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Kriegsverbrechen

 

The First World War centenary has offered, with the exception of Christopher Clark’s The Sleepwalkers, few surprises. Pretty much everything has been said and there is clearly agreement on many subjects. Last year, however, the question of German war crimes during the march into Belgium and France in the summer of 1914 re-emerged – albeit well after its hundredth anniversary, although with much greater intensity than many of the other debates.

Von: 
Gerd Krumeich
Ein US-Marine im Vietnamkrieg 1966. Im Hintergrund ist die Sprengung einer Vietcong-Stellung zu sehen. (Quelle: wikimedia commons/NARA)
Als die 18-jährige Bui Thi Huong am Abend des 23. Septembers 1966 einschlief, rechnete sie nicht in ihren schlimmsten Albträumen damit, was ihr in der kommenden Nacht widerfahren würde. Huong lebte im südvietnamesischen Weiler Xuan Ngoc, etwas außerhalb des Dorfes Ky Chanh im Distrikt Ly Tin - rund 200 Kilometer südlich der demilitarisierten Zone, die seit der Genfer Indochinakonferenz 1954 Vietnam teilte. Die Amerikaner verwendeten für die in der Umgebung lose zusammenliegenden Weiler die Bezeichnung „Xuan Ngoc“.
Von: 
Marcel Berni
Wiedergeburt der italienischen Nation in der Resistenza
In Italien hat sich nach 1945, mit dem Segen der politischen Parteien, eine Erinnerungskultur herausgebildet, die auf dem antifaschistischen Gründungsmythos aufbauend eine Differenzierung der eigenen Anteile am Kriegsgeschehen, an Besatzungsterror und Kriegsverbrechen jahrzehntelang vermieden hat. Eine ganze Nation verdrängte die 22-jährige Herrschaft des Faschismus und die eigene Rolle darin wie eine überstandene Kinderkrankheit und betonte stattdessen das nationale Opfer der Widerstandskämpfer. In der Erinnerungskultur Italiens bildete sich seit 1945 dadurch eine Art doppelte Kriegserinnerung an Krieg und Faschismus heraus, die die Gesellschaft vielfach trennt statt verbindet („memoria divisa“).
Von: 
Kerstin von Lingen

Westemeier, Jens, Dr.

Zweiter Weltkrieg; Nachkriegszeit

Rass, Christoph, PD Dr.

Historische Migrationsforschung, Militärgeschichte

Prof. Dr. Stig Förster (1. Vors.) und Christian Kretschmer, M.A. (Preisträger)

Anlässlich der Jahrestagung 2012 des Arbeitskreises Militärgeschichte e. V. in Osnabrück wurde am 21. September 2012 zum siebten Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen. Ausgezeichnet wurde Christian Kretschmer für eine 2012 am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eingereichte Magisterarbeit mit dem Titel "'Umlegen, umlegen, es gibt keine Gefangenen!' Die Radikalisierung des deutschen Kriegsgefangenenwesens und die 'Mühlviertler Hasenjagd' im Frühjahr 1945". Der Wilhelm-Deist-Preis ist mit € 500,00 dotiert.

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