Tagung

Mehrere internationale Konferenzen in den letzten zwei Jahren machen deutlich, dass die Desiderate in der Geschichte der Waffen-SS - insbesondere in Bezug auf den Krieg im Osten - mitnichten alle erforscht sind. Im Gegenteil: 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges steht angesichts immer neuer Konflikte in Ost- und Südosteuropa eine Dringlichkeit im Raum, die Erforschung der Waffen- SS gerade in diesen Regionen voranzutreiben.

Die Beziehungen zwischen Militär und Wissen spielten bis jetzt in der historischen Forschung nur eine untergeordnete Rolle.

In 2015, Rotterdam remembers the 75th anniversary of the bombing of its city center. The Nazi bombing of Rotterdam on May 14th 1940 forced the Dutch to surrender, after which five years of occupation began.

Die Städte Mittel- und Ostmitteleuropas waren während der Kriege des 20. Jahrhunderts multifunktionale Orte, an denen entscheidende Konflikte politischer, sozialer und nicht zuletzt auch ethnischer Natur ausgetragen wurden.

Die Tagung hat zum Ziel, Erfahrungen und Wahrnehmungen des Krieges in einem Raum, dessen Bewohner vielfältig und in ganz unterschiedlicher Weise vom Kriegsgeschehen und seinen Folgen betroffen waren, zu beschreiben und zu analysieren.

Zweite internationale Konferenz im Rahmen des Zyklus "Die an das Schlachtfeld gefesselten Jahre 1914–1918" zum 100. Jubiläum des Ersten Weltkrieges

Die Kämpfe des Jahres 1914 deuteten auf vielfältige Weise an, wie neuartig dieser Krieg war. Die weitere Kriegführung der beteiligten Staaten wurde daher geprägt durch die Suche nach effektiven Mitteln – taktischen wie technischen – um den Gegner zu bezwingen. Es gehörte zur Zwangsläufigkeit dieser Entwicklung, dass der Konflikt von der Front in das Hinterland ausstrahlte und hier ganze Gesellschaften in Mitleidenschaft zog. So kamen nicht nur neue Feinde auf dem Gefechtsfeld hinzu, der Krieg wurde zudem von mehr und mehr menschenfeindlichen Erscheinungen begleitet.

12. Tagung des Arbeitskreises Militär und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit

Militärisches Handeln ist nicht nur von Menschen und Räumen abhängig, bedarf nicht nur der Gewalt und der Technik, verfolgt nicht nur politische und strategische Ziele - militärisches Handeln braucht auch Zeit.

56. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG)

Bei der Eröffnung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr am 14. Oktober 2011 bezeichnete der damalige Bundesminister Thomas de Maizière die historisch-politische Bildung als eine "soldatische Kernkompetenz". Schon die "Weisung zur Intensivierung der historischen Bildung" (1994) des Generalinspekteurs der Bundeswehr hatte der (militär-)geschichtlichen Bildung in den Streitkräften eine hohe Bedeutung zugewiesen. Seither ist ihr in der Ausbildung des militärischen Führungspersonals der "notwendige Stellenwert" einzuräumen.

An International Symposium in Commemoration of the 70th Anniversary of the End of the War

This year marks the 70th anniversary of the end of the Asia-Pacific War, an event that has left a host of unresolved questions pertaining to history, collective memory, and contemporary understanding which, paradoxically, have become even more pressing as time has worn on. 

Eine Konferenz des Deutschen Historischen Instituts Warschau mit dem Deutschen Komitee für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Kooperation mit der Universität Potsdam

Gab es nationale Spezifika der Kriegführung, gar eine Art nationaler Gewaltkulturen ? Und gab es "Gewalträume", in denen besonders verbrecherisch oder "ritterlich“ gekämpft wurde? Auf der Tagung sollen im internationalen Vergleich Antworten auf diese Fragen gefunden werden.

Organisatoren:  Dr. Stephan Lehnstaedt (DHI Warschau) | Prof. Dr. Sönke Neitzel (London School of Economics)

Tagungsort:  Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam

Anmeldungen bitte per e-mail an: s.neitzel@lse.ac.uk

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