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Waffen und Technik

Die militärische Debatte über den Krieg der Zukunft 1880-1914
Cover Förster, Vor dem Sprung ins Dunkle
Binnen weniger Wochen scheiterten im Spätsommer 1914 die Operationspläne nahezu aller Kriegsparteien. Anders als geplant, hatten ihre Offensiven nicht mit einem raschen Sieg, sondern im Patt des Stellungskrieges geendet. In der Folge ist immer wieder die Frage aufgeworfen worden, wie es dazu kommen konnte. Hatten die europäischen Militärs die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wie hatten sie sich einen zukünftigen Krieg vorgestellt? Ein neuer Sammelband gibt Antwort.
Von: 
Christian Th. Müller
Sowjetunion-Mitte.- Zwei Soldaten mit Fernglas und Karte auf Turm eines Panzer 38 (t) stehend, Panzersoldat neben Rohr sitzend; PK 697, Bundesarchiv Bild 101I-277-0825-11A
Mit der Literatur über Panzerfahrzeuge lassen sich inzwischen Bibliotheken füllen. In der im folgenden skizzierten Arbeit soll der Fokus jedoch abseits von Technik und Einsatz auf die Soldaten gelegt werden, die in und mit Panzern lebten und kämpften. Wie bildeten sich aus Besatzungen Beziehungsgruppen, welche Rolle spielte dabei „der Panzer“ und was bedeutete ein Verlust der Gruppe für den einzelnen Soldaten?
Von: 
Pit Stoye
Annäherungen an das Simulationsspiel
Panzer General (SSI Mindscape, 1994)
Krieg und Spiel stehen in einem besonderen Verhältnis zueinander, und das nicht erst, seitdem Computerspiele Nachbildungen fiktiver und realer Schlachten von der Antike bis in die Gegenwart in unsere Wohnzimmer holen. Heute stellt sich vielmehr die Frage, ob diese Kriegsspiele, insbesondere solche, die im engeren Sinne als Simulationsspiele zu verstehen sind, nicht bereits solch einen Grad an Realitätsnähe erreicht haben, dass sie der Realität vorgreifen, statt sie ab- und nachbildend zu begleiten?
Von: 
Josef Köstlbauer

Keimer, Christian, OTL a.D.

Fernstudium an der American Military University im Masterstudiengang Military History mit der Spezialisierung auf den Zweiten Weltkrieg.

Wilhelm-Deist-Preis 2016
Anlässlich der Jahrestagung 2016 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Potsdam wurde am 18. November zum elften Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen. Ausgezeichnet wurde Enrico Schicketanz für eine 2015 an der Universität Potsdam eingereichte Magisterarbeit mit dem Titel „Seestrategisches und geopolitisches Denken in der deutschen Kriegsmarine unter Großadmiral Raeder am Vorabend des Zweiten Weltkrieges“. Der Wilhelm-Deist-Preis ist mit € 1.000,00 dotiert.
Von: 
Wencke Meteling
Sönke Neitzel
Vor kurzem wurde der 2014 eingestellte Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften unter dem Namen „Förderpreis 2017 für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte“ neu ausgeschrieben. Prof. Dr. Sönke Neitzel, Vorsitzender der Bewertungskommission und Inhaber des Lehrstuhls für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam, klärt über die Hintergründe der Umbenennung des Preises auf.
Entwicklung, historische Bedeutung und Forschungsstand
Zieldarstellung auf dem Schießplatz Kummersdorf 1998 - Foto: Karin Nagel
Der Reisende auf der Straße von Zossen nach Luckenwalde kann am Bahnhof Mellensee häufig Scharen lustiger Leute beobachten, die sich anschicken, mit Draisinen auf einem stillgelegten Schienenstrang märkische Landschaft zu erleben. Nicht allen wird bewusst sein, dass sie dem Verlauf der einstigen Königlich-Preußischen Militär-Eisenbahn folgen und dass in dem durchstreiften Gebiet über viele Jahre ein spannendes Kapitel deutsche Militärgeschichte geschrieben wurde. Am Ziel in Kummersdorf-Gut wird in einem kleinen, aber feinem Museum darüber berichtet.
Von: 
Günter Nagel
Symbolgeschichte der militärischen Waffe von 1700 bis 1945
Evert Cover
Im Hinblick auf ihre Technik und ihren Einsatz im Gefecht sind Waffen schon lange wesentlicher Gegenstand der traditionellen „Kriegswissenschaften“ sowie der heereskundlichen und militärgeschichtlichen Forschung. Ganz anders verhält es sich indes mit ihrer symbolischen Rolle. Urte Evert setzt mit ihrer bei Ruth-E. Mohrmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entstandenen Dissertation an dieser Leerstelle an und legt die erste systematische Studie zur symbolischen Bedeutung der Waffe im deutschsprachigen Raum während der Neuzeit vor.
Von: 
Christian Th. Müller

ALexander, Jordan, Dr.

Militär und Gesellschaft im 19. Jahrhundert, Erster Weltkrieg, Gebirgstruppe, Militärgeschichte Elsass-Lothringen/ Vogesen

Schlürmann, Jan, Dr. phil

Militärgeschichte, Marinegeschichte, Heereskunde, Region/Nation Buildung, Vexillologie, Sportgeschichte

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