Aufsatz

Mémoire de la campagne napoléonienne et expériences d’une guerre limitée
Von: 
Emmanuel Larroche
« Old Bumblehead the 18th trying on the Napoleon Boots –  or, Preparing for the Spanish Campaign » (George Cruikshank, 1823) (Source: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cruikshank_-_Old_Bumblehead.png?uselang=fr)
Entre avril et novembre 1823, la France de la Restauration intervient en Espagne pour mettre fin à l’expérience constitutionnelle du Trienio Liberal (1820-1823) et rétablir le roi Ferdinand VII en son pouvoir absolu. Cette campagne est menée peu de temps après la campagne de Napoléon Ier dans le même pays. La présente analyse se penche donc sur la signification et l’impact de la mémoire de la guerre napoléonienne sur la campagne de 1823.
 
 
Les soldats du Premier Empire
Von: 
Natalie Petiteau
Antoine-Jean Gros : Napoléon à la bataille d'Eylau (1807) (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gros,_Napoleon_at_Eylau.jpg?uselang=fr)
La politique de recrutement du Premier Empire a permis au régime napoléonien d’appeler sous les drapeaux un grand nombre de jeunes hommes. Dans la mesure où ceux-ci participent aux nombreux conflits du début du XIXe siècle, ils sont confrontés à l’expérience de la guerre et de la violence qui constitue alors un phénomène social répandu. Dans cette contribution, ces expériences, encore trop souvent négligées par l’historiographie, sont examinées par le biais d’une anthropologie historique.
 
 
Von: 
Axel Dröber
Monument aux enfants du Rhône devant le parc de la Tête d'Or, Lyon, France (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lyon_parctetedor_monument_congres.jpg)
Krieg und gewalthafte Konfliktsituationen sind während der letzten beiden Jahrzehnte wieder verstärkt in das Blickfeld der Geschichtswissenschaft gerückt. Dies geht sowohl in Deutschland als auch in Frankreich mit einem historiographischen Wandlungsprozess einher, der zu einer Erneuerung der Geschichte von Militär und Krieg führt. Eine internationale Tagung am Deutschen Historischen Institut in Paris (DHIP) im März 2013 widmete sich vor diesem Hintergrund dem Thema Kriegs- und Gewalterfahrungen im 19. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich. Die daraus hervorgegangenen und in diesem Themenschwerpunkt versammelten Beiträge fragen nach den Auswirkungen von Krieg und Gewalt auf die Wahrnehmung der historischen Akteure, die sowohl dem militärischen als auch zivilen Bereich angehörten.
 
 
Communist and Socialist Claims to the Frontkämpfer Legacy, 1918-1919
Von: 
Matthew Bucholtz
Cultivated during the Third Reich, the Myth of the Frontkämpfer, or Front Fighter, as an ardent rightwing supporter, became a central pillar of National Socialist political life. However, there is ample evidence to show that German veterans of the First World War did not exhibit such political unity, before and especially after the war. This paper argues that the Frontkämpfer identity had remarkable political flexibility as reflected by Communist and Socialist claims to represent the community of Front Fighters.
 
 
Das Beispiel des Ersten Kreuzzugs. Ein Essay
Von: 
David Crispin
Krieg ist eines der zentralen Themen der mittelalterlichen Historiographie. Den zeitgenössischen Geschichtsschreibern war jedoch weniger an einer detailgenauen Schilderung der militärischen Realität gelegen, als daran, den Einfluss Gottes auf das irdische Geschehen zu demonstrieren. Die Probleme wie auch die Erkenntnismöglichkeiten, die sich durch die religiöse Prägung der Quellen ergeben, zeigen sich am Beispiel des Ersten Kreuzzugs besonders eindrücklich.
 
 
Der Subsidienvertrag von 1786 über die Aufstellung des „Kapregiments“ zwischen Herzog Karl Eugen von Württemberg und der Niederländischen Ostindienkompanie
Von: 
Frederic Groß
Das Bild zeigt den Obersten Theobald von Hügel, ersten Kommandeur des Regiments

Die Verschickung des Kapregiments bildet in der gängigen Meinung nicht nur den Schluss-, sondern auch den Tiefpunkt des Soldatenhandels im Herzogtum Württemberg während des 18. Jahrhunderts. Die genauere Analyse der Bestimmungen dieses Subsidienvertrages zeigt aber, dass er weit weniger einzigartig war, als bisher angenommen.

 
 
Von: 
Jürgen Kilian
Das Prinzip von Befehl und Gehorsam und sein Stellenwert für die Normenübertretungen deutscher Soldaten im Vernichtungskrieg wurden bislang häufig vernachlässigt. Die Beantwortung dieser Frage verspricht aber gewichtige Erkenntnisse über die Verantwortung des Offizierkorps an den Verbrechen im Osten.
 
 
Geschichte einer Waffengattung
Von: 
Adrian Wettstein
Das Bild zeigt ein Sturmgeschütz III bei Stalingrad 1942
Mit der Sturmartillerie beschritt die deutsche Wehrmacht einen Sonderweg in der Entwicklung mobiler, direkter Feuerunterstützung. Dabei lag der Ausbau dieser Waffengattung aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten und anderweitigen Rüstungsprioritäten bis Kriegsende hinter den Erwartungen und Ansprüchen der Front zurück. Dies wirkte sich vor allem für die Infanterie nachteilig aus, denn ohne die Sturmartillerie fehlte ihr eine genügende Panzerabwehr.
 
 
Geschichte und Memoria der Kosaken auf dem Balkan im Zweiten Weltkrieg
Von: 
Christian Koller
Kosaken in der Wehrmacht
Der vor 70 Jahren begonnene Einsatz von Kosaken-Einheiten unter deutschem Kommando auf dem Balkan führt bis heute zu geschichts- und erinnerungspolitischen Debatten und lässt zugleich kaleidoskopartig die Rollen der unterschiedlichen Akteure auf dem jugoslawischen Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs Revue passieren. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Vorbedingungen und Charakteristika des Balkan-Einsatzes von Kosaken-Einheiten in deutschen Diensten sowie die damit verknüpfte Erinnerungskultur in verschiedenen Teilen Europas.
 
 
Von: 
Christian Koller
Der Erste Weltkrieg hatte als globalhistorisches Ereignis direkte und indirekte Rückwirkungen auf verschiedene Regionen Afrikas. In Westafrika waren es insbesondere die französischen Rekrutierungen, die zu sozialen und politischen Erschütterungen führten. Es lässt sich dabei eine Vielzahl individueller und kollektiver Widerstandsformen erkennen, die sich teilweise direkt gegen die Rekrutierungen richteten, teilweise aber auf einen mittelfristigen Wandel der kolonialen Herrschaftsverhältnisse abzielten.
 
 

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