Tagung

veranstaltet vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, der Universität Potsdam sowie dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – vertreten durch den wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte – veranstaltet in Kooperation mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und der Universität Potsdam ein Kolloquium zur Militärgeschichte, in dem Doktorandinnen und Doktoranden ihre Studien vorstellen.

The University of Wolverhamptons First World War Research Group would like to invite you to a Study Day entitled "The Battle of Cambrai, 1917".

For registration please contact Sue Holden (sue.holden@wlv.ac.uk).

The cost of the Study Day is £20

Conference Venue:  University of Wolverhampton, Mary Seacole (MH) Building, Room MH002 (Lecture Theatre), City Campus Molineux (North), Wolverhampton WV1 1AD, UK

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Programme:

10.00  Welcome and Introduction

Das Thema Nerven hatte in den deutschen Kriegsdebatten seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen zentralen Stellenwert.

Historische Periodisierungen sind als wissenschaftliche Konstrukte prinzipiell im Fluss, gerade dann, wenn es um den Beginn von "Zeitgeschichte“ geht. Das Jahr 1917 kann noch immer als besonders bevorzugter Kandidat für die entscheidende Zäsur gelten, wobei hierfür immer wieder – mit Blick auf deren langfristige Auswirkungen – vor allem die russische Revolution und der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg angeführt werden.

Jahrestagung 2017 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V

Militärisches Handeln ist, so suggerieren Quellen und Historiographie, vor allem Entscheidungshandeln. In der Forschung ist häufig von "militärischen Entscheidungsträgern" die Rede, die in historische Prozesse eingreifen und damit sprichwörtlich Geschichte machen. Auf diese Weise werden Entscheidungen zu Schlüsselereignissen in der Kriegführung, die über Sieg und Niederlage bestimmen.

Eine Veranstaltung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V, des Deutschen Historischen Instituts Moskau, des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst und des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung

Das Schicksal der Kriegsgefangenen der deutsch-sowjetischen Front hat tiefe Spuren in den Nachkriegsgesellschaften hinterlassen. Die öffentliche Wahrnehmung der Realität hinter Stacheldraht blieb jedoch unscharf, der Umgang mit dieser Vergangenheit konfliktgeladen. Die wissenschaftliche Aufarbeitung setzte spät ein und wurde vor allem durch den erschwerten Zugang zu den relevanten Archivalien erschwert. So überrascht es nicht, dass bis heute etwa die Gesamtzahlen von sowjetischen bzw. deutschen Gefangenen nur geschätzt werden können und zahlreiche Einzelschicksale im Dunkeln liegen.

27. Internationale Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien (first), dem Volkskundemuseum Wien und den Wiener Vorlesungen

Der Erste Krieg nahm im Familiengedächtnis vieler Juden jahrzehntelang einen zweitrangigen Platz ein. Das Erinnern an im Feld gefallene Familienmitglieder, an Flucht, Vertreibung, Hunger und Verlust war durch die Katastrophe der Shoah überlagert worden.

Forschungskolloquium und Netzwerktreffen des Arbeitskreises Historische Friedens- und Konfliktforschung (AKHF)

Durch das Kolloquium soll jeweils versetzt zu den Tagungen des Arbeitskreises ein wissenschaftlicher Austausch und die Diskussion über laufende Forschungsarbeiten zu Fragen von Krieg, Frieden und Konflikt(überwindung) ermöglicht werden.

Anmeldungen werden erbeten an:  Susanne Schregel (s.schregel@uni-koeln.de)

Kosten für An- und Abreise und evtl. Unterkunft werden in der Regel nicht vom AKHF getragen. Auf Antrag können Reisekosten von Doktorand/innen und erwerbslosen Wissenschaftler/innen übernommen werden.

58. Internationale Tagung für Militärgeschichte

Über ein Vierteljahrhundert nach der Epochenzäsur von 1989/90 ist es an der Zeit, den Ort der Bundeswehr mit ihren Zielkonflikten, Paradoxien und komplexen Aushandlungsprozessen historisch zu verorten.

This conference showcases new and ongoing research on military occupations, their socio-cultural contexts and post-war reverberations. Focusing on European societies in the age of the two world wars, the conference will cover a wide range of topics and approaches.

It will explore how case studies that foreground individual agency and everyday experiences can enhance transnational research and vice versa. Thus the aim is to bridge the gap between micro and macro perspectives, and between local/regional and global/transnational approaches to the history of both World Wars.

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