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Museum / Ausstellung

Die Online-Ausstellung des Forschungsprojekts „Making War, Mapping Europe Militarized Cultural Encounters 1792–1920“
Making War, Mapping Europe, URL: http://www.mwme.eu/index.htm
Unterschiedliche Artefakte – Bilder, Zeichnungen, Briefe, Alltagsgegenstände – dokumentieren kulturelle Begegnungen zwischen Okzident und Orient. Wie das im Falle von militarized cultural encounters und außerhalb von Museen und Archiven funktioniert, darauf bietet die hervorragend vorbereitete und mit sorgfältig recherchierten Begleitbeiträgen ausgestattete Online-Ausstellung, die im Folgenden besprochen wird, eine spannende und außergewöhnliche Antwort.
Von: 
Deniza Petrova
Deutsches Historisches Museum (DHM) Berlin – Sonderpräsentation in der Dauerausstellung. 30. Juni – 31. Dezember 2016
Gemaelde von Georg Bleibtreu - Die Schlacht von Koeniggraetz

Nur sehr leise und für die Nicht-Historiker leicht zu überhören, ging am 3. Juli 2016 der 150. Jahrestag der Schlacht von Königgrätz (1866), dem Wendepunkt im sogenannten Deutschen Krieg, vonstatten.

Von: 
Julia Gasser
Plakat zur Ausstellung 100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte
2015 war ein Jahr der Jubiläen für die Württembergische Landesbibliothek (WLB) in Stuttgart. Sie konnte selbst ihr 250-jähriges Bestehen feiern. Der wechselvollen Geschichte der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ), die 2000 in der WBL aufging, gedachte man posthum mit einer Ausstellung zum Hundertsten. Diese dauerte von Mitte November 2015 bis Ende März 2016.
Von: 
Winfried Mönch
Von der privaten Kriegssammlung zu einer der größten europäischen Spezialbibliotheken zu Krisen und militärischen Konflikten
britische Feldpostbriefe, 1915 ins Französische übersetzt (aus der Sammlung der Bibliothek für Zeitgeschichte)

Im November 1915 wurde die „Weltkriegsbücherei“ gegründet, die heutige Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart. Zum 100-jährigen Jubiläum zeigt die Landesbibliothek vom 20. November 2015 bis 9. April 2016 die Ausstellung „100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte“.

Von: 
Christian Westerhoff
Innenhof der Kaserne, aufgenommen im Jahr 1942

Die 80 000-Einwohnerstadt Mecheln, international auch unter dem Namen Mechelen bekannt, liegt zwischen den belgischen Großstädten Brüssel und Antwerpen, wo zu Beginn der deutschen Besatzung 1940 mit Abstand die meisten Juden in Belgien lebten. Aufgrund dieser verkehrsgünstigen Lage wurde hier im Sommer 1942 das SS-Sammellager Mecheln eingerichtet, das den Deutschen als Durchgangslager für die Deportation von mehr als 25 000 Juden und 352 Roma nach Auschwitz-Birkenau diente. Die meisten wurden dort direkt nach ihrer Ankunft vergast, nur etwa 1200 überlebten.

Von: 
Jakob Müller
Sonderausstellung vom 26.05.2013 bis 05.01.2014 im Landesmuseum Mainz
Kämpfende Legionäre, Mainz, Kästrich (aus der römischen Stadtmauer), 2. Hälfte 1. Jh. n. Chr. Jurakalkstein aus Lothringen – Landesmuseum Mainz. © GDKE, URSULA RUDISCHER

An kaum einem anderen Ort der römischen Welt wird die enge Verzahnung von Wirtschafts-, Sozial-, Politik- und Militärgeschichte so deutlich wie in Mogontiacum – dem römischen Mainz. Dies kann die Sonderausstellung "Im Dienst des Kaisers. Mainz – Stadt der römischen Legionen", die vom 26.05.2013 bis 05.01.2014 im Landesmuseum Mainz zu sehen ist, sehr plastisch und anschaulich darstellen. Nahezu alle Ausstellungsstücke sind Bestände des Landesmuseums und führen eindrucksvoll vor Augen, warum Mainz als "Mekka der provinzialrömischen Archäologie" (Th. Fischer) gesehen werden kann.

Von: 
Philipp Altmeppen
Armeemuseum und Napoleongrab in Paris
Marschälle und Marschallsstäbe des 20. Jahrhunderts

Wäre der Eintritt zum "Invalidendom" nicht inbegriffen, würde wohl kaum jemand das Armeemuseum in Paris besuchen (und schon gar nicht € 9,90 dafür bezahlen). Die weltbekannte Kuppelkirche mit dem Napoleongrab lohnt den Besuch durchaus, während das Museum zwar über eine reichhaltige Sammlung verfügt, aber museal und historisch in fast jeder Hinsicht sehr konservative Züge trägt.

Von: 
Dierk Walter
Die tränenreiche Freiheit (Foto: Musée de la Grande Guerre Meaux)

Wenn man aus Richtung Norden in die französische Stadt Meaux hineinfährt, erblickt man zuerst ein großes Denkmal: "La liberté éplorée" – "Die tränenreiche Freiheit" des amerikanischen Künstlers Frederick MacMonnies. Dieses Denkmal ist ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika zum Gedenken an die Marne-Schlachten in den Jahren 1914 und 1918. Sowohl die Nähe zu dieser Statue als auch zu den historischen Stätten des Ersten Weltkrieges waren Entscheidungskriterien für den Standort des 2011 eröffneten Musée de la Grande Guerre in Meaux.

Von: 
Christina Klein
Eine neue Dauerausstellung zur Erfahrungsdimension des Ersten Weltkrieges
Multimediakarte vom Kriegsgebiet um Ypern

Das "In Flanders Fields Museum", das seinen Namen dem englischsprachigen Gedicht aus dem Jahre 1915 von John McCrae zu verdanken hat, eröffnete im Juni 2012 neu. Im Mittelpunkt der multimedial gestalteten neuen Dauerausstellung stehen die Erfahrungen und persönlichen Geschichten der Zeitgenossen des Ersten Weltkrieges.

Von: 
Marina Scheiff
Das Fort auf Langeland, Dänemark

Die Beherrschung strategisch wichtiger Meerengen ist eine klassische Aufgabe von Seefestungen. Während des Kalten Krieges sorgten zwei Anlagen auf dänischem Gebiet für die Überwachung und Verteidigung des Ostseeausganges. Das Stevnsfortet im Südosten Seelands schirmte den Öresund ab, während das Langelandsfortet den Langelandsbelt kontrollierte. Im Ernstfall konnten die Anlagen so die schiffbaren Routen ins Kattegat und Skagerrak von den Ostseeflotten des Warschauer Paktes abriegeln und spielten somit eine bedeutende Rolle im Verteidigungskonzept der NATO.

Von: 
Christoph Nübel

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