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Aufsatz

Söldnertruppen als Asylort im 19. und frühen 20. Jahrhundert
Revolutionen und Kriege sorgten im 19. und frühen 20. Jahrhundert für einen Zustrom von Flüchtlingen in die Söldnertruppen. Die mit der Totalisierung der Kriegsführung einhergehenden Effekte auf Fluchtbewegungen führten am Ende des Zweiten Weltkriegs dann aber in Europa zu einem Ende einer solchen Flüchtlingspolitik.
Von: 
Christian Koller
  Beisetzungen „Ehrenfriedhof“ Wojewodyna, Russland Herbst 1942, Gräber-Offizier Manfred Wintzer, 26. Mot. Infanterie-Division Archiv Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Kassel  D 107 Teil 1
Der Beitrag schildert den Alltag und die Tätigkeiten von Gräberverantwortlichen der Wehrmacht an der Ostfront. Aus Tätigkeitsberichten, Tagebuchauszügen, Befehlssammlungen und Nachlässen von zwei Gräberoffizieren wird ein Einblick in den Umgang mit den militärischen Kriegstoten im Zweiten Weltkrieg gewonnen.
Von: 
Nina Janz
Eine kritische Würdigung aus der Perspektive evangelischer Religionspädagogik
Die Integration unterschiedlicher kultureller und religiöser Ansichten ist auch für die Bundeswehr eine Herausforderung. Sie begegnet dieser mit verschiedenen Ansätzen, die es folgend aus der Perspektive evangelischer Religionspädagogik kritisch zu beurteilen und würdigen gilt.
Von: 
Dr. phil. Sylvia E. Kleeberg-Hörnlein
Die sowjetische Sommeroffensive auf Charkow im August 1943 und die Kampfstärke der beteiligten sowjetischen Armeen
Sowjetische Pioniere überprüfen das Gebiet, das die deutschen Truppen nach dem Scheitern der Operation Zitadelle hinterlassen haben. Die Verteidigungslinie der Woronescher Front. Richtung Belgorod. August 1943 (Russisches Staatsarchiv Film dokumentarische Fotografien (nachfolgend RGAKFD))
Die Woronescher Front und die Steppenfront waren zwei strategische Großverbände der Roten Armee. Sie unterstanden dem Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka) und waren im Sommer 1943 für die Belgorod-Charkower Offensivoperation vorgesehen. Diese Hauptoffensive der Roten Armee fand vom 3. bis zum 23. August 1943 statt und beendete die Kursker Schlacht.
Von: 
Valerij N. Zamulin; Viktor V. Zamulin
Beobachtungen zur ‚Bordgesellschaft‘ des 17. und 18. Jahrhunderts.
Kleinmünze der Niederländischen Ostindien Kompanie von 1744
Hunderttausende deutsche Männer begaben sich von 1602 bis 1798 unter niederländischer Flagge ans andere Ende der Welt. Bis zu acht Monate dauerte die lebensgefährliche Überfahrt zu den entlegenen Stützpunkten der Vereinigten Ostindischen Kompanie im heutigen Indien und auf den indonesischen Inseln. Zahlreiche erhaltene Reiseberichte ermöglichen uns einen Einblick in die temporären Sozialstrukturen an Bord der von landsmannschaftlicher und beruflicher Diversität geprägten Transportschiffe.
Von: 
Marco Kollenberg
Die osmanischen Streitkräfte vom 15. bis zum 18. Jahrhundert
Sipahi (anonymer griechischer Künstler, ca. 1809), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sipahi,_anonymous_Greek_artist,_ca._1809.jpg
Während die europäischen Streitkräfte an der Schwelle zur Moderne auf Standardisierung und Homogenisierung setzten, schlugen die Osmanen unfreiwillig die entgegengesetzte Richtung ein und gerieten militärisch ins Hintertreffen. Die heute vielfach als Erfolgsrezept für Großorganisationen aller Art angesehene „Diversität“ war in den direkten Auseinandersetzungen mit homogenen, kohärenten Konkurrenten offenbar nicht immer und überall von Vorteil.
Von: 
Thomas Scheben
Das Pathos, der Bildschirmkrieg und seine Mitspieler. Auf der Suche nach dem interaktiven Heldentum
Kollage aus Titelbild "Historyline 1914-1918 (Blue Byte, 1993) sowie freien zeitgenössischen Fotografien aus dem ersten Weltkrieg (Kollage: Piasecki)
Was stört am Heldentum? Warum verlangen Mediennutzer nach gebrochenen Figuren und schämen wir uns fremd, wenn der mediale Heros zu mächtig wird oder die Erfolgsgeschichte zu schwülstig? Wieso verdächtigen wir Heldenerzählungen der Vermittlung falscher Weltbilder oder überholter Rollentypisierungen? Wohl deshalb, weil sie wirken und Vorstellungen von Welt beeinflussen können. Einigen Traditionslinien solcher Überhöhungen wird hier nachgegangen. Der Text ist die erweiterte Publikationsfassung eines Vortrages des Autoren, den er unter dem Titel "Landser 4.0 - Krieg und Kriegshandwerk im Computerspiel" am 13. November 2017 im Militärhistorischen Museum Dresden gehalten hat.
Von: 
Stefan Piasecki
Ein Diskussionsbeitrag zu den Vorgängen in Charlottesville
Am 18. Mai 2017 wurde das Robert E. Lee Monument in New Orleans nach langen Debatten im Stadtrat sowie Prozessen vor Staats- und Bundesgerichten endgültig abgetragen.

Donald Trump ist in den Augen seiner Kritiker ein Präsident, der nichts richtig machen kann. Dies gilt auch für die Situationen, in denen er das tut, was alle anderen Präsidenten vor ihm auch taten oder getan hätten. Und so verwundert es kaum, dass in Zeiten, in denen die Schuhwahl seiner Frau während eines Besuchs im Hochwassergebiet von Texas schon fast zur Staatskrise erhoben

Von: 
Alexander Querengässer
Während zwischen den einzelnen Heereskontingenten der Staufer mitunter hohe kulturelle Diversität vorherrschte, tendierte der Einzelverband zu kultureller Homogenität. Diese Unterschiede können auf Grundlage eines Netzwerkmodells erklärt werden.
Von: 
Sebastian Schaarschmidt
Ein antikes Erfolgsmodell?
Die Römer haben es geschafft, ihre von Beginn an multiethnische Armee effektiv einzusetzen, Diversität und Integration wurden so zu einer Stärke. Das römische Modell verlief zwar nicht immer reibungsfrei, erwies sich jedoch insgesamt als durchweg erfolgreich.
Von: 
Christoph Ebner

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