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Zeitgeschichte

Blum, Bettina, Dr.

Geschichte der britischen Besatzung in Deutschland;
Britische Streitkräfte in Deutschland (BAOR, BFG);
Alliierte Militärmissionen in Deutschland;
Frauen in der Polizei (BRD und DDR)

Schönleber, Werner, M. A.

NATO-Geschichte; Truppenstationierung; KSZE-Prozess; Bundeswehr; kanadische Garnisonen in Europa

Das Pathos, der Bildschirmkrieg und seine Mitspieler. Auf der Suche nach dem interaktiven Heldentum
Kollage aus Titelbild "Historyline 1914-1918 (Blue Byte, 1993) sowie freien zeitgenössischen Fotografien aus dem ersten Weltkrieg (Kollage: Piasecki)
Was stört am Heldentum? Warum verlangen Mediennutzer nach gebrochenen Figuren und schämen wir uns fremd, wenn der mediale Heros zu mächtig wird oder die Erfolgsgeschichte zu schwülstig? Wieso verdächtigen wir Heldenerzählungen der Vermittlung falscher Weltbilder oder überholter Rollentypisierungen? Wohl deshalb, weil sie wirken und Vorstellungen von Welt beeinflussen können. Einigen Traditionslinien solcher Überhöhungen wird hier nachgegangen. Der Text ist die erweiterte Publikationsfassung eines Vortrages des Autoren, den er unter dem Titel "Landser 4.0 - Krieg und Kriegshandwerk im Computerspiel" am 13. November 2017 im Militärhistorischen Museum Dresden gehalten hat.
Von: 
Stefan Piasecki
Eine Konferenz in Paris ermöglicht dem französischen sicherheitspolitischen Nachwuchs, sich in die Debatte um die Revue stratégique einzubringen

Die veränderte internationale Sicherheitslage der letzten Jahre repräsentiert für zahlreiche europäische Staaten einen fundamentalen Wandel, vergleichbar mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Ost-West-Konfrontation.

Von: 
Jéronimo Barbin

Schönfeld, Kai Peter, M.A.

Geschichte internationaler Beziehungen
Deutsch-französische Beziehungen der Neueren und Neuesten Geschichte
Das Militärische in den internationalen Beziehungen
Militär und Gesellschaft im zeitgeschichtlichen Kontext

"Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!" Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945
Anlässlich der Jahrestagung 2017 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Potsdam wurde am 20. Oktober zum zwölften Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen. Ausgezeichnet wurde Michel Scheidegger für eine 2016 an der Universität Bern eingereichte Masterarbeit mit dem Titel „,Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!‘ Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945“. Der Wilhelm-Deist-Preis ist mit € 1.000,00 dotiert.
Von: 
Wencke Meteling

Scherzer, Veit

Formationsgeschichte des Heeres und Ersatzheeres und der W-SS (1935-1945); das Auszeichnungssystem der Wehrmacht; Vitae der höchst dekorierten Angehörigen der Wehrmacht und W-SS

Claus Bergen, Der letzte Kampf der BISMARCK“, Quelle: Marineschule Mürwik/WGAZ
Das in der Aula der Marineschule Mürwik befindliche Ölgemälde des deutschen Schlachtschiffes BISMARCK ist umstritten – womit wäre sein dortiges Verbleiben zu rechtfertigen bzw. müsste es entfernt werden? Im Kontext des BISMARCK-Unterganges im Mai 1941 geht es immer auch um Admiral Günther Lütjens, Namensgeber eines Zerstörers der Bundesmarine – können seine letzten Funksprüche wirklich nur als Treueschwüre eines überzeugten 'Nazis' verstanden werden?
Von: 
Dieter Hartwig
Rolf Johannesson als Konteradmiral der Kriegsmarine, Quelle: Marineschule Mürwik/Wehrgeschichtliches Ausbildungszentrum
Konteradmiral Rolf Johannesson genoss als erster Flottenchef der Bundesmarine und Begründer der Historisch-Taktischen Tagung der Flotte hohe Anerkennung in der Marine. Seit der Veröffentlichung seiner Lebenserinnerungen unter dem Titel „Offizier in kritischer Zeit“ (1989) galt er als Vorbild. Als dies mit einer Johannesson-Büste in der Aula der Marineschule Mürwik dokumentiert werden sollte, gab es Hinweise auf Johannessons Mitwirkung an Todesurteilen noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, worüber er niemals gesprochen hat. Der komplexen Problematik der Ereignisse im April 1945, ihrem Beschweigen durch Johannesson sowie aktuellen Folgerungen wird im nachfolgenden Text nachgegangen.
Von: 
Dieter Hartwig
Vor 70 Jahren trafen die ersten Teile der norwegischen „Tysklandsbrigaden“ in Norddeutschland ein
Zwei Zugführer der „Tysklandsbrigaden“, Leutnant Kjell Michaelsen (li.) und Leutnant Andreas Hauge (re.), bei einer Lagefeststellung während einer freilaufenden Übung des II. Bataillons der Brigade 472 im Winter 1947/48 in Niedersachsen (Forsvarsmuseet, Norge)
Zwischen 1945 und 1955 sicherten die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs mit unterschiedlich starken Besatzungstruppen ihre jeweiligen Besatzungszonen in Deutschland militärisch ab. Großbritannien ließ sich dabei von verschiedenen europäischen Verbündeten unterstützen. Auch das Königreich Norwegen stellte hierfür ein immerhin ca. 5.000 Soldaten starkes Kontingent, welches vor rund 70 Jahren seinen Dienst in Norddeutschland aufnahm und diesen sechs Jahre lang versah.
Von: 
Dieter Kollmer

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