Tagung

Im Zentrum des Workshops steht die Frage nach dem Beziehungsgeflecht Militär und Zivilgesellschaft in der Habsburgermonarchie im langen 19. Jahrhundert.

Workshop als Abschluss des DFG geförderten Forschungsprojektes "Militarisierte Landschaften - Erinnerungslandschaften: Praktiken ortsbezogenen Erinnerns am Beispiel des Kalten Krieges" (Geographisches Institut der Universität Kiel)

Relikte des Kalten Krieges – das sind Sprengschächte in den Straßen, Munitionsbunker im Wald oder Großschutzräume in Tiefgaragen. Wofür stehen diese Anlagen 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges? Wie lässt sich mit ihnen Erinnerungsarbeit gestalten?

Study Day of the University of Wolverhampton's First World War Research Group

Study Day of the University of Wolverhampton's First World War Research Group.

Venue:  University of Wolverhampton, Room MC001 (Lecture Theatre), MC Building, Wulfruna St, Wolverhampton WV1 1LY.

Cost:  £20, including tea and coffee

To book a place please go to the following webpage:  http://www.estore.wlv.ac.uk/browse/extra_info.asp?compid=1&modid=1&catid...

Places are allocated on a "first come, first served" basis.

Die Zeitgeschichte befindet sich seit dem Ende des "Zeitalters der Extreme" (Eric Hobsbawm) im Umbruch. Nicht zuletzt die neuen Gewalterfahrungen führen zur Neuorientierung einer Teildisziplin, deren Legitimation ursprünglich aus der Aufarbeitung der Weltkriegs- und Diktaturerfahrungen resultierte. Für die Neupositionierung spielt daher die Militärgeschichte nach 1945 eine wichtige Rolle.

The First World War resulted in an unprecedented range of encounters between peoples from different ethnic, social and cultural backgrounds. Soldiers from across the globe travelled to different theatres of war – Europe, the Middle East, East Africa, Egypt, Gallipoli – where they not only encountered fellow-soldiers and non-combatants with different languages, religions or customs, but also interacted with friendly or belligerent civilians.

57. Internationale Tagung für Militärgeschichte

Die blutigen Materialschlachten des Jahres 1916 haben die kollektive Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Europa nachhaltig geprägt. Sie stehen nicht nur für millionenfaches Sterben auf den Schlachtfeldern, sondern versinnbildlichen beispielhaft den Weg zum neuartigen, industrialisierten Massenkrieg. Dieser erfasste in ungeahnter Totalität gleichermaßen Front und Heimat, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft der kriegführenden Nationen. Zum Brennpunkt und geradezu Symbol in dieser Hinsicht ist in Deutschland und insbesondere in Frankreich Verdun geworden.

Nach dem deutschen Heeressanitätsbericht wurden im Ersten Weltkrieg über 600.000 Soldaten wegen Nervenleiden behandelt, davon 313.000 neurologisch Traumatisierte. Die neue Waffentechnik und der Stellungskrieg hatten die Soldaten vorher nicht bekannten, lang andauernden Belastungen ausgesetzt, die ihre Opfer forderten.

This conference brings together speakers from History, Art, Media Studies, Sociology, Film Studies, The National Archives and Historical Branch (Army) to reflect on the nature of and challenges for the memory and history of contemporary warfare.

Study Day of the University of Wolverhampton's First World War Research Group

To book a place please email Dr Phylomena Badsey (p.badsey@wlv.ac.uk)

Places are allocated on a "first come, first served" basis.

Conference Fee:  £ 20 (including tea and coffee)

Venue:  University of Wolverhampton, MC Building, Room MC001 (Lecture Theatre), Wulfruna St, Wolverhampton WV1 1LY, UK

----------------------------------------

Programme:

10.00  Welcome and Introduction

Vergleicht man die bundesdeutsche Gesellschaft mit den Gesellschaften der NS-Zeit oder der Weimarer Republik, fällt ins Auge, dass ihre Gewalthaftigkeit im Laufe der Jahrzehnte signifikant zurückgegangen ist. Gewaltsames Verhalten, so der Eindruck, war im Verlauf der 1970er und 1980er Jahre in Randbereiche abgedrängt und als Residualkategorie weitgehend eingehegt worden.

Seiten