Deutschland (allg.)

Von: 
Christian Koller
Das Bild zeigt Charles Meyniers Vision des Einzugs Napoleons in Berlin 1806 (1810)
Die Zeit der napoleonischen „Fremdherrschaft" und der antinapoleonischen Kriege 1806 bis 1815 spielte in der politischen Erinnerungskultur Deutschlands bis mindestens zum Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle. Dieser Artikel untersucht sinnstiftende Funktionen in memorialen Narrativen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
 
 
Von: 
Philipp Rauh/Livia Prüll
Deckblatt einer Lazarettakte aus dem Ersten Weltkrieg
Die Frage, ob es die brutalen und beängstigenden Erlebnisse während des Kriegsdienstes sind, die für den Ausbruch psychischer Erkrankungen bei Soldaten verantwortlich zeichnen, erscheint auf den ersten Blick leicht zu beantworten. Ein psychiatriehistorischer Blick auf den Umgang mit seelisch kranken Kriegsveteranen seit dem Ersten Weltkrieg zeigt jedoch, dass es um diese Frage stets heftige Diskussionen und Kontroversen gab.
 
 
Die deutsche Expedition Klein im Ersten Weltkrieg
Von: 
Oliver Stein
Cover Wüstensöhne
Das Zentenarium des Kriegsausbruchs von 1914 wird von einer intensivierten Forschungstätigkeit sowie von einem gesteigerten öffentlichen Interesse am Ersten Weltkrieg begleitet. Immer stärker rückt dabei ins Bewusstsein, dass der Erste Weltkrieg aus mehr als nur dem Stellungskrieg im Westen bestand. Er war ein globaler Krieg, der neben anderen Teilen der Welt auch auf den Vorderen Orient ausgriff. Dass gerade dieser Kriegsschauplatz und insbesondere das deutsche Engagement in dieser Region bislang nur eine begrenzte Beachtung gefunden hat und immer noch viele weiße Flecken aufweist, macht die Studie „Unter Wüstensöhnen“ von Veit Veltzke deutlich.
 
 

Geschichte der nationalsozialistischen "Sturmabteilung"
Politische Gewalt in der Weimarer Republik
Männlichkeiten im Nationalsozialismus
Extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland
Erinnerungskultur und –politik in der DDR
Geschichte der Arbeiterbewegung

Von: 
Christoph Nübel
Das Bild zeigt: Bundeswehrsoldaten im Manöver, 1960
Die Gründung der Bundeswehr vor 60 Jahren ist für das Portal Militärgeschichte Anlass für einen Blick zurück. Im Zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine totale Niederlage erlitten. Die Alliierten lösten die Armee auf. Trotzdem war die Zeit zwischen 1945 bis zur Gründung der Bundeswehr 1955 keine lange militärische Stunde Null, weil es verschiedenste Vorläuferorganisationen gab. Die Bundeswehr sollte einen deutlichen Bruch darstellen und auf Prinzipien aufgebaut werden, die sie von der Wehrmacht unterschieden. Dies gelang nur teilweise. Die Frage der militärischen Organisation, Leitbilder und Traditionen blieb jahrzehntelang eines der umstrittensten Themen in Armee und Gesellschaft.
 
 
Von: 
Julian Meck
Berittene berauben und rekrutieren Bauern, Mecklenburg 18. Jh.
Die französischen Soldaten dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie sich bei ihrem Plünderungszug 1757 bei Heiligenkirchen in der Grafschaft Lippe einer Schar Bauern, bewaffnet mit Flinten und Sensen, gegenübergestellt sahen. Im Frühjahr 1758 wurden in der westfälischen Stadt Soest österreichische Husaren beschossen und im Herbst des Jahres kam es mit Hilfe der Einwohner zu zwei Angriffen auf französische Soldaten. Ziviler Widerstand gegen feindliche Truppen war im Siebenjährigen Krieg keine Seltenheit.
 
 
100 Objekte aus dem Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt
Von: 
Christian Th. Müller
Pünktlich zum Gedenkjahr 2014 hat auch das Bayerische Armeemuseum seinen Beitrag zur inzwischen kaum noch überschaubaren Fülle von Publikationen geleistet, die einhundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges auf den Buchmarkt kamen.
 
 
Von: 
Julia Barbara Köhne
Behandlung eines Kriegsversehrten
Männliche „Hysterie“ präsentierte sich zur Zeit des Ersten Weltkriegs erstmalig in Gestalt der „Masse“. Um die zahlreichen und mit vielgestaltigen Symptomen auftretenden „Kriegshysteriker“ zu charakterisieren, bedienten sich Militärpsychiater Bilder der „Masse“, wie sie seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Massenpsychologie erdacht wurden. Hierdurch wurde die Gefährdung für die militärische Ordnung rationalisiert, welche die Kriegshysteriker angeblich ausstrahlten. Auch die frühe Kriegspsychologie fragte nach der Beziehung von Soldatenindividuum und dem Heereskollektiv, das durch „hysterische“ Frontsoldaten in den Zustand der „Masse“ umzukippen drohte.
 
 

Deutsche Besatzung Frankreichs 1940-1944
Die Befreiung von Paris im August 1944

Neure und Neuste Geschichte, Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Militärgeschichte

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