Afrika

Genozid- und Gewaltforschung, Nationalitätenkonflikte
Kolonialgeschichte
Geschichtsdidaktik

Southern Africa and Northern America in the second half of the 19th Century
Von: 
Yves Schmitz
Kanadischer Stich (Henri Julien, 1876) zu den Unterschieden der amerikanisch-kanadischen "Indianerpolitik", welcher die Bedeutung von Feuerwaffen verdeutlicht
In the 19th century, cross-border arms trade was part of the daily life at the imperial periphery. It was perceived as an essential problem by imperial powers and as vital for preserving their own economy and autonomy by the indigenous population. Borderlands were ideal for arms trade because of their function as intercultural contact zones, their disputed status and their porousness.
 
 

• Wirtschafts- und Militärgeschichte seit der Frühen Neuzeit
• Ost-West-Konflikt
• Rüstungsgeschichte
• Offiziersausbildung in Deutschland
• Dänisch-Deutsche Beziehungen

Kolonialgeschichte; Kriegs- u. Militärgeschichte; Geschichtsdarstellungen in Literatur, Film u. Fernsehen; historische Zukunftsvorstellungen

Fortifications in Ancient Northeastern Africa
Von: 
Jan Heinemann
Power of Walls - Cover
Friederike Jesse/Carola Vogel (Hrsg.), The Power of Walls. Fortifications in Ancient Northeastern Africa, Proceedings of the International Workshop held at the University of Cologne 4th – 7th August 2011 (Colloquium Africanum, Beiträge zur interdisziplinären Afrikaforschung, Bd. 5), Köln 2013. ISBN 978-3-927688-39-1; 360 S.; € 29.
 
 
Der Subsidienvertrag von 1786 über die Aufstellung des „Kapregiments“ zwischen Herzog Karl Eugen von Württemberg und der Niederländischen Ostindienkompanie
Von: 
Frederic Groß
Das Bild zeigt den Obersten Theobald von Hügel, ersten Kommandeur des Regiments

Die Verschickung des Kapregiments bildet in der gängigen Meinung nicht nur den Schluss-, sondern auch den Tiefpunkt des Soldatenhandels im Herzogtum Württemberg während des 18. Jahrhunderts. Die genauere Analyse der Bestimmungen dieses Subsidienvertrages zeigt aber, dass er weit weniger einzigartig war, als bisher angenommen.

 
 
Von: 
Christian Koller
Der Erste Weltkrieg hatte als globalhistorisches Ereignis direkte und indirekte Rückwirkungen auf verschiedene Regionen Afrikas. In Westafrika waren es insbesondere die französischen Rekrutierungen, die zu sozialen und politischen Erschütterungen führten. Es lässt sich dabei eine Vielzahl individueller und kollektiver Widerstandsformen erkennen, die sich teilweise direkt gegen die Rekrutierungen richteten, teilweise aber auf einen mittelfristigen Wandel der kolonialen Herrschaftsverhältnisse abzielten.
 
 

Komparative Imperialismusforschung; Waffenhandel; Gewaltgeschichte; Kolonialismus; Grenzregionen;

Deutsche Marine- und Kolonialgeschichte; Erster Weltkrieg; Militärgeschichte des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg; Militärgeschichte des Königreichs Hannover