Projektskizze

Von: 
Manuel Fleischer
Auf Grundlage der Bachelorarbeit „Die Wechselwirkung zwischen dem 10. Königlich-Sächsischen Infanterieregiment Nr. 134 und der Stadt Plauen (i. V.)“ wird sich die nun anschließende Masterarbeit auf Plauen (i.V.) als Garnisonsstadt in den Jahren 1914 bis 1918 konzentrieren. Dies betrifft nicht nur das in der Stadt ansässige Infanterieregiment Nr. 134, sondern auch die angeschlossenen Teilverbände, wie z.B. Landwehr und Landsturm, und deren Einfluss auf die Stadt und ihre Bevölkerung.
 
 
Von: 
Florian Kern
Die europäischen Kriege im Zeitalter Napoleons brachten mit ihren Armeen, Kampagnen sowie den gewonnenen und verlorenen Schlachten auch das Problem von Kriegsgefangenen mit sich. Selbst Napoleon blieb das Schicksal der Kriegsgefangenschaft nicht erspart. Allerdings weiß man heute in der Geschichtswissenschaft mehr über die Kriegsgefangenschaft Napoleons als über die zahlreichen Kriegsgefangenen der napoleonischen Kriege.
 
 
Der Aufbau der Luftwaffe und die Anfänge der westdeutschen Luftfahrtindustrie (Magisterarbeit)
Von: 
Jürgen Geuther
Verteidigungsminister F. J. Strauß während einer Feldübung, Westdeutschland 1960, (Foto: Brigadier general Samuel Lyman Atwood Marshall, USAR, http://ahecwebdds.carlisle.army.mil/)

Meine Examensarbeit befasst sich mit den drei Forschungsfeldern Franz Josef Strauß, dem Aufbau der deutschen Luftwaffe und den Anfängen der westdeutschen Luftfahrtindustrie.

 
 
Von: 
Erik Fischer
In den letzten Jahren des amerikanischen Engagements in Vietnam wurde immer stärker klar, wie sehr sich das amerikanische Militär in diesem Krieg über jedes Maß hinaus entgrenzt hatte. Alltägliche Gewalt gegen Fremde und auch eigene Kameraden war normal geworden; lethargische Soldaten agierten oftmals wider jede ethische oder moralische Maxime. Aus dem Krieg ging das amerikanische Militär zerrüttet hervor und steuerte damit in die wohl schwerste Krise seiner Geschichte.
 
 
Die Verteidigung von deutschen Kriegsverbrechern vor alliierten Militärgerichten durch britische Offiziere. (Dissertation)
Von: 
Margaretha Bauer
Prozessort Bergen-Belsen-Prozess, vormals Turnhalle Lüneburg (Foto: Wilkes (Sgt) No 5 Army Film and Photographic Unit)

Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand eine Reihe von alliierten Prozessen gegen deutsche Kriegsverbrecher statt. Bereits wenige Monate nach Kriegsende begannen sowohl Amerikaner wie auch Briten in ihren Besatzungszonen in Deutschland verschiedene KZ-, Flieger- und U-Bootprozesse durchzuführen. Unter britischem Militärrecht wurden zwischen 1945 und 1949 insgesamt mehr als 300 Gerichtsverfahren abgehalten. Das Dissertationsprojekt nimmt die Verteidigung dieser Angeklagten durch britische Offiziere vor alliierten Militärgerichten in den Blick.

 
 
Fotos von sowjetischen Flintenweibern und Gefangenen als Quelle der Feindbildforschung (Dissertation)
Von: 
Olli Kleemola
Russische Soldatin in finnischer Gefangenschaft. (Ohne Zeit- und Ortsangabe)

In meiner Dissertation analysiere ich das Bild des Feindes an der Ostfront anhand deutscher und finnischer Kriegsfotos während des zweiten Weltkrieges. Speziell konzentriere ich mich hier auf das Bild sowjetischer Soldatinnen, der sogenannten Flintenweiber als Gefangene oder Gefallene. Diese waren sowohl für Deutschland als auch für Finnland ein Spezialfall, da weder deutsche noch finnische Soldaten darauf vorbereitet waren gegen Frauen zu kämpfen.

 
 
Von: 
Volker Mende
Remagen, rechtes Brückenwiderlager der Rheinbrücke, 1918. Foto: Volker Mende, 2010.

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges durchzogen mehr als 58.000 km Schienennetz das Deutsche Reich, mehr als doppelt soviel wie 1870. Um dieses Netz im Falle eines feindlichen Einbruches zerstören zu können, erhielten bis Sommer 1914 über 900 Eisenbahnbrücken im Deutschen Reich vorbereitete Minenanlagen. Davon wiesen etwa 70 Eisenbahnbrücken zusätzlich Anlagen zum fortifikatorischen Schutz der Brückenwiderlager auf.

 
 
Das UROP-Projekt 188: „Ihre Erinnerung ist Ihre Wahrheit“ an der RWTH Aachen
Von: 
Peter M. Quadflieg und Anna Hissel

Seit 2008 bietet die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen im Zuge der Exzellenzinitiative das Undergraduate Research Opportunities Program (UROP) an. Studierenden wird dadurch die Möglichkeit gegeben, bereits während ihres Studiums Einblicke in die Forschungspraxis der von ihnen studierten Disziplinen zu erhalten (Nähere Informationen unter www.rwth-aachen.de/urop). In diesem Rahmen initiierten Peter M. Quadflieg und Dr. René Rohrkamp vom Lehr-und Forschungsgebiet Wirtschafts- und Sozialgeschichte der RWTH (Univ. Prof. Dr. phil. Paul Thomes) zum Sommersemester 2009 das UROP-Projekt 188

 
 
An analysis of changing perceptions towards “fighters who work for pay” (Dissertation)
Von: 
Malte Riemann

Seit der Französischen Revolution hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass eine wahre liberale Demokratie (Republik) Bürger-Soldaten braucht, welche die Souveränität des Staates und auch ihre Bürgerrechte verteidigen. Auch professionelle, aber nationalstaatlich kontrollierte Streitkräfte folgten diesem Ansatz. Anfang des 19. Jahrhunderts führte der aufkommende ethnische Nationalismus diesem Gedankengang eine neue Dimension zu.

 
 
(Zwei Dissertationsprojekte)
Von: 
Marc Lutz, Christoph Wyniger

Der „Kampf“ um die Ausgestaltung von Armee, Militär und Landesverteidigung findet in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert statt. Aufgrund ihres Charakters als Milizarmee, in der über Jahrzehnte praktisch die gesamte männliche Bevölkerung wehrpflichtig war, stand die Schweizer Armee oft im Zentrum von öffentlichen gesellschaftspolitischen Debatten. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird beabsichtigt, die Auseinandersetzungen und Debatten um die Schweizer Armee zwischen 1966 und 2003 anhand ihrer zentralen Themen und Akteursgruppen zu erfassen und zu analysieren.

 
 

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