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Europa (allg.)

Der Almanach der "Bösen Buben" (1917/18)
Abb. 1: AAlmanach der "Bösen Buben" [1917/18], Rückseite des Titelblatts
Während des Ersten Weltkrieges arbeiteten zahlreiche Intellektuelle in der Presseabteilung der Militärverwaltung Ober Ost. Eine besondere Publikation dieses Zirkels hat vor kurzem die Bibliothek für Zeitgeschichte erworben.
Von: 
Christian Westerhoff
Eine Tagung veranstaltet vom Forschungsprojekt „Militarisierung frühmittelalterlicher Gesellschaften. Erscheinungsformen, Regulierung und Wahrnehmung im westeuropäischen Vergleich“, 19.-21. September 2017, Freie Universität Berlin
Tagungsteilnehmer, © L.Sarti

Nach einem ersten Workshop im August 2016, der dem Thema „Military Organisation and Society in the post-Roman World“ gewidmet war (siehe dazu den Bericht: http://portal-militaergeschichte.de/node/1665) fand im September 2017 eine internationale Tagung in Berlin statt, die sich den verschiedenen Wahrnehmungen und Konzeptionen militarisierter Gesellschaften des frühen Mittelalters zuwandte.

Von: 
Guido M.Berndt

Steinfals, Florian

Polenfeldzug 1939, NS-Ideologie, Wehrmacht, Freischärler, Zivilbevölkerung

Die osmanischen Streitkräfte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
Sipahi (anonymer griechischer Künstler, ca. 1809), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sipahi,_anonymous_Greek_artist,_ca._1809.jpg
Während die europäischen Streitkräfte an der Schwelle zur Moderne auf Standardisierung und Homogenisierung setzten, schlugen die Osmanen unfreiwillig die entgegengesetzte Richtung ein und gerieten militärisch ins Hintertreffen. Die heute vielfach als Erfolgsrezept für Großorganisationen aller Art angesehene „Diversität“ war in den direkten Auseinandersetzungen mit homogenen, kohärenten Konkurrenten offenbar nicht immer und überall von Vorteil.
Von: 
Thomas Scheben
Ein antikes Erfolgsmodell?
Die Römer haben es geschafft, ihre von Beginn an multiethnische Armee effektiv einzusetzen, Diversität und Integration wurden so zu einer Stärke. Das römische Modell verlief zwar nicht immer reibungsfrei, erwies sich jedoch insgesamt als durchweg erfolgreich.
Von: 
Christoph Ebner
Nachwuchsworkshop Militärgeschichte Universität Zürich, 1. Dezember 2017

Politische Gewalt und Bedrohungen für die staatliche Sicherheit sind häufig nicht mehr durch den klassischen Dualismus "militärische Invasion von aussen" oder "Rebellion/Revolution im Inneren" charakterisiert, sondern gehen vielmehr oft von transnationalen paramilitärischen Netzwerken aus.

Von: 
Adrian Hänni, Daniel Rickenbacher, Thomas Schmutz
Bericht über die Tagung "Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland 1900-1933", Berlin 12-13.10.2017
Bildpostkarte Den Krieg gewinnt, wer die stärkeren Nerven hat © Universität Osnabrück, Historische Bildpostkartensammlung Prof. Dr. Sabine Giesbrecht.

Das zumindest könnte man glauben, wenn man der öffentlichen Berichterstattung und den psychiatrischen Strömungen der Zeit vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Weimarer Republik Aufmerksamkeit schenkt. Ob stählern, gespannt oder besonders reißfest – Nerven schienen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein stark umkämpftes Gut zu sein. Ansprüche auf die öffentliche und wissenschaftliche Deutungshoheit über die Nervenfrage wurden oft fernab des Geschützfeuers geltend gemacht, was den zeitgenössischen Blick und den folgender Generationen auf die Kriegsereignisse stark prägte.

Von: 
Max Alexandrin
Der Schriftsteller und „Historiker“ Franz Kurowski
Franz Kurowski, Westfälisches Literaturarchiv (Stadtarchiv Hagen).

Franz Kurowski has strongly influenced the popular image of the Wehrmacht. Abroad, he is quoted as the supposedly credible "German historian" to this day and again. His works are not only tendentious, but are sometimes based on fake sources.

 

Von: 
Roman Töppel

Rass, Christoph, Prof. Dr.

Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung

Eine Konferenz in Paris ermöglicht dem französischen sicherheitspolitischen Nachwuchs, sich in die Debatte um die Revue stratégique einzubringen

Die veränderte internationale Sicherheitslage der letzten Jahre repräsentiert für zahlreiche europäische Staaten einen fundamentalen Wandel, vergleichbar mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Ost-West-Konfrontation.

Von: 
Jéronimo Barbin

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