Gesellschaft

Von: 
Werner Bergmann und Ulrich Wyrwa
Embleme antisemitischer Zeitungen in Europa im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Der Erste Weltkrieg war nicht nur für die allgemeine europäische Geschichte eine fundamentale Zäsur, sondern auch für die jüdische Geschichte in Europa. Mit dem Krieg setzte zudem eine neue Phase in der Geschichte des europäischen Antisemitismus ein, die Erfahrungen des Krieges führten vor allem in den Mittelmächten zu einer tiefgreifenden Radikalisierung der Judenfeindschaft und zu neuen Motiven in der antisemitischen Sprache.
 
 
1870-1871
Von: 
Inès Ben Slama
The War: French National Guards, Gardes Mobiles, Pompiers, and Volunteers  (source: Illustrated London News, 3.9.1870, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franco-Prussian_War-_Illustrated_London_News,_September_3,_1870.PNG?uselang=de)
La guerre franco-prussienne de 1870 n’a pas eu le même impact sur tout le territoire français. Alors que le Nord-Est a été directement touché par les combats, les grandes villes du Sud sont restées à l’écart du front. La présente analyse tient compte de cet aspect, si souvent négligé dans l’historiographie de ce conflit, et se penche sur la perception de la guerre dans les régions méridionales de la France. Il est ainsi intéressant d’étudier la perception de la guerre et le rapport à la patrie des habitants des grandes villes du Sud.
 
 

Fränkisches Militär (Hochstift Bamberg/Fränkischer Kreis); Sozialgeschichte des Militärs; Soldatenehen und -kinder

Von: 
Gundula Gahlen
Das Bild zeigt das Münchner Siegestor
Die Zeit des Deutschen Bundes, von 1815 bis zum Vorabend des Deutschen Krieges von 1866, stellte für Bayern nach den vorherigen zwölf Kriegsjahren eine weitgehende Friedensperiode dar. Die Wahrnehmungen und Deutungen dieser Friedens- wie auch der vergangenen Kriegszeit im bayerischen Offizierskorps sind Gegenstand dieses Beitrags. Zudem wird untersucht, welchen Stellenwert Kriegserfahrung als Attribut von Offizieren zur Zeit des Deutschen Bundes in Bayern hatte.
 
 

Militärorganisation im Kirchenstaat des 15.Jhs. (Disseration)
Es wird die Frage gestellt, wie Militär durch die römische Kurie organisiert und zum Einsatz gebracht wird. Des weiteren soll der Personenkreis des "Militärs" untersucht und politisch eingeordnet werden. Abschließend werden die jeweiligen Interessen der beteiligten Personen oder Gruppen von Akteuren bewertet, um die mikro- und makropolitische Funktion der kirchlichen Militärorganisation zu betonen.

Von: 
Frank Usbeck
GI am Rechner
Die Kriege in Afghanistan und im Irak entwickelten sich zeitgleich zu einer neuen, interaktiven Form der Internetnutzung. US-Soldaten und ihre Verbündeten machten sehr schnell von den Möglichkeiten des Web 2.0 Gebrauch. Ihre Onlinekommunikation aus dem Einsatzgebiet bietet individuelle, subjektive, und meist von unteren und mittleren Diensträngen geschriebene Perspektiven auf die jüngsten Konflikte. Ihre Interaktion mit Lesern, seien es die Familie, Freunde oder interessierte Fremde, zeigt wie die amerikanische Gesellschaft als Ganzes ihre Kriege erlebt, debattiert, und versucht, diese Kriegserlebnisse zu verarbeiten. Dieser Diskurs verwebt Prozesse und Praktiken, die sowohl in der Psychologie als auch der Kulturanthropologie und den Sozial- und Geisteswissenschaften als Kernelemente von Persönlichkeitsentwicklung, Gemeinschaftsbildung und von Heilprozessen verstanden werden.
 
 

Klassisches Griechenland; Dreißigjähriger Krieg; Siebenjähriger Krieg; Revolutionskriege/Napoleonische Kriege

Der Subsidienvertrag von 1786 über die Aufstellung des „Kapregiments“ zwischen Herzog Karl Eugen von Württemberg und der Niederländischen Ostindienkompanie
Von: 
Frederic Groß
Das Bild zeigt den Obersten Theobald von Hügel, ersten Kommandeur des Regiments

Die Verschickung des Kapregiments bildet in der gängigen Meinung nicht nur den Schluss-, sondern auch den Tiefpunkt des Soldatenhandels im Herzogtum Württemberg während des 18. Jahrhunderts. Die genauere Analyse der Bestimmungen dieses Subsidienvertrages zeigt aber, dass er weit weniger einzigartig war, als bisher angenommen.

 
 

Erfahrungen bayerischer Soldaten und Offiziere im napoleonischen Bündnissystem (1805-1813): Kontakte und Konflikte mit französischen Soldaten und Angehörigen der Rheinbundkontingente (Württemberger, Sachsen, Westphalen,...)

Militärgeschichte (allg.); Politische Theologie; Militärseelsorge; Friedensethik; Geschichte Ost- und Südosteuropas; Deutsche Geschichte; Ethnisch und religiös motivierte Konflikte in Ost- und Südosteuropa; Europäische Religionsgeschichte

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