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Stichtag

Lieutenant-General Arthur Percival (2. v. links mit Union Jack) und seine Offiziere schreiten zur Unterzeichnung der Kapitulation Singapurs am 15. Februar 1942.Quelle: Imperial War Museum (public domain).

„Die Brust schwillt vor lauter Glückseligkeit. Singapur ist gefallen, ist gefallen! Über der klaren Südsee steigt die japanische Flagge empor.“

Von: 
Takuma Melber
Das Bild zeigt: Bundeswehrsoldaten im Manöver, 1960
Die Gründung der Bundeswehr vor 60 Jahren ist für das Portal Militärgeschichte Anlass für einen Blick zurück. Im Zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine totale Niederlage erlitten. Die Alliierten lösten die Armee auf. Trotzdem war die Zeit zwischen 1945 bis zur Gründung der Bundeswehr 1955 keine lange militärische Stunde Null, weil es verschiedenste Vorläuferorganisationen gab. Die Bundeswehr sollte einen deutlichen Bruch darstellen und auf Prinzipien aufgebaut werden, die sie von der Wehrmacht unterschieden. Dies gelang nur teilweise. Die Frage der militärischen Organisation, Leitbilder und Traditionen blieb jahrzehntelang eines der umstrittensten Themen in Armee und Gesellschaft.
Von: 
Christoph Nübel
Zur Erinnerung an Johannes Steinhoff
General Johannes Steinhoff
Mit dem Namen Johannes Steinhoff verbinden an Militär und Militärgeschichte Interessierte vor allem ein vom Krieg gezeichnetes Gesicht. Es machte den General unverwechselbar. Daneben erinnern sich nicht wenige an den hochdekorierten Jagdflieger, der, mit Ritterkreuz nebst Eichenlaub und Schwertern ausgezeichnet, nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundeswehr eine beeindruckende Karriere machte. Dabei handelte es sich bei Johannes Steinhoff um einen herausragenden Vertreter der Bundeswehr mit hohem Ansehen im In- und Ausland.
Von: 
Heiner Möllers
Vor 150 Jahren wollte König Wilhelm I. von Preußen zurücktreten. War der moderne preußisch-deutsche Militarismus vermeidbar?
Kronprinz Friedrich Wilhelm von Heinrich von Angeli (1874)

Der preußische Verfassungskonflikt im September 1862: Das preußische Parlament weigerte sich standhaft, den Militärhaushalt ohne wenigstens symbolische Zugeständnisse der Regierung zu verabschieden. Für Wilhelm I., den zweiten preußischen Soldatenkönig, war diese Weigerung Landesverrat. Die Regierung fühlte sich an die Verfassung gebunden; Militärs hingegen rieten zum Staatsstreich. Am 22. September 1862 traf der preußische Gesandte Bismarck, zurückberufen aus Paris, in Schloss Babelsberg ein. Wilhelm I. empfing ihn mit einer unterschriftsreifen Abdankungsurkunde in der Hand.

Von: 
Dierk Walter

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