Tagungsbericht

Ein Workshop des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, am 26. März 2019
Von: 
Lisa Marie Freitag

Bürokratie ist für den heutigen Staatsbürger ein Segen und ein Fluch zugleich. Sie verspricht innerhalb der Gesellschaft einerseits Sicherheit und Zuverlässigkeit durch festgelegte Aufgaben und Verfahren. Andererseits stellt sie eine unerwünschte Restriktion, beispielsweise durch undurchdringbare und schwer verständliche Formulare dar.

 
 
Ein Workshop des Chemnitzer Kolloquiums zur Erforschung des mittelalterlichen Krieges am 19./20. September 2018
Von: 
Sandra Venzke

Vom 19.–20.09.2018 versammelten sich in Chemnitz NachwuchsforscherInnen der Mediävistik zu einem von der Professur für die Geschichte Europas im Mittelalter und der Frühen Neuzeit der TU Chemnitz (Martin CLAUSS) ausgerichteten und vom Arbeitskreis Militärgeschichte e. V. geförderten Workshop mit dem Titel „Aktuelle Forschungen zum Krieg im Mittelalter“.

 
 
Eine Tagung des Berliner Forschungsprojekts „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“
Von: 
Guido Berndt
Kampfillustration in einem 'Jungfrauenspiegel' (Speculum Virginum), um 1200, Quelle: wikimediacommons (gemeinfrei)

Nach drei Jahren Förderung durch die Fritz Thyssen Stiftung (Köln) endete mit Ablauf des Jahres 2018 das Berliner Forschungsprojekt zur „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften“. Um noch eine weitere Perspektive auf dieses vielschichtige und prägende Phänomen zu gewinnen, wurde vom 28. bis zum 29. November 2018 eine Tagung vom Berliner Forschungsprojekt „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“ (Leitung: Dr. Laury Sarti und Prof. Dr. Stefan Esders) veranstaltet.

 
 
Ein Workshop der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, veranstaltet im Warburg-Haus Hamburg am 23./24. Februar 2018.
Von: 
Kai Lohsträter und Sebastian Pranghofer
Gemälde "Die Einnahme der Stadt Neunburg am Walde, 18. bis 21. März 1641" von Pieter Snayers (Quelle: commons.wikimedia.org, public domain)
Am 23. und 24. Februar 2018 fand der von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Workshop Administration, Logistik und Infrastrukturen des Krieges in der Frühen Neuzeit im Warburg-Haus Hamburg statt. Bei der von der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg (Jutta NOWOSADTKO) organisierten Veranstaltung wurden in drei Sektionen Fragen zu Ressourcengenerierung und -management, zur Verwaltung des Krieges sowie zu den logistischen und infrastrukturellen Voraussetzungen der Kriegführung vom 16. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert diskutiert.
 
 
Eine Tagung veranstaltet vom Forschungsprojekt „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“, 19.-21. September 2017, Freie Universität Berlin
Von: 
Guido M.Berndt
Tagungsteilnehmer, © L.Sarti

Nach einem ersten Workshop im August 2016, der dem Thema „Military Organisation and Society in the post-Roman World“ gewidmet war (siehe dazu den Bericht: http://portal-militaergeschichte.de/node/1665) fand im September 2017 eine internationale Tagung in Berlin statt, die sich den verschiedenen Wahrnehmungen und Konzeptionen militarisierter Gesellschaften des frühen Mittelalters zuwandte.

 
 
Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte, Münster, 19.-21. Oktober 2017
Von: 
Leonie Ziegler

 

 
 
Tagungsankündigung
Von: 
Dr. habil. Markus Pöhlmann

Wie lange war im Ersten Weltkrieg die Entscheidung über Sieg und Niederlage tatsächlich offen? Wie gestaltete sich für das Deutsche Reich der Weg aus diesem viereinhalb Jahre dauernden Konflikt? Die Tagung bestimmt den Standort des Jahres 1918 und damit des Endes des Ersten Weltkrieges für die Geschichte des preußisch-deutschen Militärs. Die Chiffre »1918« soll dabei nicht als ein zeitlich eindeutig zu bestimmender militärischer, politischer oder gesellschaftlicher Bruch- oder Schlusspunkt verstanden werden.

 
 
Nachwuchsworkshop Militärgeschichte Universität Zürich, 1. Dezember 2017
Von: 
Adrian Hänni, Daniel Rickenbacher, Thomas Schmutz

Politische Gewalt und Bedrohungen für die staatliche Sicherheit sind häufig nicht mehr durch den klassischen Dualismus "militärische Invasion von aussen" oder "Rebellion/Revolution im Inneren" charakterisiert, sondern gehen vielmehr oft von transnationalen paramilitärischen Netzwerken aus.

 
 
Bericht über die Tagung "Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland 1900-1933", Berlin 12-13.10.2017
Von: 
Max Alexandrin
Bildpostkarte Den Krieg gewinnt, wer die stärkeren Nerven hat © Universität Osnabrück, Historische Bildpostkartensammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht.

Das zumindest könnte man glauben, wenn man der öffentlichen Berichterstattung und den psychiatrischen Strömungen der Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Weimarer Republik Aufmerksamkeit schenkt. Ob stählern, gespannt oder besonders reißfest – Nerven schienen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein stark umkämpftes Gut zu sein. Ansprüche auf die öffentliche und wissenschaftliche Deutungshoheit über die Nervenfrage wurden oft fernab des Geschützfeuers geltend gemacht, was den zeitgenössischen Blick und den folgender Generationen auf die Kriegsereignisse stark prägte.

 
 
Eine Konferenz in Paris ermöglicht dem französischen sicherheitspolitischen Nachwuchs, sich in die Debatte um die Revue stratégique einzubringen
Von: 
Jéronimo Barbin

Die veränderte internationale Sicherheitslage der letzten Jahre repräsentiert für zahlreiche europäische Staaten einen fundamentalen Wandel, vergleichbar mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Ost-West-Konfrontation.

 
 

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