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55. Internationale Tagung für Militärgeschichte - Dynamik der Globalisierung. Das Deutsche Reich zwischen europäischem Staatenkonflikt und Weltkrieg 1914-18

Von: 
Juliane Petermann | Marcel Kellner
Abendvortrag Stig Förster (Bern), 55. ITMG, 4. Juni 2014, Potsdam , Foto: ZMSBw

Dass der Erste Weltkrieg zur bestimmenden Thematik des Jahres 2014 avancieren würde, war absehbar. In unzähligen Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und populär orientierten Publikationen wurde das Geschichtsbild des "großen Krieges" reflektiert, diskutiert und zuweilen neu interpretiert. Nun steht es an zu fragen, welche neuen Impulse von der professionellen geschichtswissenschaftlichen Forschung im Jahr 2014 zum Thema ausgehen. Einen aus militärgeschichtlicher Sicht wesentlichen Beitrag hierzu versprach die diesjährige Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG), die vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) vom 2. bis 5. Juni in Potsdam unter dem Titel "Dynamik der Globalisierung. Das Deutsche Reich zwischen europäischem Staatenkonflikt und Weltkrieg 1914-18" veranstaltet wurde.

Mit einem Plädoyer gegen die kurzfristige Prominenz in "einem kurzen Sommer der Erinnerung" und für eine beginnende, "mindestens vierjährigen Phase" der Auseinander-setzung mit dem Ersten Weltkrieg begrüßte HANS-HUBERTUS MACK (Potsdam) als Kommandeur des ZMSBw Publikum und Referent(inn)en der Tagung. Er betonte in seinem Grußwort besonders das mittelfristig gedachte Engagement des ZMSBw hinsichtlich dieses Themas, das mehr "Langstreckenlauf als […] Sprint" sein solle. MARKUS PÖHLMANN (Potsdam) benannte in seiner Einführung mit der "Globalisierung als historsche[m] Phänomen" und der "Globalgeschichte" zwei Aspekte der aktuelleren Forschung, in der bislang "das Militär als Akteur praktisch nicht existent" sei. Die Globalitätsfrage des Ersten Weltkrieges initiierte Pöhlmann mit der These des von europäischen Imperien gegeneinander geführten Krieges, der trotz der weltweit verteilten Kriegsschauplätze erst 1917 globale Ausmaße angenommen habe. Potentielle Leitbegriffe besonders hinsichtlich der Entwicklungen im Deutschen Reich, die sich schließlich auch in einigen weiteren Beiträgen fanden, seien "Zentrum" und "Peripherie" so Pöhlmann.

DIERK WALTER (Hamburg) widmete sich, in der als "Impulsvorträge" überschriebenen ersten Sektion unter der Leitung von GERHARD HIRSCHFELD (Stuttgart), der Frage, was einen Weltkrieg zum Weltkrieg macht. Er betonte ebenfalls, dass der Erste Weltkrieg im Grunde nur ein europäischer Krieg gewesen sei, welcher global ausgetragen wurde. Lediglich der Eintritt Japans in das Kriegsgeschehen habe zu einer gewissen Globalisierung desselben geführt. Erstaunlicher Weise wurde das Australische und Neuseeländische Armee Korps (ANZAC) in diesem Zusammenhang nicht dezidiert angesprochen, der Referent bezog lediglich allgemein die "dominions" in seine Darstellung ein. Der Ansicht Walters schloss sich weitestgehend auch HEW STRACHAN (Cambridge) an. Er wies allerdings darauf hin, dass der Erste Weltkrieg durch seine Auswirkungen auf den von Großbritannien ausgehenden Handelsmarkt und dessen weltweites Ausmaß globale Züge angenommen hätte. Auch hier fielen wieder die Schlagworte "Zentrum" und "Peripherie", wurde doch ein in der Mitte Europas entstandener Konflikt an den äußersten Rändern der europäischen Einflusssphäre ausgetragen. Gänzlich anders näherte sich MICHAEL EPKENHANS (Potsdam) der Frage der Globalität des Krieges. Die Totalisierung des Krieges als Mittel der Mobilmachung, sowohl der Bevölkerung als auch der Industrie, habe bereits 1914-1918, nicht erst im Zweiten Weltkrieg und nicht nur in Deutschland, eine wesentliche Rolle gespielt, so Epkenhans. SÖNKE NEITZEL (London) griff Selbstzeugnisse zumeist deutscher und französischer Soldaten auf, um der Frage nachzugehen, inwiefern diese im Stellungskrieg an der Westfront die Globalität des Krieges wahrnahmen. Besonders im Einsatz von Kolonialtruppen an vorderster Front, so Neitzel, zeige sich der globale Charakter des Krieges im Allgemeinen, wie der im Stellungskrieg erstarrten Westfront im Besonderen.

Zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages verwies FRIEDRICH KIESSLING (Erlangen/Nürnberg) in seiner Einleitung zum heterogen gestalteten Panel des "Vorkriegs" auf die "dramatisierende Wirkung" der Globalisierungserfahrung. GERHARD P. GROSS’ (Potsdam) Ausführungen zu den "militärischen Planungen bis Kriegsbeginn" zufolge, hätten weder die von Moltke d. J. im Generalstab überarbeiteten Kriegsplanungen Schlieffens noch die eigene, ostasiatische Einsatzerfahrung von Tirpitz’ die "Globalisierungsangst" der militärischen Führungsspitze vor Kriegsbeginn überwunden. BENJAMIN ZIEMANN (Sheffield) attestierte in seinem anschließenden Beitrag der Pazifismus-Bewegung vor 1914 das Fehlen tiefgreifender gesellschaftspolitischer Analysen und Gegenentwürfe die eine mehrheitsfähige Alternative zur bellizistisch geprägten Vorkriegsrhetorik im öffentlichen Diskurs aufgezeigt hätten. DOMINIK GEPPERT (Bonn) postulierte schließlich in einem thematischen Sprung den Konnex einer "globalisierten medialen Infrastruktur" und der Akteursrolle der privatwirtschaftlichen Nachrichtenagenturen, die die internationale Informationsübermittlung marktbeherrschend prägten. Dem Zugang zu Unterseekabeln und Überseehäfen sprach Geppert eine strategische Bedeutung zu, die weit über rein publizistische Interessen der Agenturen hinausreichte.

Die von MANFRED GÖRTEMAKER (Potsdam) moderierte Sektion "Globalisierung als Gefahr" eröffnete wiederum Gerhard P. Groß: Die vom deutschen Kaiser unterlassene Koordination der gesamtstrategischen Planung habe letztlich zu kriegsentscheidenden Planungsdefiziten geführt. Dieser Einschätzung schloss sich HOLGER HERWIG (Calgary) an. Der von ihm konstatierte "Verlust an Realitätssinn im Auswärtigen Amt" habe nicht zuletzt dazu geführt, dass die US-amerikanische Doppelstrategie der Abwehr des U-Boot-Krieges bei gleichzeitiger Verhinderung einer direkten Kriegsbeteiligung nicht erkannt wurde. MATTHEW SELIGMANN (London) verwies anschließend auf das internationale (Völker-) Recht als globalisierende Kraft. Seine Darstellung des britischen Handelskrieges fußte auf der rechtsbegrifflichen Unterscheidung der militärischen Blockade von der "contraband control" im semantischen Skopus eines Handelskrieges. Zum Ende dieses Panels thematisierte HEATHER JONES (London) die zunehmende Deformation des internationalen (Völker-)Rechts im öffentlichen Diskurs ab 1914.

Den zweiten Veranstaltungstag beschloss die Jahrestagung der deutschen Sektion der Internationalen Kommission für Militärgeschichte (CIHM).

