Aktuelle Beiträge

(Zwei Dissertationsprojekte)
Von: 
Marc Lutz, Christoph Wyniger

Der „Kampf“ um die Ausgestaltung von Armee, Militär und Landesverteidigung findet in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert statt. Aufgrund ihres Charakters als Milizarmee, in der über Jahrzehnte praktisch die gesamte männliche Bevölkerung wehrpflichtig war, stand die Schweizer Armee oft im Zentrum von öffentlichen gesellschaftspolitischen Debatten. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird beabsichtigt, die Auseinandersetzungen und Debatten um die Schweizer Armee zwischen 1966 und 2003 anhand ihrer zentralen Themen und Akteursgruppen zu erfassen und zu analysieren.

 
 
Jahrestagung 2012 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

Armeen mobilisieren die Ressource Mensch über Raum und Zeit zur Projektion von Macht und für die Anwendung organisierter Gewalt. Beides erzeugt spezifische Formen von Mobilität bzw. Migration, die vor allem Soldaten und nicht zuletzt deren Familien im Kontext des Eintritts in eine militärische Organisation, der Zugehörigkeit zu ihr in Krieg und/oder Frieden und schließlich auch des Ausscheidens aus dem Militärdienst betreffen.

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