Aktuelle Beiträge

Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel
Von: 
Eugen Pfister
Amerikanische und sowjetische Panzer am Checkpoint Charlie, 1961
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.
 
 
Von: 
Christian Götter, Christoph Salge
erstellt von Christoph Salge, basierend auf einem Screenshot aus Crusader Kings 2 und der Aufnahme einer historischen Karte. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portolan_vesconte_1318_sea_of_Azov.jpg
Computerspiele transportieren Geschichtsbilder und regen zur Diskussion über Geschichte an – allerdings nur dann, wenn Geschichte Teil der Spielmechaniken ist, und nicht allein die Kulisse, vor der die Handlung spielt.
 
 
Von: 
Christian Westerhoff
Abb. 1: Seite 155: Zerstörungen in einem Dorf im Aisne-Tal an der Westfront
2016 gelang der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek der Kauf des Kriegstagebuchs von Hans von Winterfeldt, deutscher Generalleutnant und Oberquartiermeister in den Jahren 1914-1918. Bei dem Tagebuch handelt es sich um eine zentrale, bisher in der Fachwelt völlig unbekannte Quelle zu einer wichtigen Persönlichkeit des Ersten Weltkriegs. Mittlerweile wurde es digitalisiert und ist über den Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) oder das Themenportal Erster Weltkrieg der Bibliothek für Zeitgeschichte online einsehbar.
 
 
Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880-1914
Von: 
Christian Th. Müller
Cover Förster, Vor dem Sprung ins Dunkle
Binnen weniger Wochen scheiterten im Spätsommer 1914 die Operationspläne nahezu aller Kriegsparteien. Anders als geplant, hatten ihre Offensiven nicht mit einem raschen Sieg, sondern im Patt des Stellungskrieges geendet. In der Folge ist immer wieder die Frage aufgeworfen worden, wie es dazu kommen konnte. Hatten die europäischen Militärs die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wie hatten sie sich einen zukünftigen Krieg vorgestellt? Ein neuer Sammelband gibt Antwort.
 
 
Von: 
Pit Stoye
Sowjetunion-Mitte.- Zwei Soldaten mit Fernglas und Karte auf Turm eines Panzer 38 (t) stehend, Panzersoldat neben Rohr sitzend; PK 697, Bundesarchiv Bild 101I-277-0825-11A
Mit der Literatur über Panzerfahrzeuge lassen sich inzwischen Bibliotheken füllen. In der im folgenden skizzierten Arbeit soll der Fokus jedoch abseits von Technik und Einsatz auf die Soldaten gelegt werden, die in und mit Panzern lebten und kämpften. Wie bildeten sich aus Besatzungen Beziehungsgruppen, welche Rolle spielte dabei „der Panzer“ und was bedeutete ein Verlust der Gruppe für den einzelnen Soldaten?
 
 
Von: 
Markus Pöhlmann
Armin Wagner (C) MHM Dresden
Am 16. März findet am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden nach sieben Jahren ein Führungswechsel statt. Der neue Leiter heißt Armin Wagner.
 
 
Southern Africa and Northern America in the second half of the 19th Century
Von: 
Yves Schmitz
Kanadischer Stich (Henri Julien, 1876) zu den Unterschieden der amerikanisch-kanadischen "Indianerpolitik", welcher die Bedeutung von Feuerwaffen verdeutlicht
In the 19th century, cross-border arms trade was part of the daily life at the imperial periphery. It was perceived as an essential problem by imperial powers and as vital for preserving their own economy and autonomy by the indigenous population. Borderlands were ideal for arms trade because of their function as intercultural contact zones, their disputed status and their porousness.
 
 
Inszenierte Authentizität am Beispiel der Schlacht von Hastings in Medieval II: Total War
Von: 
Janko Dunker, Benjamin Dupke, Stefanie Reinhold, Coretta Storz
Authentizitätskonzeption, schematisch
Historische Computerspiele sind der Spannung zwischen Geschichtsdarstellung und -modellierung unterworfen. Anhand von "Medieval II: Total War" untersucht der vorliegende Beitrag Inszenierungsmittel, die diese Spannung trotz Widerständen überwinden.
 
 
Von: 
Takuma Melber
Lieutenant-General Arthur Percival (2. v. links mit Union Jack) und seine Offiziere schreiten zur Unterzeichnung der Kapitulation Singapurs am 15. Februar 1942.Quelle: Imperial War Museum (public domain).

„Die Brust schwillt vor lauter Glückseligkeit. Singapur ist gefallen, ist gefallen! Über der klaren Südsee steigt die japanische Flagge empor.“

 
 
Annäherungen an das Simulationsspiel
Von: 
Josef Köstlbauer
Panzer General (SSI Mindscape, 1994)
Krieg und Spiel stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander, und das nicht erst, seitdem Computerspiele Nachbildungen fiktiver und realer Schlachten von der Antike bis in die Gegenwart in unsere Wohnzimmer holen. Heute stellt sich vielmehr die Frage, ob diese Kriegsspiele, insbesondere solche, die im engeren Sinne als Simulationsspiele zu verstehen sind, nicht bereits solch einen Grad an Realitätsnähe erreicht haben, dass sie der Realität vorgreifen, statt sie ab- und nachbildend zu begleiten?
 
 

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