Sie sind hier

Generalstab

Prof. Dr. Stig Förster (1. Vors., Laudatio) und Lukas Grawe, M.A. (Preisträger)

Anlässlich der Jahrestagung 2013 des Arbeitskreises Militärgeschichte e. V. in München wurde am 11. Oktober 2013 zum achten Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen.

Die Einschätzungen der militärischen Stärke und Planungen Frankreichs und Russlands durch den deutschen Generalstab 1894-1914. (Dissertationsvorhaben)
Wilhelm II. und Generalstabschef Moltke d.J. im Manöver
Mit dem Auslaufen des deutsch-russischen Rückversicherungsvertrages und dem 1894 in Kraft getretenen russisch-französischen Bündnis begann für das Deutsche Reich die Zeit einer realen Zweifronten-Kriegsgefahr. Der Eintritt des Deutschen Reichs in die „Weltpolitik“ führte ab 1900 zu wachsenden internationalen Spannungen. Seit der Ersten Marokkokrise 1905/06 stand Europa mehrfach am Rande eines Krieges. Aus diesem Grund war die militärische Führung auf genaue Informationen über die potenziellen Gegner angewiesen, um auf die neuesten militärischen und politischen Entwicklungen reagieren und die eigene militärische Planung darauf abstimmen zu können. Das Dissertationsvorhaben untersucht die Grundlagen, Entwicklungen und Bedeutungen der militärischen Einschätzungen Frankreichs und Russlands durch den deutschen Generalstab von 1894 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs.
Von: 
Lukas Grawe

Grawe, Lukas, M.A.

Zeitalter der Weltkriege; Militärgeschichte; Deutsche Außenpolitik von 1871-1945; Geheimdienstgeschichte

Archiv

Besucher

  • Besucher insgesamt: 275403
  • Unique Visitors: 6895
  • Registrierte Benutzer: 644
  • Veröffentlichte Beiträge: 1316
  • Ihre IP-Adresse: 54.146.5.196
  • Seit: 26.04.2017 - 15:28

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer