Gesellschaft

Polenfeldzug 1939, NS-Ideologie, Wehrmacht, Freischärler, Zivilbevölkerung

Ein Diskussionsbeitrag zu den Vorgängen in Charlottesville
Von: 
Alexander Querengässer
Am 18. Mai 2017 wurde das Robert E. Lee Monument in New Orleans nach langen Debatten im Stadtrat sowie Prozessen vor Staats- und Bundesgerichten endgültig abgetragen.

Donald Trump ist in den Augen seiner Kritiker ein Präsident, der nichts richtig machen kann. Dies gilt auch für die Situationen, in denen er das tut, was alle anderen Präsidenten vor ihm auch taten oder getan hätten. Und so verwundert es kaum, dass in Zeiten, in denen die Schuhwahl seiner Frau während eines Besuchs im Hochwassergebiet von Texas schon fast zur Staatskrise erhoben

 
 
Von: 
Herbert Obinger, Nikolas Dörr und Lukas Grawe
Plakat: Sind wir Barbaren? Museum Weißenfels - Schloss Neu-Augustusburg Inv.-Nr. V 547 T (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa)
Die Entstehung und Expansion des westlichen Wohlfahrtsstaates wird in der sozialwissenschaftlichen und historischen Literatur als politische Reaktion auf die sozialen Verwerfungen der Industriellen Revolution, den damit verbundenen Aufstieg der Arbeiterbewegung, die Ausbildung von Nationalstaaten, Säkularisierungs- und Demokratisierungsprozesse sowie auf die Legitimationsnöte autokratischer Regime zurückgeführt. Das DFG-geförderte Projekt „Allgemeine Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“, das im Oktober 2016 am SOCIUM Forschungszentrum Sozialpolitik und Ungleichheit der Universität Bremen begonnen wurde, hält diese Meistererzählung für korrektur- bzw. ergänzungsbedürftig.
 
 

Geschichte internationaler Beziehungen
Deutsch-französische Beziehungen der Neueren und Neuesten Geschichte
Das Militärische in den internationalen Beziehungen
Militär und Gesellschaft im zeitgeschichtlichen Kontext

"Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!" Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945
Von: 
Wencke Meteling
Anlässlich der Jahrestagung 2017 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Potsdam wurde am 20. Oktober zum zwölften Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen. Ausgezeichnet wurde Michel Scheidegger für eine 2016 an der Universität Bern eingereichte Masterarbeit mit dem Titel „,Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!‘ Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945“. Der Wilhelm-Deist-Preis ist mit € 1.000,00 dotiert.
 
 

Diktatur und Gewaltgeschichte im transnationalen Vergleich; Kriegsverbrecherprozesse in Europa und Asien; Dekolonisierungsprozesse; Genese internationaler völkerrechtlicher Normen im 19. und 20. Jahrhundert (zB "Crimes against Humanity"); Erinnerungskultur nach 1945 (Europa und Asien); Reparationen und Restitutionen; "Entschuldigungspolitik" (Apology); Zwangsarbeit; Geheimdienstgeschichte; deutsche Wiederbewaffnung; Deutsch-Italienische Beziehungen

Vor 70 Jahren trafen die ersten Teile der norwegischen „Tysklandsbrigaden“ in Norddeutschland ein
Von: 
Dieter Kollmer
Zwei Zugführer der „Tysklandsbrigaden“, Leutnant Kjell Michaelsen (li.) und Leutnant Andreas Hauge (re.), bei einer Lagefeststellung während einer freilaufenden Übung des II. Bataillons der Brigade 472 im Winter 1947/48 in Niedersachsen (Forsvarsmuseet, Norge)
Zwischen 1945 und 1955 sicherten die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs mit unterschiedlich starken Besatzungstruppen ihre jeweiligen Besatzungszonen in Deutschland militärisch ab. Großbritannien ließ sich dabei von verschiedenen europäischen Verbündeten unterstützen. Auch das Königreich Norwegen stellte hierfür ein immerhin ca. 5.000 Soldaten starkes Kontingent, welches vor rund 70 Jahren seinen Dienst in Norddeutschland aufnahm und diesen sechs Jahre lang versah.
 
 

20th Century U.S. History
Racial Minorities in the U.S. Military (esp. Native American veterans)
Military Heroism
Social and Cultural Dimensions of War and Warfare

Southern Africa and Northern America in the second half of the 19th Century
Von: 
Yves Schmitz
Kanadischer Stich (Henri Julien, 1876) zu den Unterschieden der amerikanisch-kanadischen "Indianerpolitik", welcher die Bedeutung von Feuerwaffen verdeutlicht
In the 19th century, cross-border arms trade was part of the daily life at the imperial periphery. It was perceived as an essential problem by imperial powers and as vital for preserving their own economy and autonomy by the indigenous population. Borderlands were ideal for arms trade because of their function as intercultural contact zones, their disputed status and their porousness.
 
 
Inszenierte Authentizität am Beispiel der Schlacht von Hastings in Medieval II: Total War
Von: 
Janko Dunker, Benjamin Dupke, Stefanie Reinhold, Coretta Storz
Authentizitätskonzeption, schematisch
Historische Computerspiele sind der Spannung zwischen Geschichtsdarstellung und -modellierung unterworfen. Anhand von "Medieval II: Total War" untersucht der vorliegende Beitrag Inszenierungsmittel, die diese Spannung trotz Widerständen überwinden.
 
 

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