Zu Beginn des dritten Veranstaltungstages diskutierte GÜNTHER KRONENBITTER (Augsburg) die Allianzpolitik während des Krieges in der von MARC FREY (München) geleiteten Sektion "Globalisierung als Strategie". Dabei standen sich vor allem elaborierte und kurzfristig geschlossene, sowie offene und im geheimen getroffene Bündnisse gegenüber, wobei improvisierte Bündnisse von längerer Haltbarkeit gewesen seien. Und eben diese mehrere Ebenen umfassende Allianzpolitik mache den Koalitionskrieg zu einem Krieg von globalen Ausmaßen, so Kronenbitter. Im Gegensatz dazu erörterte HOLGER AFFLERBACH (Leeds) in seinem Beitrag die "Neutralenpolitik" (Afflerbach), von ihm als politisches Agieren der kriegsführenden Staaten gegenüber neutralen Mächten definiert. Mit dem deutschen Einmarsch in Belgien und dem späteren Kriegseintritt der USA identifizierte Afflerbach zwei zentrale Momente des von deutscher Seite provozierten Scheiterns dieser Politik auch als Globalisierungserscheinung des Weltkrieges. MARTIN KRÖGER (Berlin) begründete die Globalität des Krieges durch die asymmetrische Kriegsführung des Deutschen Reiches in der von ihm selbst nicht näher erläuterten "muslimischen Welt" (Kröger). Die gezielte Verbreitung von Propaganda und die Provokation lokaler Unruhen im außereuropäischen Raum seien in die deutsche Gesamtstrategie eingebettet gewesen. Ihrer Wirkung für den weiteren Kriegsverlauf könne aber kaum Bedeutung zugemessen werden. Einen anderen Aspekt der interkulturellen Beziehungen zeigte CARL ALEXANDER KRETHLOW (Bern) in seinen Ausführungen zu deutsch-osmanischen Militärkooperationen. Durch Vorurteile und gegenseitige Infragestellung der Einsatzmethoden scheiterte die effektive Zusammenarbeit der Militärs. Trotzdem konnte, aus deutscher Sicht mit relativ geringem Einsatz eigener Kräfte, durch die osmanischen Truppen viel "im Rücken des Feindes" (Kröger) erreicht werden. Einen weiteren Faktor der Globalität des Ersten Weltkrieges zeigte FRANK NÄGLER (Potsdam) in seinem Beitrag zum Seekrieg in Übersee auf. Trotz scheinbarer technischer Unterlegenheit gegenüber der britischen Übermacht auf See, seien die deutschen Kreuzer in der Lage gewesen, britische Seestreitkräfte durch Gefechte in Übersee von wichtigen Kriegsschauplätzen fernzuhalten. Die Dimension der Globalisierung des Seekrieges habe somit zu einer temporären und lokalen Ausweitung des Ersten Weltkrieges geführt, so Nägler.

Abgerundet wurde der dritte Veranstaltungstag durch einen Abendvortrag STIG FÖRSTERs (Bern). Ihm zufolge habe die Natur der europäischen Expansion, respektive die Globalisierung, zu einem Krieg führen müssen, da sie stets gewaltsam verlaufen sei. Förster charakterisierte, wie einige seiner Vorredner an diesem Tag, den Ersten Weltkrieg als primär europäischen Krieg auf weltweit verteilten Schlachtfeldern. Somit sei es für die historische Forschung von besonderer Wichtigkeit, einen transnationalen Zugang zu finden, so Förster.

Der letzte Tag stand im Zeichen der "Erfahrung und Deutung des Weltkrieges", moderiert von WENCKE METELING (Cambridge). TANJA BÜHRER (Neu-Delhi) stellte in ihrem Beitrag die Kriegserfahrungen in den Kolonien anhand der Akteure des deutschen Offizierskorps der Schutztruppen, der Askari-Söldner, der deutschen Siedler in Afrika, sowie der afrikanischen Bevölkerung dar. Bührer skizzierte insbesondere die Entstehung eines vorweggenommenen, offenen "Konkurrenzkampfes um die Erinnerung" der zivilen und militärischen Führung. Diesen Faden griff SUSANNE KUSS (Bern) auf. Anhand der "Helden", der "kolonialen Erinnerungsorte" und des "Gedächtnisspeichers ‚Archiv’" skizzierte sie den Wandel der "deutschen Erinnerung an den Kolonialkrieg". Trotz der "Entmilitarisierung der Kolonialfantasien" blieben die Mythen um Lettow-Vorbeck und die "Askari-Treue" bis in die 1990er Jahre unwiderlegt, so Kuss. Die Referentin exemplifizierte dies anhand des Bremer Kolonialehrenmals und dessen späterer Umwidmung zum "Antikolonialdenkmal" als Ausdruck der Entheroisierung und Opferzentrierung des Gedenkens. Neben der archivischen Aktenüberlieferung forderte Kuss am Ende allgemein und ohne schwerpunktmäßige Konkretisierung, zukünftig auch "das Ungeschriebene" stärker zu berücksichtigen. ECKARD MICHELS (London) lenkte anschließend den Blick auf einen "transkulturellen Akteur" (Meteling): die Spanische Grippe von 1918. Diese verheerende Pandemie, die in drei Wellen in kürzester Zeit weltweit hohe Opferzahlen verursachte, sei durch die Forschung in Ursachen, Verlauf und Folgen weiterhin nicht eindeutig beschreib- und erklärbar. Konsens bestehe lediglich darin, dass ihr Aufkommen nicht vom Weltkrieg hervorgerufen, wohl aber der Ausbruch durch die kriegsbedingten weltweiten Truppenverlegungen begünstigt wurde. Außerdem sei der spätere archivalische Niederschlag offizieller Dokumente zur Grippe desto geringer, je stärker ein Staat sich abhängig vom Entwicklungsstand des Gesundheitssystems in die Bekämpfung der Pandemie involvierte. Ursächlich sei hierfür auch gewesen, wie intensiv die jeweiligen Staaten durch die Kriegsführung belastet waren. Gndsätzlich fehle, so Michels, jegliches Gedenken und literarische Verarbeitungen, wodurch die Pandemie eine "Marginalisierung in den nationalen Erinnerungskulturen" erfahren habe. Um diesen Annahmen nachzugehen, formulierte Michels nicht weniger als neun Thesen.

Diese bisher wenig thematisierte Quellenproblematik wurde in der Zwischendiskussion des Panels aufgegriffen. Hew Strachan rekurrierte auf den Widerspruch der exorbitanten Pandemie-Opferzahlen angesichts der desideraten Kontextualisierung der Spanischen Grippe im Bezug auf die sonstigen Kriegsfolgen. Michels unterstrich dezidiert, die Grippe sei 1918 keinesfalls als genuin militärisches Problem wahrgenommen worden. Hinsichtlich der Frage, inwieweit der "Guerilla"-Krieg eine Konstruktion der Nachkriegszeit sei, konnte Kuss deren Verortung auf eine zweite, von Zerfallserscheinungen geprägte Phase der kolonialen Kriegsführung im Ersten Weltkrieg eingrenzen.

Als später Versuch einer begrifflichen Dekonstruktion der Globalität fragte CHRISTOPH NÜBEL (Berlin) in der zweiten Hälfte dieses Panels "Wo liegt der Erste Weltkrieg?" im Hinblick auf die Verflechtung und Korrespondenz globaler wie lokaler "Räume". Am Beispiel der 1914 stark konservativ geprägten Stadt Münster/Westf. wurden von ihm Gütermobilität, Kommunikation und Machtperzeption hinsichtlich der "glokalen" Interferenzen thematisiert. Obwohl der "Erste Weltkrieg" enormen Druck auf das Deutsche Reich als Staatsgebilde ausübte und auch im Münsteraner Fokus zum "Festungsdenken" der Individuen "in einer Welt von Feinden" führte, sei die Bedeutung dieses (Welt-)Krieges in erster Linie vor Ort ausgehandelt worden, so Nübel. Der rationalisierenden und verdeutlichenden Wirkung von Feindbildperzeptionen stellte Nübel die "lokalisierenden" Nahbeziehungen militärischer wie ziviler Kommunikationsteilnehmer als Wirkungskräfte einer "De-Globalisierung" gegenüber. Einen anschließenden Ausblick bis 1945 unternahm JOHANNES HÜRTER (München): "Die Deutungen des globalisierten Krieges durch die Führung der Wehrmacht" hätten sich in der Rezeption des Ersten Weltkrieges auf kriegswirtschaftliche Erfordernisse und die Blockadebedrohung zur See konzentriert, so Hürter.

In der folgenden Diskussion betonte Nübel die Lageabhängigkeit der Feindbildkonstruktionen. Auf die Frage Holger Afflerbachs zum Terminus des "pathologischen Lernens" nach Wehler entgegnete Hürter, die USA seien durch deutsche Wehrmachtsführung im übertragenen Sinn als "Benchmark" wahrgenommen worden. Diese Perzeption habe allerdings auf dem vorher zu manifestierenden Kontinentalmachtstatus des Deutschen Reiches beruht. Abschließend rekapitulierte Hans-Hubertus Mack in gewohnt pointierter wie prägnanter Art den inhaltlichen Verlauf der Tagung. Dieser persönlichen Note bleibt nichts hinzuzufügen.

