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Strategie und Operationen

Die sowjetische Sommeroffensive auf Charkow im August 1943 und die Kampfstärke der beteiligten sowjetischen Armeen
Sowjetische Pioniere überprüfen das Gebiet, das die deutschen Truppen nach dem Scheitern der Operation Zitadelle hinterlassen haben. Die Verteidigungslinie der Woronescher Front. Richtung Belgorod. August 1943 (Russisches Staatsarchiv Film dokumentarische Fotografien (nachfolgend RGAKFD))
Die Woronescher Front und die Steppenfront waren zwei strategische Großverbände der Roten Armee. Sie unterstanden dem Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka) und waren im Sommer 1943 für die Belgorod-Charkower Offensivoperation vorgesehen. Diese Hauptoffensive der Roten Armee fand vom 3. bis zum 23. August 1943 statt und beendete die Kursker Schlacht.
Von: 
Valerij N. Zamulin; Viktor V. Zamulin
Die osmanischen Streitkräfte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
Sipahi (anonymer griechischer Künstler, ca. 1809), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sipahi,_anonymous_Greek_artist,_ca._1809.jpg
Während die europäischen Streitkräfte an der Schwelle zur Moderne auf Standardisierung und Homogenisierung setzten, schlugen die Osmanen unfreiwillig die entgegengesetzte Richtung ein und gerieten militärisch ins Hintertreffen. Die heute vielfach als Erfolgsrezept für Großorganisationen aller Art angesehene „Diversität“ war in den direkten Auseinandersetzungen mit homogenen, kohärenten Konkurrenten offenbar nicht immer und überall von Vorteil.
Von: 
Thomas Scheben
Ein antikes Erfolgsmodell?
Die Römer haben es geschafft, ihre von Beginn an multiethnische Armee effektiv einzusetzen, Diversität und Integration wurden so zu einer Stärke. Das römische Modell verlief zwar nicht immer reibungsfrei, erwies sich jedoch insgesamt als durchweg erfolgreich.
Von: 
Christoph Ebner
Maximilian Graf von Spee (public domain/Ferdinand Urbahns)

Empört verließ Maximilian Graf von Spee den Deutschen Club in Santiago de Chile. Kurz zuvor hatten seine Gastgeber aus der deutschen Kolonie vor Ort Hassreden auf den wenige Tage zuvor in der Seeschlacht von Coronel besiegten Admiral Sir Christopher Cradock gehalten. Graf Spee, der deutsche Sieger von Coronel und zugleich ein Freund Cradocks, konnte diesen Reden nichts Gutes abgewinnen. Aus diesem Grund verließ er den Club und kehrte auf sein Flaggschiff, den Panzerkreuzer Scharnhorst, zurück. Der folgende Text stellt die Vorgeschichte und den Verlauf der Schlacht von Coronel vor.

Von: 
Andreas Leipold
Was wollte Falkenhayn mit der Verdun-Operation bezwecken? Wollte er die französische Front durchbrechen oder verfolgte er tatsächlich die Idee, das gegnerische Heer "Auszubluten"? Drei Historiker, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen, legen in prononcierten Texten ihre unterschiedlichen Auffassungen zu dieser wichtigen Frage dar. Im letzten Beitrag kommentiert Christian Stachelbeck Falkenhayns Planung des Angriffs.
Von: 
Christian Stachelbeck

Stachelbeck Christian Dr.

taktisches Lernen, militärische Lern- und Führungskultur, Operationsgeschichte

Holger Afflerbach
Was wollte Falkenhayn mit der Verdun-Operation bezwecken? Wollte er die französische Front durchbrechen oder verfolgte er tatsächlich die Idee, das gegnerische Heer "Auszubluten"? Drei Historiker, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen, legen in prononcierten Texten ihre unterschiedlichen Auffassungen zu dieser wichtigen Frage dar. Im zweiten Beitrag analysiert HolgerAfflerbach den Grundgedanken des Angriffs auf Verdun.
Von: 
Holger Afflerbach
Gerd Krumeich
Was wollte Falkenhayn mit der Verdun-Operation bezwecken? Wollte er die französische Front durchbrechen oder verfolgte er tatsächlich die Idee, das gegnerische Heer "Auszubluten"? Drei Historiker, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen, legen in prononcierten Texten ihre unterschiedlichen Auffassungen zu dieser wichtigen Frage dar. Im ersten Beitrag analysiert Gerd Krumeich die operativen Ziele der kaiserlichen Armee.
Von: 
Gerd Krumeich
Annäherungen an das Simulationsspiel
Panzer General (SSI Mindscape, 1994)
Krieg und Spiel stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander, und das nicht erst, seitdem Computerspiele Nachbildungen fiktiver und realer Schlachten von der Antike bis in die Gegenwart in unsere Wohnzimmer holen. Heute stellt sich vielmehr die Frage, ob diese Kriegsspiele, insbesondere solche, die im engeren Sinne als Simulationsspiele zu verstehen sind, nicht bereits solch einen Grad an Realitätsnähe erreicht haben, dass sie der Realität vorgreifen, statt sie ab- und nachbildend zu begleiten?
Von: 
Josef Köstlbauer
Eine Einführung in den Themenschwerpunkt
Panzer General (SSI Mindscape, 1994)
Die Aufsätze dieses Themenschwerpunkts gehen auf die Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte zurück, die vom 26. bis 28.11.2015 an der Technischen Universität Chemnitz durchgeführt wurde. Kooperationspartner waren die dortige Professur Europa im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit und die Professur Medienpsychologie.
Von: 
Martin Clauss/Martin Munke/Markus Pöhlmann

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