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Politik und Diplomatie

Martin Schröder, M.A.

Militärlogistik in der FNZ, vergleichende Landesgeschichte, Geschichtstheorie

Dörr, Nikolas, Dr.

Kalter Krieg, Geschichte der Außen- und Sicherheitspolitik, Historische Friedens- und Konfliktforschung.

Ahrens-Wimmer, Daniela, M.A.

Spannungsfeld Militär - Gesellschaft - Politik, Kriegsgefangenschaft, Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, Bundeswehr (v.a. Auslandseinsätze)

Johannes Lepsius (1858-1926), um 1910. Bildnachweis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Johannes_Lepsius2.jpg?uselang=de

Johannes Lepsius ist als "Anwalt der Armenier" in die Geschichte des Völkermords an den Armeniern und des Ersten Weltkrieges eingegangen. So einhellig die Geschichtswissenschaft dabei die große Bedeutung Lepsius' bei der Dokumentation der Ereignisse hervorhebt, so wenig ist seine Haltung zu Armenien in den Jahren vor dem Völkermord bislang untersucht worden. Ein Blick auf Lepsius' Stellungsnahmen zu den innertürkischen Verhältnissen am Vorabend des Ersten Weltkrieges zeigt, wie vielschichtig die Gründe für sein Engagement waren.

Von: 
Christian Wenzel
Trajectory and effect of the first German-Algerian treaty

Hamburg and Algiers are in some ways two rather atypical models of success of the Early Modern Era. Until the late 18th century, both were constantly threatened by powerful neighbors (the former by the kingdom of Denmark, the latter by the kingdom of Spain) and yet they managed to retain their independence due to impressive fortifications around the respective cities and a skillful use of diplomatic contacts with other powers, especially the Netherlands, Great Britain and France.

Von: 
Magnus Ressel
Der Künstler als Politiker und Feldherr
Pyta Cover
Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart und Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg, hat nach seiner 2007 erschienenen, preisgekrönten Biografie Hindenburgs nun auch eine umfangreiche Arbeit über Hitler vorgelegt. Im Gegensatz zu anderen Biografen Hitlers geht es Pyta nicht um eine Gesamtschau auf das Leben des Diktators. Pyta konzentriert sich auf die Zeit seit Hitlers Eintritt in die Politik. Den breitesten Raum nimmt der Zweite Weltkrieg ein.
Von: 
Roman Töppel
Das Bild zeigt: Bundeswehrsoldaten im Manöver, 1960
Die Gründung der Bundeswehr vor 60 Jahren ist für das Portal Militärgeschichte Anlass für einen Blick zurück. Im Zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine totale Niederlage erlitten. Die Alliierten lösten die Armee auf. Trotzdem war die Zeit zwischen 1945 bis zur Gründung der Bundeswehr 1955 keine lange militärische Stunde Null, weil es verschiedenste Vorläuferorganisationen gab. Die Bundeswehr sollte einen deutlichen Bruch darstellen und auf Prinzipien aufgebaut werden, die sie von der Wehrmacht unterschieden. Dies gelang nur teilweise. Die Frage der militärischen Organisation, Leitbilder und Traditionen blieb jahrzehntelang eines der umstrittensten Themen in Armee und Gesellschaft.
Von: 
Christoph Nübel
Das Reichsheer im Neusser Krieg (Dissertation). Eine Untersuchung des spätmittelalterlichen Reichsheeres, das sich 1474/75 für den Entsatz von Neuss am Rhein bildete
Mittelalterliches Hausbuch von Schloss Wolfegg, Heerlager (Wagenburg)
"[…] all welt wil auf sein wider Burgundi jensseit und hie disseit Reyns […]" - in dieser Weise fasste Albrecht Achilles, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des spätmittelalterlichen Reichs und enger Vertrauter Kaiser Friedrichs III., am 21. November 1474 gegenüber seinen Räten seinen Eindruck vom Widerhall zusammen, den der Aufruf zur Sammlung des Reichsheeres gegen Karl den Kühnen von Burgund im Reich gefunden hatte. Dabei drückt sich nicht zuletzt die Überraschung des Kurfürsten darüber aus, dass dieses Reichsheer tatsächlich zustande kam. Anlass zu dessen Aufstellung war die Belagerung der Stadt Neuss durch den burgundischen Herzog Karl den Kühnen. Dem Reichsheer gelang es, die Belagerung schließlich zu beenden und Karl den Kühnen zum Rückzug zu bewegen.
Von: 
Patrick Leukel
Abendvortrag Stig Förster (Bern), 55. ITMG, 4. Juni 2014, Potsdam , Foto: ZMSBw

Dass der Erste Weltkrieg zur bestimmenden Thematik des Jahres 2014 avancieren würde, war absehbar. In unzähligen Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und populär orientierten Publikationen wurde das Geschichtsbild des "großen Krieges" reflektiert, diskutiert und zuweilen neu interpretiert. Nun steht es an zu fragen, welche neuen Impulse von der professionellen geschichtswissenschaftlichen Forschung im Jahr 2014 zum Thema ausgehen.

Von: 
Juliane Petermann | Marcel Kellner
Ein Instrument für den politischen Wandel in Europa
Das Bild zeigt osef Holik (rechts) mit seinem amerikanischen Kollegen Robert Blackwill bei Präsident Bush im Februar 1991
Die konventionelle Überlegenheit der Sowjetunion war für die westlichen Verbündeten ein Kernproblem der Sicherheit im Nachkriegseuropa. Ihr Abbau war Voraussetzung, die konventionelle Rüstungskontrolle wichtiges Werkzeug für den politischen Wandel im Kalten Krieg.
Von: 
Josef Holik

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