Jahrestagung

Von: 
Wencke Meteling (Washington, D.C.) und Christoph Nübel (Potsdam)

Der Prozess der Staatsbildung in Europa war seit dem ausgehenden Mittelalter eng mit der Herausbildung stehender Heere verknüpft. Spätestens ab dem 18. Jahrhundert wurden Armeen dann sogar zur Verkörperung und zum zentralen Symbol des staatlichen Gewaltmonopols. Zugleich waren und sind staatliche Gesellschaftsordnungen stets um die politische Kontrolle militärischer Gewalt bemüht.

 
 
Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte, Münster, 19.-21. Oktober 2017
Von: 
Leonie Ziegler

 

 
 
Militärisches Entscheiden. Voraussetzungen, Prozesse und Repräsentationen einer sozialen Praxis von der Antike bis zur Gegenwart
Von: 
Christoph Nübel
Schach! Schach! Deutsche Bildpostkarte, 1916
Die Jahrestagung 2017 widmet sich militärischem Entscheiden. Sie zielt auf eine epochenübergreifende Historisierung und Dekonstruktion eines häufig unkritisch übernommenen Konzepts. Damit stehen die Strukturen des Entscheidens im Mittelpunkt der Analyse, nicht die einzelne Entscheidung.
 
 
Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte (AKM) in Kooperation mit dem Institut für Migration und interkulturelle Studien (IMIS), 20. bis 22. September 2012, Osnabrück
Von: 
Klaas Voß

 

Soldaten gehören in Kriegs- und Friedenszeiten zu den mobilsten Gruppen einer Gesellschaft. Welche Folgen haben Mobilität und Migration? Über welche Erfahrungen berichten die Soldaten? Wie verändert sich ihre Identität? Fragen, denen sich die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. "Krieg, Militär und Mobilität von der Antike bis in die Gegenwart" widmete.