Projektskizze

An analysis of changing perceptions towards “fighters who work for pay” (Dissertation)
Von: 
Malte Riemann

Seit der Französischen Revolution hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass eine wahre liberale Demokratie (Republik) Bürger-Soldaten braucht, welche die Souveränität des Staates und auch ihre Bürgerrechte verteidigen. Auch professionelle, aber nationalstaatlich kontrollierte Streitkräfte folgten diesem Ansatz. Anfang des 19. Jahrhunderts führte der aufkommende ethnische Nationalismus diesem Gedankengang eine neue Dimension zu.

 
 
(Zwei Dissertationsprojekte)
Von: 
Marc Lutz, Christoph Wyniger

Der „Kampf“ um die Ausgestaltung von Armee, Militär und Landesverteidigung findet in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert statt. Aufgrund ihres Charakters als Milizarmee, in der über Jahrzehnte praktisch die gesamte männliche Bevölkerung wehrpflichtig war, stand die Schweizer Armee oft im Zentrum von öffentlichen gesellschaftspolitischen Debatten. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird beabsichtigt, die Auseinandersetzungen und Debatten um die Schweizer Armee zwischen 1966 und 2003 anhand ihrer zentralen Themen und Akteursgruppen zu erfassen und zu analysieren.

 
 

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