20. Jahrhundert (allg.)

Der Kyffhäuserbund in der Weimarer Republik
Von: 
Yves Müller
cover Schulte
Die Geschichte des Kyffhäuserbundes nach dem Ersten Weltkrieg ist ein zeithistorisches Desiderat. Dabei avancierte der Verband zu einem zentralen Akteur des nationalistischen Spektrums der Weimarer Republik. Eine neue Veröffentlichung beschäftigt sich nun mit seiner Rolle bei der Konstruktion des Veteranen.
 
 
Das Abchasische Staatsarchiv
Von: 
David X. Noack
Repositorium des Abchasischen Staatsarchivs (Copyright: David X. Noack)

In der Schwarzmeerhafenstadt Suchum, der Hauptstadt der zwischen Georgien und Russland gelegenen Republik Abchasien, befindet sich das Abchasische Staatsarchiv. Die Unabhängigkeit des seit 1992 unabhängigen Staates ist lediglich von sechs UN-Mitgliedsstaaten – allen voran Russland – anerkannt. Viele weitere, darunter vor allem die Türkei, pflegen jedoch informelle Beziehungen mit der Kaukasusrepublik.

 
 
Deutsche MusikerInnen in amerikanischen Soldatenclubs
Von: 
Lena Rudeck
Allied soldiers square dancing in Brisbane, November 1943; Quelle: State Library of Queensland (public domain)
Die historische Forschung der Alliierten Besatzung Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unterlag lange Zeit einer Perspektive, die sich auf die strukturellen Umbrüche und politischen Neuordnungen fokussierte. Jüngere Forschungen betonen hingegen den Alltag der Besatzung und verstehen Besatzungsgeschichte stärker als Akteursgeschichte. In diesem Beitrag stehen die deutschen MusikerInnen im Fokus, die in US-amerikanischen Soldatenclubs auftraten und sich so – nicht selten – eine gute Verdienstmöglichkeit aber auch Kontakte zu Angehörigen der Besatzungsmacht sichern konnten.
 
 
Praxis und historische Semantik vom Boxerkrieg bis zur Bundeswehr
Von: 
Markus Pöhlmann
Deutsche Soldaten in Qingdao, undat. (c) Wikimedia Commons.jpg https://commons.wikimedia.org/wiki/File:German_officers_in_Qingdao_1900.jpg
Ostasiatisches Expeditionskorps (c) Wikimedia Commons.jpg https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Germany_in_the_Boxer_Rebellion#/media/File:Ostasiatische_Expeditionscorps.jpg
Die Verwendung der Bundeswehr jenseits der Landes- und Bündnisverteidigung wird in der deutschen Politik, aber auch in den Streitkräften selbst noch 30 Jahre nach dem ersten Auslandseinsatz oft und kontrovers diskutiert. Über die Urgeschichte des Einsatzes und die Herkunft des Begriffs besteht allerdings bislang in der Politik- und der Geschichtswissenschaft weitgehend Unklarheit. Gab es schon vor 1955 "Einsätze" deutscher Streitkräfte? Was waren deren Besonderheiten? Und wie entwickelte sich überhaupt der Begriff "Einsatz"?
 
 
Die Insel Texel als Erinnerungsort der letzten Schlacht des Zweiten Weltkriegs in Europa
Von: 
Takuma Melber
Den_Hoorn_Bunkeranlage_Copyright:Takuma_Melber
Als am 20. Mai 1945 kanadische Einheiten die niederländische Insel Texel unter ihre Kontrolle brachten, ging der von den Inselbewohnern auch „Russenkrieg“ (niederländisch Russenoorlog) genannte „Georgische Aufstand“ gegen die Wehrmacht zu Ende. Mehr als fünf Jahre lang hatte die westfriesische Nordseeinsel unter der Besatzung der Deutschen gestanden, die am 18. Mai 1940 eine Ortskommandantur auf Texel eingerichtet hatten. Dieses bis Mitte Mai 1945 anhaltende militärische Auflehnen der Soldaten der „Georgischen Legion“ gegen die deutschen Besatzer Texels war die letzte militärische Auseinandersetzung des Zweiten Weltkriegs in Europa.
 
 
Bayern 1918-1923
Von: 
Christian Th. Müller
Friedensbeginn Cover
100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges hat das Bayerische Armeemuseum den im jungen Freistaat Bayern besonders turbulenten Jahren 1918-1923 eine Sonderausstellung nebst umfangreichem Katalog gewidmet.
 
 

Württembergische Armee

60. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG), Potsdam, 17. bis 19. September 2019
Von: 
Henning de Vries
Der Kommandeur des ZMSBw, Kapitän zur See Dr. Jörg Hillmann, begrüßt die Tagungsteilnehmer.

Mit dem Jahr 2019 jährt sich im November zum dreißigsten Mal der Fall der Mauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik 70 Jahre alt geworden, genauso wie es die Deutsche Demokratische Republik geworden wäre. Das vierzigste Jahr der Teilung und der Mauerfall prägten das Jahr 1989 und markierten das Ende einer historischen Episode, die ihren Ausgang am Ende des Zweiten Weltkrieges genommen hatte.

 
 
Internationale Tagung an der Universität Siegen vom 4.–5. Oktober 2019
Von: 
Hans Bergemann
Versehrte des Zweiten Weltkrieges (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fotothek_df_ps_0000014_Versehrte_des_2._Weltkrieges_(Beinamputierte)_mit_Unterar.jpg#/media/Datei:Fotothek_df_ps_0000014_Versehrte_des_2._Weltkrieges_(Beinamputierte)_mit_Unterar.jpg)

Am 4. und 5. Oktober 2019 fand an der Universität Siegen die Tagung „Kriegsversehrungen im 20. Jahrhundert in europäischer Perspektive“ statt. Die wissenschaftliche Leitung der Tagung hatten NOYAN DINÇKAL (Universität Siegen, Historisches Seminar) und SABINE SCHLEIERMACHER (Charité Berlin, Forschungsschwerpunkt Zeitgeschichte, Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin).

 
 
Ein Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, am 26. März 2019
Von: 
Lisa Marie Freitag

Bürokratie ist für den heutigen Staatsbürger ein Segen und ein Fluch zugleich. Sie verspricht innerhalb der Gesellschaft einerseits Sicherheit und Zuverlässigkeit durch festgelegte Aufgaben und Verfahren. Andererseits stellt sie eine unerwünschte Restriktion, beispielsweise durch undurchdringbare und schwer verständliche Formulare dar.

 
 

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