the Roman world to today’s Arab Spring revolutions, intelligence has played a major role in the development of the major European powers and their military, economic and diplomatic power and influence.

Tagung des Deutschen Historischen Instituts Paris und des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München

 Wissenschaftliches Bloggen bietet ein großes Potential für die schnelle Verbreitung und Diskussion aktueller Forschungsinhalte. Im deutschsprachigen Raum und speziell in den Geisteswissenschaften wird dies noch viel zu wenig erkannt und genutzt.

Amerikas Aufstandsbekämpfung von Vietnam bis Afghanistan

Wie man lernt, Suppe mit einem Messer zu essen - dieses unter Militärhistorikern beliebte Bild sagt eigentlich Alles über Theorie und Praxis amerikanischer "Aufstandsbekämpfung". Ausgehend von den im Vietnamkrieg gemachten Erfahrungen beschäftigt sich der Vortrag mit der Kontinuität und Reform eines strategischen Konzepts, das einerseits äußerst umstritten ist und andererseits immer wieder als Allheilmittel gepriesen wird - wie jüngst in Afghanistan und an anderen Schauplätzen im "Krieg gegen den Terror".

Der von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen 1668 unter einem Pseudonym veröffentlichte Roman gilt als der erste Abenteuerroman und als das wichtigste Prosawerk des Barock in deutscher Sprache. Neben der literarischen Schlachtschilderung werden auch Kriegs- und Friedensdarstellungen in diesem Werk sowie in der Prosa, Dramatik und Lyrik anderer Literaten der Frühen Neuzeit vorgestellt.
Von: 
Sönke Neitzel / Kerstin v. Lingen
Kasematte der Küstenbatterie in Longues sur Mer

Die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 und die folgenden sechswöchigen Kämpfe markieren einen zentralen Markstein der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Exkursion vertiefte die Erkenntnisse über diese wichtige Phase in der deutsch-französischen Geschichte an herausragenden Lernorten und analysierte zugleich die regionale Erinnerungskultur im internationalen Kontext.

 
 
Frederik Müllers, M.A., (Preisträger) und Prof. Dr. Stig Förster (1. Vors.)

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Militärgeschichte e. V. anlässlich der Jahrestagung 2011 in Freudenstadt wurde am 23. September 2011 zum sechsten Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen.

 
 
Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V.
Von: 
Richard Bussmann
AKM-Jahrestagung Zwangsarbeit Freudenstadt 2011

Die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte (AKM) war dem transglobalen und epochenübergreifenden Zusammenhang von Zwangsarbeit und Krieg gewidmet. Das Thema "Zwangsarbeit" knüpft an aktuelle Debatten im Zusammenhang mit Entschädigungsansprüchen der letzten überlebenden ZwangsarbeiterInnen des 2. Weltkriegs an, die sich auch in einer Vielzahl von Ausstellungen und Einrichtung von Gedenkstätten manifestiert. Daher widmete sich ein Teil der Tagung ausschließlich der Erinnerungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg.

 
 
Das Fort auf Langeland, Dänemark
Von: 
Christoph Nübel

Die Beherrschung strategisch wichtiger Meerengen ist eine klassische Aufgabe von Seefestungen. Während des Kalten Krieges sorgten zwei Anlagen auf dänischem Gebiet für die Überwachung und Verteidigung des Ostseeausganges. Das Stevnsfortet im Südosten Seelands schirmte den Öresund ab, während das Langelandsfortet den Langelandsbelt kontrollierte. Im Ernstfall konnten die Anlagen so die schiffbaren Routen ins Kattegat und Skagerrak von den Ostseeflotten des Warschauer Paktes abriegeln und spielten somit eine bedeutende Rolle im Verteidigungskonzept der NATO.

 
 

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