Erinnerung

Bürokratiewahrnehmungen aus dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr
Von: 
Klaus Schroeder
Whiteboardskizze der Sicht aus einem Büro in „Camp Marmal“, Masar-e-Scharif 2020. Ersteller (Hauptmann,17. Ktgt RS) dem Autor bekannt.
Bürokratie und bürokratisches Handeln sind Teil der Bundeswehr. Wie aber gingen deutsche Soldat*innen mit ihr in Auslandseinsätzen in Afghanistan um? Welches Wissen um die Bürokratie, welche Anpassungsstrategien und welche Einstellungen ihr gegenüber lassen sich in literarischen Selbstzeugnissen von ISAF-Veteran*innen finden?
 
 
Der Kyffhäuserbund in der Weimarer Republik
Von: 
Yves Müller
cover Schulte
Die Geschichte des Kyffhäuserbundes nach dem Ersten Weltkrieg ist ein zeithistorisches Desiderat. Dabei avancierte der Verband zu einem zentralen Akteur des nationalistischen Spektrums der Weimarer Republik. Eine neue Veröffentlichung beschäftigt sich nun mit seiner Rolle bei der Konstruktion des Veteranen.
 
 

- Machtergreifung 1933
- Wiederbewaffnung der Deutschen Wehrmacht
- Zweiter Weltkrieg (Westfeldzug, Unternehmen Barbarossa)
- Maschinengewehr-Bataillon 10 (M10) / Granatwerfer-Bataillon 10 (G10)
- Lebensdokumente (Tagebücher, Briefe, Fotos, Filme)

Das Abchasische Staatsarchiv
Von: 
David X. Noack
Repositorium des Abchasischen Staatsarchivs (Copyright: David X. Noack)

In der Schwarzmeerhafenstadt Suchum, der Hauptstadt der zwischen Georgien und Russland gelegenen Republik Abchasien, befindet sich das Abchasische Staatsarchiv. Die Unabhängigkeit des seit 1992 unabhängigen Staates ist lediglich von sechs UN-Mitgliedsstaaten – allen voran Russland – anerkannt. Viele weitere, darunter vor allem die Türkei, pflegen jedoch informelle Beziehungen mit der Kaukasusrepublik.

 
 

- Vergangenheitsinszenierungen in (digitalen) Spielen
- Kriegsführung, Politik- und Kulturgeschichte der klassischen Antike im griechischen Raum

Die Insel Texel als Erinnerungsort der letzten Schlacht des Zweiten Weltkriegs in Europa
Von: 
Takuma Melber
Den_Hoorn_Bunkeranlage_Copyright:Takuma_Melber
Als am 20. Mai 1945 kanadische Einheiten die niederländische Insel Texel unter ihre Kontrolle brachten, ging der von den Inselbewohnern auch „Russenkrieg“ (niederländisch Russenoorlog) genannte „Georgische Aufstand“ gegen die Wehrmacht zu Ende. Mehr als fünf Jahre lang hatte die westfriesische Nordseeinsel unter der Besatzung der Deutschen gestanden, die am 18. Mai 1940 eine Ortskommandantur auf Texel eingerichtet hatten. Dieses bis Mitte Mai 1945 anhaltende militärische Auflehnen der Soldaten der „Georgischen Legion“ gegen die deutschen Besatzer Texels war die letzte militärische Auseinandersetzung des Zweiten Weltkriegs in Europa.
 
 
Die Oberste Heeresleitung und der Weg zum Waffenstillstand 1918
Von: 
Christian Stachelbeck
Die 3. Oberste Heeresleitung: Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff, September 1916 (Bundesarchiv_Bild_146-1970-073-47)
Der Artikel analysiert die Rolle und das Verhalten von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg und Beneckendorff sowie General der Infanterie Erich Ludendorff als 3. Oberste Heeresleitung in der Endphase des Ersten Weltkriegs. Er vertritt im Kern die These, dass die Handlungen der führenden Militärs des Kaiserreichs maßgeblich vom eigenen Prestigeerhalt geleitet waren.
 
 
Von: 
Patrick Leukel
Cover Mythos Frundsberg
Nach intensiver und jahrzehntelanger Beschäftigung mit Georg von Frundsberg geht Reinhard Baumann in seinem neuen Buch der Frage nach der Herkunft und dem Mythos des Ehrentitels „Vater der Landsknechte“ auf den Grund.
 
 
Fakten gegen Fabeln
Von: 
Roman Töppel
Ein Panzer der "Leibstandarte" während der Offensive
Die Panzerschlacht bei Prochorowka am 12. Juli 1943 ist ein historisches Ereignis, das wie kaum eine andere Schlacht des deutsch-sowjetischen Krieges die Gemüter erhitzen kann. Immer wieder versuchen russische Historiker mit alten und neuen Argumenten, das Narrativ des vermeintlichen Sieges der Roten Armee bei Prochorowka aufrechtzuerhalten. Der folgende Beitrag setzt sich kritisch mit einigen der jüngst vorgebrachten Behauptungen über die Panzerschlacht bei Prochorowka auseinander und zeigt, dass die anhaltende Legendenbildung vor allem zwei Ursachen hat: Geschichtspolitik und mangelnde Quellenkenntnis.
 
 

Deutsche Militärgeschichte im "Zeitalter der Extreme", Geschichtspolitik, Organisationsgeschichte der Wehrmacht

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