Erinnerung

Rede von François Hollande am 7. November 2013 in Paris

Die Grundzüge des offiziellen Gedenkens an den Beginn des Ersten Weltkrieges waren bereits 2012 unter Hollandes konservativem Vorgänger, Nicolas Sarkozy, entworfen worden. Hollande hat nun in seiner Rede neue Akzente mit Bezug auf die deutsch-französische Aussöhnung und das europäische Projekt gesetzt.

 
 

NATO-Rüstungskooperation im Kalten Krieg, the American Civil War, Erinnerungsgeschichte 1. und 2. Weltkrieg und Nationalsozialismus in Deutschland

Von: 
Frank Usbeck
GI am Rechner
Die Kriege in Afghanistan und im Irak entwickelten sich zeitgleich zu einer neuen, interaktiven Form der Internetnutzung. US-Soldaten und ihre Verbündeten machten sehr schnell von den Möglichkeiten des Web 2.0 Gebrauch. Ihre Onlinekommunikation aus dem Einsatzgebiet bietet individuelle, subjektive, und meist von unteren und mittleren Diensträngen geschriebene Perspektiven auf die jüngsten Konflikte. Ihre Interaktion mit Lesern, seien es die Familie, Freunde oder interessierte Fremde, zeigt wie die amerikanische Gesellschaft als Ganzes ihre Kriege erlebt, debattiert, und versucht, diese Kriegserlebnisse zu verarbeiten. Dieser Diskurs verwebt Prozesse und Praktiken, die sowohl in der Psychologie als auch der Kulturanthropologie und den Sozial- und Geisteswissenschaften als Kernelemente von Persönlichkeitsentwicklung, Gemeinschaftsbildung und von Heilprozessen verstanden werden.
 
 

Geschichte Spaniens, insbes. des Spanischen Bürgerkriegs und der internationalen Brigaden
Französische und Spanische Fremdenlegion
Armut, Auswanderung, Fremder Kriegsdienst
Geschichte der Sowjetunion und der Kommunistischen Internationalen (Komintern)

Armeemuseum und Napoleongrab in Paris
Von: 
Dierk Walter
Marschälle und Marschallsstäbe des 20. Jahrhunderts

Wäre der Eintritt zum "Invalidendom" nicht inbegriffen, würde wohl kaum jemand das Armeemuseum in Paris besuchen (und schon gar nicht € 9,90 dafür bezahlen). Die weltbekannte Kuppelkirche mit dem Napoleongrab lohnt den Besuch durchaus, während das Museum zwar über eine reichhaltige Sammlung verfügt, aber museal und historisch in fast jeder Hinsicht sehr konservative Züge trägt.

 
 

Erfahrungen von Gefangenschaft des Spätmittelalters, Fehdeforschung, Selbstzeugnisse des Mittelalters, Gewaltforschung, interreligiöse Beziehungen und Konflikte, Sozialgeschichte des Mittelalters, Johanniterorden, Mönchtum und Ordenswesen im Hoch- und Spätmittelalter, Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte

Von: 
Marco Dräger
"Die Kirschen der Freiheit" am so genannten Göttinger Amtshaus in Nahaufnahme (Foto: Marco Dräger)

Die nationalsozialistische Militärjustiz ist noch immer ein aktuelles Forschungsthema, ihre Aufarbeitung, die Auseinandersetzung mit ihr und die Erinnerung an sie sind auch in den Medien präsent. Die öffentlichen Thematisierungen reichen von Susanna Filbinger-Riggerts (auto-)biographischem Werk " Kein weißes Blatt" über die Wander-ausstellung "Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht" bis hin zum aktuellen Beschluss des Hamburger Senats, ein Denkmal für die Opfer der Wehrmachtjustiz errichten zu lassen.

 
 
Geschichte und Memoria der Kosaken auf dem Balkan im Zweiten Weltkrieg
Von: 
Christian Koller
Kosaken in der Wehrmacht
Der vor 70 Jahren begonnene Einsatz von Kosaken-Einheiten unter deutschem Kommando auf dem Balkan führt bis heute zu geschichts- und erinnerungspolitischen Debatten und lässt zugleich kaleidoskopartig die Rollen der unterschiedlichen Akteure auf dem jugoslawischen Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs Revue passieren. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Vorbedingungen und Charakteristika des Balkan-Einsatzes von Kosaken-Einheiten in deutschen Diensten sowie die damit verknüpfte Erinnerungskultur in verschiedenen Teilen Europas.
 
 
Von: 
Anne Albers
Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Unweit der Spree im idyllischen Treptower Park liegt das sowjetische Ehrenmal, das Erinnerungsort und Friedhof für über 7000 sowjetische Soldaten ist.

 
 
Interview mit Christian Westerhoff
Seit dem 1. März 2013 ist Dr. Christian Westerhoff der neue Leiter der Bibliothek für Zeitgeschichte in Stuttgart. Im Interview mit dem Portal Militärgeschichte stellt er sich vor.
 
 

Seiten