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Integration

Die osmanischen Streitkräfte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
Sipahi (anonymer griechischer Künstler, ca. 1809), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sipahi,_anonymous_Greek_artist,_ca._1809.jpg
Während die europäischen Streitkräfte an der Schwelle zur Moderne auf Standardisierung und Homogenisierung setzten, schlugen die Osmanen unfreiwillig die entgegengesetzte Richtung ein und gerieten militärisch ins Hintertreffen. Die heute vielfach als Erfolgsrezept für Großorganisationen aller Art angesehene „Diversität“ war in den direkten Auseinandersetzungen mit homogenen, kohärenten Konkurrenten offenbar nicht immer und überall von Vorteil.
Von: 
Thomas Scheben
Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden in Frankreich während des Ersten Weltkriegs (Dissertation)
Feldpostkarte von Jules Isaac an seine Frau Laure vom 1. Mai 1915

Der Erste Weltkrieg gilt in der französischen Historiographie als Kristallisationsmoment der Herausbildung eines starken jüdischen Patriotismus. Die vollständige jüdische Integration in die Nation sollte mithilfe militärischen Engagements und dem damit verbundenen Opfer auf dem Schlachtfeld gelingen. Durch den gemeinsamen Kampf sollte erreicht werden, was zu Friedenszeiten nicht möglich gewesen war: die Überwindung antisemitischer Ressentiments im Anschluss an die Dreyfus-Affäre und damit die uneingeschränkte Aufnahme der jüdischen Minderheit in die französische Gesellschaft.

Von: 
Marie-Christin Lux

Sander-Faes, Stephan Karl, Dr. phil.

Republik Venedig, besonders ihre Überseegebiete ("Golfo di Venezia", Westbalkan, Seeherrschaft in der Adria), Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des venezianischen Dalmatiens in der frühen Neuzeit (1409-1797); Aufstieg der Habsburgermonarchie zur Großmacht ("Österreichs Heldenzeitalter"), Verdichtung vormoderner Staatlichkeit am Beispiel Böhmens bzw. Österreichs; Militärgeschichte der frühen Neuzeit, besonders der Republik Venedig bzw. der Habsburgermonarchie

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