Kalter Krieg

60. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG), Potsdam, 17. bis 19. September 2019
Von: 
Henning de Vries
Der Kommandeur des ZMSBw, Kapitän zur See Dr. Jörg Hillmann, begrüßt die Tagungsteilnehmer.

Mit dem Jahr 2019 jährt sich im November zum dreißigsten Mal der Fall der Mauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik 70 Jahre alt geworden, genauso wie es die Deutsche Demokratische Republik geworden wäre. Das vierzigste Jahr der Teilung und der Mauerfall prägten das Jahr 1989 und markierten das Ende einer historischen Episode, die ihren Ausgang am Ende des Zweiten Weltkrieges genommen hatte.

 
 

Deutsche Militärgeschichte im "Zeitalter der Extreme", Geschichtspolitik, Organisationsgeschichte der Wehrmacht

militärgeistliche zwischen Überzeugung im glauben und militärischer doktrin.

..."nicht gehegt" - der begriff des partisanenkrieges bei clausewitz, carl schmidt, mao tse dong , che guevara und dem autonomen schwarzen block

militärgeistliche, freiheit u. unfreiheit der verkündigung des wortes gottes

Geschichte der britischen Besatzung in Deutschland;
Britische Streitkräfte in Deutschland (BAOR, BFG);
Alliierte Militärmissionen in Deutschland;
Frauen im Militär (Deutschland, Großbritannien)
Frauen in der Polizei (BRD und DDR)

Kanadische Garnisonen;
Kultureller Einfluss von Truppenstationierungen;
Geschichte der NATO, ins. nukleare Teilhabe;
Infrastruktur NATO-Standorte;
KSZE und Abrüstung;

20th Century U.S. History
Racial Minorities in the U.S. Military (esp. Native American veterans)
Military Heroism
Social and Cultural Dimensions of War and Warfare

Wie die Bundeswehr auf den Hund gekommen ist
Von: 
Heiner Möllers
Roettiger-Kaserne in Hamburg-Fischbeck (1938 Baubeginn, ab 1940 genutzt, 2004 aufgegeben)
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen kündigte infolge der jüngst bekannt gewordenen rechtsextremen Umtriebe an einigen wenigen Standorten der Bundeswehr und den medial weit bekannten Bildern eines Besprechungsraumes in der Kaserne Illkirch an, die „Richtlinien zur Traditionspflege und zum Traditionsverständnis der Bundeswehr“ aus dem Jahr 1982 zu überarbeiten. Wenngleich ein kausaler Zusammenhang zwischen mutmaßlich rechtsextremen Offizieren und unreflektierten Wandmalereien im Wehrmachtdesign nicht sofort plausibel erscheint, erregte von der Leyens zusätzliche Ankündigung zu Kasernenumbenennungen Aufsehen. So offensiv hatte sich keiner ihrer Amtsvorgänger exponiert. – Lediglich der frühere Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt, Michael Naumann, kündigte 1999 an, das Namensproblem in wenigen Monaten zu lösen. Daraus wurde jedoch nichts. – Ein Blick in die Namensgebungen in der Bundeswehr lohnt angesichts der ministeriellen Ankündigung, weil er Einblicke in das Geschichtsverständnis der Bundeswehr vermitteln kann, das so gar nicht zur Bundeswehr passt.
 
 
Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel
Von: 
Eugen Pfister
Amerikanische und sowjetische Panzer am Checkpoint Charlie, 1961
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.
 
 
Von: 
Marcel Berni
Ein US-Marine im Vietnamkrieg 1966. Im Hintergrund ist die Sprengung einer Vietcong-Stellung zu sehen. (Quelle: wikimedia commons/NARA)
Als die 18-jährige Bui Thi Huong am Abend des 23. Septembers 1966 einschlief, rechnete sie nicht in ihren schlimmsten Albträumen damit, was ihr in der kommenden Nacht widerfahren würde. Huong lebte im südvietnamesischen Weiler Xuan Ngoc, etwas außerhalb des Dorfes Ky Chanh im Distrikt Ly Tin - rund 200 Kilometer südlich der demilitarisierten Zone, die seit der Genfer Indochinakonferenz 1954 Vietnam teilte. Die Amerikaner verwendeten für die in der Umgebung lose zusammenliegenden Weiler die Bezeichnung „Xuan Ngoc“.
 
 

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