Es bleibt zu hoffen, dass die derzeitige Popularität des Ersten Weltkrieges nicht einzig seiner Prominenz "in einem kurzen Sommer der Erinnerung" (Mack) geschuldet ist. Auch wenn ein stärkerer Fokus auf neue Quellen und Fragestellungen wie auch die dezidierte Hinterfragung des Globalitätsbegriffes in vielen Beiträgen wünschenswert gewesen wäre, zeigte sich das weiterhin vorhandene Potential des noch lange nicht ausgeforschten Themenkomplexes "Erster Weltkrieg". Das Erscheinen eines Tagungsbandes ist geplant.

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Tagungsprogramm:

Montag, 2. Juni 2014

Begrüßung und Einführung  -  Hans-Hubertus Mack (Potsdam)

Einführung  -  Markus Pöhlmann (Potsdam)

Panel 1  -  Impulsvorträge

Leitung: Gerhard Hirschfeld (Stuttgart)

Dierk Walter (Hamburg):  "Was ist ein Weltkrieg? Zur Globalisierung von Krieg in der Neuzeit"

Hew Strachan (Oxford):  "Globalisierung und Krieg"

Michael Epkenhans (Potsdam):  "Totalisierung des Krieges"

Sönke Neitzel (London):  "Stellungskrieg: Lokaler Kampfraum im globalen Krieg"

Dienstag, 3. Juni 2014

Panel 2  -  Vorkrieg

Leitung: Friedrich Kießling (Erlangen/Nürnberg)

Gerhard P. Groß (Potsdam):  "Die militärischen Planungen bis Kriegsbeginn"

Benjamin Ziemann (Sheffield):  "Globalisierung und Pazifismus"

Dominik Geppert (Bonn):  "Militär, Presse und Weltöffentlichkeit"

Panel 3  -  Globalisierung als Gefahr

Leitung: Manfred Görtemaker (Potsdam)

Gerhard P. Groß (Potsdam):  "Kriegs- und Operationsplanung von Heer und Marine 1914-18"

Holger Herwig (Calgary):  "Die großen Unbekannte: Die USA im Kalkül der deutschen Politik"

Matthew Seligmann (London):  "Deutschland und die Seeblockade"

Heather Jones (London):  "Die völkerrechtliche Einhegung des Krieges" 

Mittwoch, 4. Juni 2014

Panel 4  -  Globalisierung als Strategie

Leitung: Marc Frey (München)

Günther Kronenbitter (Augsburg):  "Allianzpolitik"

Holger Afflerbach (Leeds):  "Neutralenpolitik"

Martin Kröger (Berlin):  "Insurgierungsstrategien in der muslimischen Welt"

Carl Alexander Krethlow (Bern):  "Die deutsch-türkischen Militärkooperation"

Frank Nägler (Potsdam):  "Der Seekrieg in Übersee"

Öffentlicher Abendvortrag  -   Stig Förster (Bern):  "Der Preis der europäischen Expansion. Der Erste Weltkrieg und die Geschichte der Globalisierung"

Donnerstag, 5. Juni 2014

Panel 5  -  Erfahrung und Deutung des Weltkrieges

Leitung: Wencke Meteling (Cambridge)

Tanja Bührer (Neu-Delhi):  "Deutsche und afrikanische Kriegserfahrungen in den Kolonien"

Susanne Kuß (Bern):  "Die deutsche Erinnerung an den Kolonialkrieg"

Eckard Michels (London):  "Weltkrieg und Weltkrankheit: Die Spanische Grippe"

Christoph Nübel (Berlin):  "Wo liegt der Erste Weltkrieg? Die Erfahrung des globalen Krieges"

Johannes Hürter (München):  "Die Deutungen des globalisierten Krieges durch die Führung der Wehrmacht"

Schlusswort und Resümee  -  Hans-Hubertus Mack (Potsdam)

 

Marc Hansen

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