Kultur

1914-1920
Von: 
Tamás Kohut
Samuel Freiherr von Hazai

Der Feldmarschall-Leutnant Samu Hazai (1851-1942) wurde am 17. Januar 1910 zum Minister für Landesverteidigung des Königreichs Ungarn ernannt. Diesen Posten hatte er auch während des Ersten Weltkriegs bis zum Februar 1917 inne. Seine Verdienste wurden mit den höchsten Auszeichnungen gewürdigt: Nachdem er zum Geheimen Rat ernannt worden war, wurde er 1912 in den Stand eines Freiherren erhoben. 1916 wurde er zum Generaloberst befördert. Er war damit der hochrangigste Offizier jüdischer Abstammung in der Monarchie.

 
 
Sonderausstellung vom 26.05.2013 bis 05.01.2014 im Landesmuseum Mainz
Von: 
Philipp Altmeppen
Kämpfende Legionäre, Mainz, Kästrich (aus der römischen Stadtmauer), 2. Hälfte 1. Jh. n. Chr. Jurakalkstein aus Lothringen – Landesmuseum Mainz. © GDKE, URSULA RUDISCHER

An kaum einem anderen Ort der römischen Welt wird die enge Verzahnung von Wirtschafts-, Sozial-, Politik- und Militärgeschichte so deutlich wie in Mogontiacum – dem römischen Mainz. Dies kann die Sonderausstellung "Im Dienst des Kaisers. Mainz – Stadt der römischen Legionen", die vom 26.05.2013 bis 05.01.2014 im Landesmuseum Mainz zu sehen ist, sehr plastisch und anschaulich darstellen. Nahezu alle Ausstellungsstücke sind Bestände des Landesmuseums und führen eindrucksvoll vor Augen, warum Mainz als "Mekka der provinzialrömischen Archäologie" (Th. Fischer) gesehen werden kann.

 
 

Militärorganisation im Kirchenstaat des 15.Jhs. (Disseration)
Es wird die Frage gestellt, wie Militär durch die römische Kurie organisiert und zum Einsatz gebracht wird. Des weiteren soll der Personenkreis des "Militärs" untersucht und politisch eingeordnet werden. Abschließend werden die jeweiligen Interessen der beteiligten Personen oder Gruppen von Akteuren bewertet, um die mikro- und makropolitische Funktion der kirchlichen Militärorganisation zu betonen.

Kultur- und Geschlechtergeschichte von Krieg und Militär, militärische Gewalt und Sicherheit, Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg, post 9/11

Von: 
Stephan Theilig
Preussische Bosniaken 1760 - Knötel
Die heutigen Diskussionen über den Umgang mit Muslimen innerhalb der „deutschen Gesellschaft“ basieren allein auf der allgemein akzeptierten und in der Öffentlichkeit gängigen Annahme, dass Muslime erst mit den Arbeitsanwerbungen aus der Türkei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Bundesrepublik gekommen seien. Dagegen nähert sich die vorliegende kulturwissenschaftliche Untersuchung erstmals auch interdisziplinär dem Thema muslimischer (Zwangs-)Migranten in Brandenburg-Preußen bereits im ausgehenden 17. sowie im 18. Jahrhundert und belegt damit eine weitaus längere Tradition.
 
 

Ähnlichkeiten strategischer Führung in Armee und Wirtschaft; bundesdeutsche Unternehmer mit militärischer Verangenheit; Zeitalter der Weltkriege; Rüstung und Wirtschaft; Geschichte der Bundeswehr; Flucht, Vertreibung und Integration; miltärische Konflikte im Mittelalter; Festungs- und Burgenbau

Erfahrungen bayerischer Soldaten und Offiziere im napoleonischen Bündnissystem (1805-1813): Kontakte und Konflikte mit französischen Soldaten und Angehörigen der Rheinbundkontingente (Württemberger, Sachsen, Westphalen,...)

Europäische und nordamerikanische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

Militärgeschichte (allg.); Politische Theologie; Militärseelsorge; Friedensethik; Geschichte Ost- und Südosteuropas; Deutsche Geschichte; Ethnisch und religiös motivierte Konflikte in Ost- und Südosteuropa; Europäische Religionsgeschichte

Militärjustiz, Kriegsgesellschaft, Zweiter Weltkrieg; Ersatzheer

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