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Mentalität

Sowjetunion-Mitte.- Zwei Soldaten mit Fernglas und Karte auf Turm eines Panzer 38 (t) stehend, Panzersoldat neben Rohr sitzend; PK 697, Bundesarchiv Bild 101I-277-0825-11A
Mit der Literatur über Panzerfahrzeuge lassen sich inzwischen Bibliotheken füllen. In der im folgenden skizzierten Arbeit soll der Fokus jedoch abseits von Technik und Einsatz auf die Soldaten gelegt werden, die in und mit Panzern lebten und kämpften. Wie bildeten sich aus Besatzungen Beziehungsgruppen, welche Rolle spielte dabei „der Panzer“ und was bedeutete ein Verlust der Gruppe für den einzelnen Soldaten?
Von: 
Pit Stoye
Southern Africa and Northern America in the second half of the 19th Century
Kanadischer Stich (Henri Julien, 1876) zu den Unterschieden der amerikanisch-kanadischen "Indianerpolitik", welcher die Bedeutung von Feuerwaffen verdeutlicht
In the 19th century, cross-border arms trade was part of the daily life at the imperial periphery. It was perceived as an essential problem by imperial powers and as vital for preserving their own economy and autonomy by the indigenous population. Borderlands were ideal for arms trade because of their function as intercultural contact zones, their disputed status and their porousness.
Von: 
Yves Schmitz
Inszenierte Authentizität am Beispiel der Schlacht von Hastings in Medieval II: Total War
Authentizitätskonzeption, schematisch
Historische Computerspiele sind der Spannung zwischen Geschichtsdarstellung und -modellierung unterworfen. Anhand von "Medieval II: Total War" untersucht der vorliegende Beitrag Inszenierungsmittel, die diese Spannung trotz Widerständen überwinden.
Von: 
Janko Dunker, Benjamin Dupke, Stefanie Reinhold, Coretta Storz

Birrel, Linus, B.A.

Militärische Institutionen und ihre Doktrinen
Die "Psychologie des Krieges"
Kampfwertbeurteilungen in der Wehrmacht

1700 bis 1945
Cover Gahlen et. al. Geheime Netzwerke
Der Aufsatzband ist das Ergebnis einer internationalen Tagung am 4. und 5. Oktober 2012 in Bern, welche die geheimen Netzwerke im Militär gezielt in den Fokus nahm sowie deren Bedeutung und Einfluss aus sozial- und kulturgeschichtlicher Sicht hinterfragte. Untersucht wurde der Zeitraum zwischen 1700 und 1945, eine Zeit in der sich sowohl der moderne Staat als auchGeheimbünde und andere verschwörerische Gruppierungen entwickelten.
Von: 
Christoph Bartz-Hisgen

Anlässlich der 100. Wiederkehr der Schlacht von Verdun veranstaltete das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr vom 18. bis 21. April 2016 die 57. Internationale Tagung für Militärgeschichte in Trier und Verdun. Auf der Tagung sollte der aktuelle Forschungsstand dargelegt und neue Impulse insbesondere für eine innovative transnational vergleichende Perspektive gesetzt werden.

Von: 
Dennis Werberg

Lehar, Philipp, Mag.phil.

Zivil-militärische Zusammenarbeit in Großbritannien während und nach dem Zweiten Weltkrieg, Friends Ambulance Unit (FAU), Kriegsdienstverweigerung
Kriegsende in Osttirol und Kärnten, Repatriierung nach dem Zweiten Weltkrieg, Kosakenverbände im Zweiten Weltkrieg

Der politisch-militärische Zukunftsroman „1906 – Der Zusammenbruch der Alten Welt“
Das Bild zeigt das Titelbild von „1906“ aus der Feder des Berliner Marinemalers und Illustrators Georg Martin
Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts lag Krieg in der Luft. Immer wieder drohten wirtschaftliche, politische und militärische Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Großmächten zu eskalieren. Die Ängste und Hoffnungen der Zeitgenossen fanden Niederschlag in einer großen Zahl von Zukunftskriegsromanen. „1906 -- Der Zusammenbruch der alten Welt" war einer der erfolgreichsten Titel dieser Gattung. [Die diesem Aufsatz zugrunde liegende Abschlussarbeit wurde 2015 vom Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. mit dem Wilhelm-Deist-Preis ausgezeichnet. - Red.]
Von: 
Stefan Noack
Johannes Lepsius (1858-1926), um 1910. Bildnachweis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Johannes_Lepsius2.jpg?uselang=de

Johannes Lepsius ist als "Anwalt der Armenier" in die Geschichte des Völkermords an den Armeniern und des Ersten Weltkrieges eingegangen. So einhellig die Geschichtswissenschaft dabei die große Bedeutung Lepsius' bei der Dokumentation der Ereignisse hervorhebt, so wenig ist seine Haltung zu Armenien in den Jahren vor dem Völkermord bislang untersucht worden. Ein Blick auf Lepsius' Stellungsnahmen zu den innertürkischen Verhältnissen am Vorabend des Ersten Weltkrieges zeigt, wie vielschichtig die Gründe für sein Engagement waren.

Von: 
Christian Wenzel
Raum und Körper im Ersten Weltkrieg
Nübel Cover
Die 100. Wiederkehr des Beginns des Ersten Weltkrieges hat im vergangenen Jahr eine Menge neuer Literatur auf den Markt gebracht. Manche dieser Werke, wie Christopher Clarks Sleepwalkers oder Herfried Münklers Der Große Krieg, brachten im Vergleich zu ihrem medialen Echo fachlich wenig Neues, andere wiederum lieferten interessante Einsichten, blieben in der veröffentlichten Meinung allerdings kaum beachtet. Eine dieser 2014 erschienenen Arbeiten ist die Dissertation von Christoph Nübel. Im Unterschied zu Clark und Münkler steht bei ihm nicht die Machtpolitik im Zentrum des Erkenntnisinteresses, sondern der Raum.
Von: 
John Zimmermann

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